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Buchmesse Frankfurt

Corona erschwert Vorbereitungen für Buchmesse

In 100 Tagen beginnt die Frankfurter Buchmesse - so die Corona-Pandemie nicht kurzfristig einen Strich durch die Rechnung macht. Wenn es läuft wie erhofft, wird die Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober zwar stattfinden, aber kleiner und virtueller sein als sonst.

Eine corona-bedingte „Sonderausgabe“ nennt es Buchmessen-Direktor Juergen Boos. Viele Fragen sind drei Monate vor dem Termin noch offen, etwa was aus dem Ehrengast-Auftritt Kanadas wird.

Amartya Sen

Friedenspreis für Wirtschaftswissenschaftler Amartya Sen

Ein Inder in den USA, ein Ökonom als Philosoph, ein Ungläubiger als Kämpfer für eine bessere Welt - Amartya Sen erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2020. Der 86-Jährige soll die mit 25 .000 Euro dotierte Ehrung am 18. Oktober zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse entgegennehmen.

„Wir ehren mit Amartya Sen einen Philosophen, der sich als Vordenker seit Jahrzehnten mit Fragen der globalen Gerechtigkeit auseinandersetzt und dessen Arbeiten zur Bekämpfung sozialer Ungleichheit in Bezug auf Bildung und Gesundheit heute ...

Buchmesse Frankfurt

Frankfurter Buchmesse soll im Herbst stattfinden

Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Herbst trotz Corona-Pandemie stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat der Buchmesse am Mittwoch entschieden. Aber sie wird anders aussehen als bisher.

Geplant sei, die Bücherschau vom 14. bis 18. Oktober 2020 auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen, teilten die Verantwortlichen in Frankfurt mit. „In diesem Jahr ist es wichtiger als je zu vor, die Frankfurter Buchmesse durchzuführen“, sagte Buchmesse-Direktor Juergen Boos.

Sebastião Salgado

Salgado fühlt sich wegen Ausgangssperre wie in Krisenregion

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat sich wegen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens während der Coronavirus-Pandemie wie in einer Krisenregion gefühlt.

„Das ist eine Art Leere in der Seele. Man weiß, es wird schlimm sein, aber für wen? Es könnte für mich sein, meine Frau, meine Söhne“, sagte der 76-Jährige in einem Interview der Zeitung „O Globo“. „Man weiß nicht, wo die Bombe einschlagen wird.“ So wie man auch nicht wisse, wen das Virus treffen wird.

Anselm Kiefer

Anselm Kiefer wird 75: Am Rand der erkennbaren Wirklichkeit

Anselm Kiefer kreiert auf den Ruinen der Geschichte. Das Ergebnis: graue, mit Asche und Stroh bedeckte, skulpturale Landschaftsbilder, in Gipsmäntel gehüllte Sonnenblumen und Bleibücher, riesige Tafelbilder, in denen die Sonne explodiert und die Erde einstürzt.

Kiefer ist nicht wegen der Kunst zur Malerei gekommen. Für ihn ist die Malerei eine Reflexion, eine Recherche. Anselm Kiefer, der am 8. März 75 Jahre alt wird, arbeitet an der Erinnerung, der Mythologie, an der Welt.

 Der Künstler Anselm Kiefer wird am 8. März 75 Jahre alt.

Anselm Kiefer wird 75

Anselm Kiefer kreiert auf den Ruinen der Geschichte. Graue, mit Asche und Stroh bedeckte, skulpturale Landschaftsbilder, in Gipsmäntel gehüllte Sonnenblumen und Bleibücher, riesige Tafelbilder, in denen die Sonne explodiert und die Erde einstürzt. Für ihn ist die Malerei eine Reflexion, eine Recherche. Anselm Kiefer, der am Sonntag, 8. März, 75 Jahre alt wird, arbeitet an der Erinnerung, der Mythologie, an der Welt.

Dabei hat er einen unverkennbaren Stil geschaffen: Großzügige Verwendung von Farbe, Blei und organischen Materialien, ...

Poet, Priester und Revolutionär – Ernesto Cardenal (1925 –2020).

Nachruf auf Ernesto Cardenal

Er war ein Mann fester Routinen und unbeugsamer Überzeugungen. Sein Mittagsschlaf war Ernesto Cardenal genauso heilig wie es ihm seine Grundsätze waren. Der nicaraguanische Priester und Poet legte sich in seinem langen Leben mit allen an, die in seinen Augen die Gerechtigkeit mit Füßen traten. Er kritisierte den Vatikan für seinen Konservatismus, kämpfte gegen den diktatorischen Somoza-Clan und in seinen späten Lebensjahren auch gegen die Sandinisten, denen er im Anschluss an die Revolution von 1979 als Kulturminister diente.

Jan Assmann

Gelehrter Assmann findet Fridays for Future „großartig“

Der Kulturwissenschaftler Jan Assmann findet die junge Klimaschutzbewegung Fridays for Future „großartig“. „Das ist eine Bewegung, die etwas in Gang gesetzt hat, ein dringend notwendiges Umdenken erzwungen hat, das so nicht erfolgt wäre“, sagte der Ägyptologe und Religionswissenschaftler in Heidelberg. Der Vater von fünf erwachsenen Kindern und Großvater von fünf zwischen zwei und sieben Jahre alten Enkeln kann auch nachvollziehen, dass der Protest während der Schulzeit stattfindet.

Alfred Grosser

Promi-Geburtstag vom 1. Februar 2020: Alfred Grosser

Die Dinge beim Namen zu nennen, macht es leichter, über sie zu reden. Ein Credo, das der Politikwissenschaftler Alfred Grosser verinnerlicht hat. Nicht immer hat er sich damit Freunde gemacht.

Doch Kritik gehört seit jeher zu seinem Geschäft, daran hat sich bei dem Spezialisten für deutsch-französische Fragen und Europa, der diesen Samstag (1. Februar) 95 Jahre alt wird, auch im hohen Alter nichts geändert. Ganz im Gegenteil.

„Es gibt heute Fragen, die wichtiger geworden sind als die Beziehung zwischen Deutschland und ...