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Rachel Kohn

Künstlerinnen fordern Anerkennung

Der Kunstbetrieb ist eine Männerdomäne. „Kommen Frauen nur ins Museum, wenn sie nackt sind?“ fragte in den 1980er Jahren eine feministische Künstlerinnengruppe namens Guerilla Girls.

Die Aktivistinnen kritisierten, dass der Anteil der Kunst von Frauen in den Museen weltweit nicht einmal fünf Prozent betrage. Schnee von gestern? „Keineswegs, das ist leider immer noch aktuell“, sagt die Berliner Bildhauerin Rachel Kohn. Künstlerinnen kämpften heute wie gestern um Sichtbarkeit, betont die Vorstandsfrau des Berliner Frauenmuseums, eines ...

Erleben einen schönen und interessanten Tag in Hittisau: Die Ehrenamtlichen des Tettnanger Hospizvereins.

Ehrenamtliche genießen Ausflug nach Vorarlberg

Der diesjährige Ausflug der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizvereins mit ihren beiden Koordinatorinnen hatte Hittisau in Vorarlberg zum Ziel. Eine Führung durch die beeindruckende Ausstellung „Pflege dein Leben“ im Frauenmuseum sorgte laut Eigenbericht für reges Interesse.

Kunstobjekte, Interviewtexte von Patienten und Mitarbeitern sowie Sammlungen von Exponaten zur Pflegegeschichte verdeutlichen, wie komplex das Thema Pflege und Betreuung war und noch immer ist.


 Eberhard Oesterle (dritter von rechts) ist auf Besuch im Lindauer Hospiz und bringt eine Spende seiner „Professor-Eberhard-Oes

Osterle spendet 2500 Euro für den Hospiz-Besuchsdienst

Eberhard Oesterle (dritter von rechts) hat ein Herz für das Ehrenamt. Mit seiner „Professor Oesterle Stiftung“ unterstützt er regelmäßig Organisationen, die im sozialen Bereich tätig sind. Da gehört die Feuerwehr ebenso dazu wie der Lindauer Besuchsdienst für Kranke und Sterbende im Lindauer Hospiz. Dieses Mal ist Oesterle ins Hospiz gekommen, um 2500 Euro für den Besuchsdienst zu spenden, „zur freien Verfügung“, wie er betont. Damit alle 40 Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes etwas davon haben, wird es einen gemeinsamen Ausflug in den ...

Künstlerinnen und Kinder

Nur mit Kindern: Einzigartiges Stipendium für Künstlerinnen

Im lichtdurchfluteten Dachstuhl sitzt Dorit Trebeljahr vor einem grauweißen Relief aus Stoff. Die 41 Jahre alte Künstlerin aus Berlin tritt zurück, betrachtet ihr Werk, nimmt eine der vielen umherliegenden bunten Stecknadeln und setzt sie behutsam an eine Stelle.

Die Siegerin des Brandenburgischen Kunstpreises für Plastik ist für vier Wochen auf das Künstlergut Prösitz im sächsischen Grimma gekommen. Im Gepäck hat sie neben ihren Materialen jede Menge Ideen - und ihren jungen Sohn.

Die Vorarlberger Landesbibliothek besitzt eine große Sammlung von historischen Fotografien zum Thema Pflege. Hier eine Schwester

„Pflege das Leben“ im Frauenmuseum Hittisau

Schreiende Patienten, überfordertes Personal. Der Pflegenotstand ist in unserer Gesellschaft zu einem ernsten Problem geworden. Früher war es üblich, dass die bettlägrige Oma von Familienangehörigen betreut wurde, heute schiebt man sie ins Heim ab oder holt sich aus dem Ausland eine 24-Stunden-Pflegekraft. Ein wichtiger Grund dafür ist sicher die Doppelbelastung in vielen Familien mit Beruf, Haushalt und Kindern. Da hat man einfach keine Zeit mehr für die kranke Oma.

Keb bietet umfangreiches Kursangebot an

Eine Vortragsreihe zum Thema „Religion – Toleranz – Gewalt“ ist ein Schwerpunkt im neuen Halbjahresprogramm der Katholischen Erwachsenenbildung (keb). Die Vortragsreihe findet statt in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten der Stadt Ravensburg.

Das 9. Ravensburger Forum im April fragt „Hilfe zum Sterben oder im Sterben?“. Mit dem Tübinger Ethiker Franz-Josef Bormann diskutieren Praktiker aus dem Gesundheitswesen, der Hospizarbeit und Altenhilfe über das Thema vor allem unter dem Aspekt des assistierten Suizids.

Informationen zur Ausstellung

Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau (Österreich), Telefon: +43 (0) 5513/620930, www.frauenmuseum.at; geöffnet im April: Do 14 bis 17 Uhr; Fr, Sa, So 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr; ab 1.Mai: Do und Fr 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr; Sa und So 10 bis 17 Uhr; Eintritt: 5 Euro, bis 19 Jahre Eintritt frei. Aktuelle Ausstellung: „Ich bin daheim“ mit Werken von Anne-Marie Jehle (bis zum 11. Mai), ab 7. Juni geht es um „Gestickte Moral“. Die Ausstellung setzt sich mit Spruchtüchern aus Großmutters Zeiten auseinander.

Im Frauenmuseum Hittisau stehen Künstlerinnen im Mittelpunkt

Das nennt man Bergidylle: der Himmel blau, die Gipfel weiß, die Wiesen grün. Hittisau präsentiert sich an diesem Frühlingsmorgen so, wie es Touristen von einem kleinen Ort im Bregenzerwald erwarten. Dass die Gemeinde mit gut 2000 Einwohnern Sitz des ersten und einzigen Frauenmuseums in Österreich ist, überrascht dagegen. Zumal sich die Ausstellungen in dem modernen Bau aus Glas und Bregenzer Weißtanne nicht um Kochen, Backen, Stricken drehen. Das Museum, das direkt neben der Sennerei, der Feuerwehr und der Schule des Ortes steht, will ...

Frauen sind erneut bestens vertreten - Ausgewogene Kandidatenlisten

Die Tettnanger Grünen gehen gut vorbereitet ins Wahljahr 2014, in dem am 25. Mai neben Gemeinde-, Ortschaftsrats- und Kreistagswahlen auch Europawahlen anstehen. Ortsverbandsvorsitzender Kajo Aicher stellte am Dienstag im „Ritter“ bereits gut gefüllte und ausgeglichen besetzte Kandidatenlisten vor, die nur noch vereinzelt ergänzt und bis zum 4. Februar aufgefüllt werden sollen. Stehen müssen die umfangreichen Listen bis zur Nominierungsversammlung am 25.

Im Frauenmuseum können sich auch Männer verschleiern

Bonn (dpa) - Marianne Pitzen, die Gründerin des weltweit ältesten Frauenmuseums, hat eine eigenwillige Frisur, die rechts und links absteht wie zwei große Micky-Maus-Ohren. Eine neue Ausstellung in ihrem Museum gibt jetzt allerdings Anlass zu der Vermutung, dass Frau Pitzen mit der Frisur die Haartracht keltischer Göttinnen antizipiert haben könnte.

Mehrere Darstellungen dieser „Matronen“ stehen am Anfang der Ausstellung „Frauen in den Weltreligionen“, und sie sehen der Museumsgründerin verblüffend ähnlich.