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„Assange-Ausstellung“ auf dem Marienplatz

Auch vier Monate nach der Entscheidung eines britischen Gerichtes, den Wikileaks-Gründer Julian Assange aufgrund seiner prekären gesundheitlichen und psychischen Verfassung, nicht an die USA auszuliefern, sitzt der Australier noch immer im britischen Hochsicherheitsgefängnis in Einzelhaft. Das teilt die Gruppierung „Free Assange Ulm“ mit.

Um auf die ungewisse Zukunft und die gesundheitliche Situation Assanges aufmerksam zu machen, der den Stuttgarter Friedenspreis erhalten hatte und in diesem Jahr durch französische, slowakische, ...

Malala Yousafzai

Malala Yousafzai und Apple arbeiten zusammen

Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai und die TV-Sparte von Apple gehen eine mehrjährige Partnerschaft ein.

Malala solle mit ihrer Produktionsfirma Extracurricular für Apple TV+ an der Schaffung von Dramen, Komödien, Dokumentationen, Animationen und Kinderserien arbeiten, teilte der US-Konzern mit. «Ich glaube an die Kraft von Geschichten, um Familien zusammenzubringen, Freundschaften zu schließen, Bewegungen aufzubauen und Kinder zum Träumen zu inspirieren», sagte die 23-Jährige demnach.

Malala Yousafzai

Malala Yousafzai und Apple arbeiten zusammen

Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai und die TV-Sparte von Apple gehen eine mehrjährige Partnerschaft ein.

Malala solle mit ihrer Produktionsfirma Extracurricular für Apple TV+ an der Schaffung von Dramen, Komödien, Dokumentationen, Animationen und Kinderserien arbeiten, teilte der US-Konzern mit. «Ich glaube an die Kraft von Geschichten, um Familien zusammenzubringen, Freundschaften zu schließen, Bewegungen aufzubauen und Kinder zum Träumen zu inspirieren», sagte die 23-Jährige demnach.

 Historische Plauderrunde: Helmut Kohl (CDU, rechts), Michail Gorbatschow (Mitte) und Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher

Ein Politstar wird 90: Michail Gorbatschow

Er ist ein politischer Weltstar, der in seiner Heimat als Versager, wenn nicht gar als Verräter gilt. Am Dienstag wird Michail Gorbatschow 90 Jahre alt.

Seine Wangen wirken schwammig, er müht sich mit einer Gehhilfe vom Fleck, die Leibwächter müssen ihm oft unter die Arme greifen. Mehrere Tage in der Woche verbringt Gorbatschow an Klinikapparaten, er ist krank, er ist alt. Aber er ist unbesiegt. „Zwischen den medizinischen Prozeduren arbeitet er weiter“, erzählt Dmitri Muratow, Chefredakteur der Oppositionszeitung „Nowaja Gaseta“ ...

Ravensburg setzt Zeichen gegen Atomwaffen

Der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag tritt am Freitag, 22. Januar, in Kraft. Aus diesem Anlass will Ravensburg ein Zeichen der Solidarität. Dazu wird am 22. Januar am Neuen Rathaus eine Flagge gehisst, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Die Stadt Ravensburg sei Mitgliedsstadt der internationalen Organisation „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden). Das weltweite Städtenetzwerk setze sich für eine atomwaffenfreie Welt und ein friedvolles Miteinander ein.

Atomwaffen

Berlin hält UN-Atomwaffenverbot für kontraproduktiv

Kurz vor Inkrafttreten des Atomwaffenverbots der Vereinten Nationen hat die Bundesregierung einen Beitritt zu dem Vertrag erneut abgelehnt.

In einer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag bekräftigt das Auswärtige Amt, dass es den seit mehr als 50 Jahren bestehenden Atomwaffensperrvertrag für das wirksamere Instrument hält, um zu konkreten Abrüstungsschritten zu kommen. Aus dem neuen Vertrag ergebe sich eine nachrangige Behandlung bestehender Verpflichtungen.

Vor vielen deutschen Rathäusern flattert dieser Tage die Fahne der Mayors for Peace. Friedensfahne.

Lindau hisst „Mayors for Peace“-Flagge auf dem Alten Rathaus

Der Atomwaffenvertrag der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2017 tritt am Freitag, 22. Januar, in Kraft, teilt die Stadtverwaltung mit. Damit sind Atomwaffen ab jetzt völkerrechtlich geächtet und verboten. Dies begrüßt auch das weltweite Städtebündnis „Mayors for Peace“, zu dem auch Lindau gehört.

Als Zeichen der Unterstützung für dieses besondere Ereignis hissen etliche deutsche Mitgliedsstädte am Freitag die „Mayors for Peace“-Flagge. Denn Städte mit ihrer Infrastruktur und einer hohen Bevölkerungszahl gelten nach wie vor als ...

Der Weg führt die Menschen in der Region Shingal in eine ungewisse Zukunft.

Die Toten von Kodscho sollen ihre Namen zurückbekommen

Kodscho - 15. August 2014, nachmittags. Die Schüsse sind verhallt, die Schreie sind verstummt. Kachi Amo Salo Awso öffnet langsam die Augen, seine Hände sind noch immer in den von der glühenden Augusthitze ausgetrockneten Boden gekrallt. Er blickt seinem toten Bruder ins Gesicht. Doch er selbst lebt, es ist ein Wunder. Er stolpert los, rennt, weg aus der Hölle, zu der Kodscho geworden ist.

Nordirak, Region Shingal, im Dezember 2020. Die bleiche Wintersonne scheint auf das große Gräberfeld vor der Schule in Kodscho.

Verleihung Friedensnobelpreis

Welternährungsprogramm mit Friedensnobelpreis ausgezeichnet

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

WFP-Chef David Beasley nahm die prestigeträchtige Nobelmedaille und die dazugehörigen Nobelurkunde am Donnerstag im Hauptsitz der UN-Organisation in Rom entgegen, wie auf der online übertragenen Preiszeremonie zu sehen war. „Dieser Friedensnobelpreis ist mehr als ein Dankeschön. Es ist ein Aufruf zum Handeln“, sagte Beasley.

Hungersnot im Jemen

Welternährungsprogramm bittet Milliardäre um Hilfe

Der Chef des Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, ruft angesichts drohender Hungerkatastrophen Superreiche zur Hilfe auf. „Es gibt mehr als 2200 Milliardäre auf der Welt, mit einem Nettovermögen von etwa zehn Billionen US-Dollar“, sagte Beasley der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Mit Blick auf dieses Vermögen zeige sich, dass niemand hungern solle. „Und alles, was ich brauche, sind fünf Milliarden Dollar, um eine Hungersnot zu verhindern.