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 Netzanlagen im Bodenseekreis: So schützen Landwirte ihr Obst vor Hagel.

Artenvielfalt oder gute Ernte? Obstbauern kämpfen um Hagelnetze am Wasser

Eins zu null für die Behörden: Die Obstbauern in der Bodenseeregion haben bereits etliche Bäume entfernt. Sie standen zu nah an einem See oder Fluss. Wie der nächste Kampf ausgeht? Ungewiss. Denn nicht nur die Bäume sollen zehn Meter Abstand zum Gewässer halten, sondern auch Hagelschutznetze. „Da kommen unabsehbare Folgen auf uns zu“, sagt Dietmar Bahler, Geschäftsführer des Vereins Obstregion Bodensee, der die Interessen der Obstbauern vertritt. „Wenn man die abbauen müsste, kann man die Anlage gleich roden.

Im Röschenwald in der Gemeinde Wolpertswende will die Windkraft Bodensee-Oberschwaben GmbH & Co. KG (WKBO) einen Windpark bauen.

Bürger könnten sich an Windpark beteiligen

Sollte der Windpark im Röschenwald in der Gemeinde Wolpertswende wirklich gebaut werden, dann könnten sich auch die Bürger finanziell an dem Projekt beteiligen. In welcher Art und mit welchem Volumen ist noch nicht sicher. Das sagt Helmut Hertle, Geschäftsführer der Windkraft Bodensee-Oberschwaben GmbH (WKBO). Wie Recherchen der „Schwäbischen Zeitung“ im April ergeben haben, plant die WKBO im Röschenwald zwischen Mochenwangen und der Aulendorfer Ortschaft Zollenreute einen Windpark mit bis zu sechs Windrädern.

 Umweltminister Franz Untersteller (links) überreicht der Bürgerenergie-Genossenschaft in Ebenweiler die Plakette „Hier wird die

Umweltminister Franz Untersteller zeichnet Ebenweilers Energiegenossenschaft aus

Seit 2015 ist Ebenweiler als Bioenergiedorf ausgezeichnet, hat seitdem weiter an der Energiewende vor Ort gearbeitet. Für diese Bemühungen hat Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) die Bürgerenergie-Genossenschaft am Donnerstagnachmittag ausgezeichnet.

In einer neuen Kommunikationskampagne ist der Minister derzeit im Ländle unterwegs, um die Werbetrommel zu rühren. „Zu oft wird über die Energiewende berichtet, weil etwas nicht klappt.

Windräder im Wald

AfD stellt Windkraftausbau infrage, Regierung widerspricht

Windkraftanlagen als Ursache für ein großes Sterben von Vögeln, Fledermäusen und Insekten? Mit dieser These hat die AfD am Mittwoch im Landtag viel Kritik auf sich gezogen. Die anderen Fraktionen stellten sich grundsätzlich hinter das Ziel der grün-schwarzen Landesregierung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), die Windkraft trotz diverser Probleme weiter auszubauen. AfD-Fraktionschef Bernd Gögel meinte hingegen, die Windkraft sei nicht wirtschaftlich, die Anlagen verschandelten die Landschaft, und sie töteten „unfassbar viele ...

 Landwirte und ihre Tiere halten die Täler im Schwarzwald frei. Wenn der Wolf kommt, könnten viele aufgeben – und damit die Land

Streit um den Wolf geht weiter: Wie gefährlich ist das Tier für den Tourismus im Südwesten?

Für den Wolf ist in Baden-Württemberg kein Platz. Davon ist Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, überzeugt. Deutschlands zweitgrößter Wanderverein warnt vor den Folgen einer Rückkehr des Raubtiers. „Die Kulturlandschaft im Schwarzwald ist Grundlage für Landwirtschaft und Tourismus. Diese Landschaft ist durch den Wolf gefährdet“, sagte dessen Präsident Georg Keller am Montag in Stuttgart.

Der Verein ist ein wichtiger Faktor im Tourismus, aber auch für den Naturschutz.

Grün-Schwarz forciert Nutzung nachwachsender Rohstoffe

Die grün-schwarze Landesregierung fördert die Nutzung nachwachsender Rohstoffe in der Industrie. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und die beiden Minister Peter Hauk (CDU/Agrar) und Franz Untersteller (Grüne/Umwelt) erinnerten am Dienstag in Stuttgart daran, dass fossile Rohstoffe endlich seien. Mit innovativen Konzepten sollten erneuerbare oder wiederverwertbare Rohstoffe erschlossen werden, um auch die Treibhausgasemission zu senken.

 Mehrere Windräder drehen sich auf der Schwäbischen Alb. (

Nur sechs statt 50 Prozent der Landesfläche für Windkraft geeignet

Neuer Streit in der grün-schwarzen Landesregierung: Umwelt- und Wirtschaftsministerium ringen um den neue Windatlas und die Frage, was dieser für Konsequenzen haben könnte. Der Atlas soll Kommunen und Unternehmen helfen einzuschätzen, wo sich der Bau von Windräder rechnet. Laut Umweltministerium gelte das auf etwa sechs Prozent der Landesfläche.

Am Mittwoch stellte Umweltminister Franz Untersteller den aktualisierten Atlas vor. Erstmals erschien er 2011.

Windräder

Mehr Flächen im Südwesten kommen für Windenergie infrage

In Baden-Württemberg kommen theoretisch mehr Flächen für den Bau von Windkraftanlagen infrage als bislang angenommen. Dafür geeignet seien etwa 6,2 Prozent der Landesfläche - das sei etwa doppelt so viel wie bislang berechnet worden war, sagte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart.

Die alten Angaben kommen aus dem Jahr 2011. Laut Untersteller hat sich die Technologie für die Windkraft seitdem weiterentwickelt.

 Umweltminister Franz Untersteller.

Lob vom Umweltminister: „Laichingen vorbildlich“

Gute Nachricht für die Laichinger Kasse: Wie das Regierungspräsidium Tübingen am Mittwoch bekanntgegeben hat, darf sich Laichingen über einen Zuschuss in Höhe von über 900 000 Euro freuen. Mit den Fördergeldern wolle das Land Baden-Württemberg die Stadt bei der Aus- und Nachrüstung von sechs Regenüberlaufbecken unterstützen.

Künftig leiten in Laichingen laut Mitteilung „mit modernster Technik nachgerüstete Regenüberlaufbecken“ das bei Starkregen anfallende Mischwasser in das Grundwasser ein.

Seit 2017 sind nur noch wenige neue Windräder in Baden-Württemberg gebaut worden. Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) will

Streit um Windatlas: Ist wirklich die Hälfte des Landes lohnend für Windkraft?

Wo lohnt es sich in Baden-Württemberg, Windräder zu bauen? Antworten darauf soll der neue Windatlas bieten, den Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am kommenden Mittwoch vorstellt. Nach Informationen der „Schwäbischen Zeitung“ könnte knapp die Hälfte der Landesfläche als grundsätzlich für Windräder lohnend ausgeflaggt werden. Wirtschaftsministerium, CDU und Kommunen warnen vor den Folgen, das Umweltministerium äußerte sich mit Verweis auf die erst anstehende Veröffentlichung nicht.