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 Der Tuttlinger Kreistag wird nach der Wahl neu zusammengestellt. Einige altbekannte Gesichter haben den erneuten Einzug geschaf

AfD und Tierschutzallianz erstmals dabei

Der Verlierer der Kreistagswahl ist die CDU. Fast sieben Prozent haben die Christdemokraten verloren. Verluste gab es ebenfalls für die SPD und die Freien Wähler. Wobei sich die minus 0,5 Prozent bei einem Ergebnis von mehr als 20 Prozent im Rahmen hält. Vom Trend – grün zu wählen – profitierte auch die OGL, während sich die FDP über ein Plus von zwei Prozent freuen durfte. Neu im Kreistag ist die Tierschutzallianz und die AfD.

Wahlkreis 1 – TuttlingenIn der Donaustadt lag am Ende die CDU vorne.

 Franz Schilling (CDU) wurde Stimmenkönig in Nendingen (1863 Stimmen): Ob er erneut als Ortsvorsteher antritt, möchte er mit den

Die CDU holt einen Sitz mehr, die FW verlieren einen

Sieben von elf Ortschaftsräte für Nendingen sind bei den Wahlen am Sonntag in ihren Ämtern bestätigt worden. Stimmenkönig wurde CDU-Ortschaftsrat und Ortsvorsteher Franz Schilling (1863 Stimmen). Die CDU gewann einen Sitz dazu, die Freien Wähler verloren einen. Die SPD/Offene Nendinger Liste hat wie bisher zwei inne. Die Tierschutzallianz schaffte es nicht in das Gremium.

Die Wahlbeteiligung betrug 63,9 Prozent. 1459 Wähler vergaben insgesamt 14 385 Stimmen.

Dank für langjähriges kommunalpolitisches Engagement (von links): Hans-Martin Schwarz, Klaus Czerny, Susanne Hein, OB Michael Be

Städtetag ehrt sieben langjährige Gemeinderäte

Sieben langjährige Mitglieder des Gemeinderates sind zum Ende der Amtsperiode vom Städtetag Baden-Württemberg geehrt worden. OB Michael Beck übergab die Urkunden und Ehrennadeln in der letzten Sitzung des Gremiums vor der Gemeinderatswahl.

„Wer sich kommunalpolitisch engagiert, lässt sich auf einen enormen Zeitaufwand ein“, so der OB. Für diejenigen, die auch noch in Ortschaftsräten oder den Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften vertreten sind, gelte dies erst recht.

An der Stuttgarter Straße hat die Tuttlinger Wohnbau zwei Mehrfamilienhäuser gebaut. Insgesamt war das Jahr 2018 ein erfolgreich

Tuttlinger Wohnbau erzielt sattes Plus

Die Tuttlinger Wohnbau GmbH hat den Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um beinahe eine Million Euro gesteigert. In der Gemeinderatssitzung am Montag präsentierte Geschäftsführer Horst Riess die Zahlen. Einstimmig wurde dessen Entlastung sowie der Verwendung des Bilanzgewinns zugestimmt.

Die Tuttlinger Wohnbau sei ein gut aufgestelltes Unternehmen, schreibt die Verwaltung in der Vorlage. Eine These, die Riess mit Zahlen untermauerte.

 Die Straße zwischen Tuttlingen und Nendingen muss wegen der Entfernung von Bäumen gesperrt werden.

Sicherheit an Landstraße ist gefährdet

Der Ortschaftsrat hat am Mittwoch bei einer Begehung die Felswände entlang der Landstraße 277 begutachtet und Handlungsbedarf aus Sicherheitsgründen festgestellt. Für die dafür benötigten Maßnahmen muss aller Voraussicht nach die L 277 zwischen Tuttlingen und Nendingen voll gesperrt werden.

Gemeinsam mit den Forstrevierleitern Dietmar Zahner und Hubert Geiger sowie mehreren Mitgliedern des Ortschaftsrats und interessierten Bürgern besichtigte Ortsvorsteher Franz Schilling die Felswände an der Landstraße 277.

 Alle geehrten Sportler zusammen mit dem Ersten Bürgermeister Ralf Miller (l.).

Biberach ehrt seine besten Sportler

75 Sportler aus den unterschiedlichsten Disziplinen hat die Stadt Biberach am Mittwochabend für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Erstmals dabei war bei der 45. Sportlerehrung der neue Erste Bürgermeister der Stadt Biberach, Ralf Miller, zu dessen Aufgabenbereich auch der Sport zählt.

Miller erinnerte in seiner kurzen Einführung an Carl Schuhmann, der 1896 an den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen teilgenommen hatte und gleich vier Goldmedaillen mit nach Hause nahm.

 Verkehrssicherheit an Nendinger Grundschule und Kindergarten war Thema im Ortschaftsrat.

Weitere Piktogramme an Schule und Kindergarten

Der Ortschaftsrat hat am Mittwoch Maßnahmen für sicherere Verkehrsräume vor der Grundschule und den Kindergärten diskutiert und festgelegt, dass zunächst nur weitere Piktogramme auf den Straßen angebracht werden. Stadtmitarbeiterin Juliane Schweizer stellte das Verkehrssicherheitskonzept vor. Es sei wichtig, in diesem Prozess alle mitzunehmen, damit ein Umdenken erreicht werde. Ziel sei es auch, dass der Bring- und Abholverkehr der Eltern nachlasse.

In Tuttlingen treten einige Ehepaare oder Verwandte als Bewerber für den Gemeinderat und die Ortschaftsräte an.

Wahl-Verwandtschaft: Bei der Suche nach Kandidaten wildern viele Listen im Familienkreis

Verheiratet, verschwistert, Mutter und Tochter oder Vater und Sohn: Auf den Kandidaten-Listen der Parteien für die Gemeinderats- und Ortschaftsratswahlen finden sich viele Familiennamen mehrfach wieder. Mindestens 15 unterschiedliche Paarungen gibt es.

In Städten und Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern, wie in Tuttlingen, spielen die Verwandtschaftsverhältnisse von Stadträten keine Rolle. In den Ortschaftsräten war das bislang anders.

 An der Wendeplatte der Sattlerstraße soll die Straße ansetzen, die das Gewerbegebiet Brenner in Nendingen mit dem Kreisverkehr

Gewerbegebiet Brenner: Rat befürwortet Anbindung

Das Gewerbegebiet Brenner in Nendingen soll an den Kreisverkehr an der Nendinger Allee angebunden werden. Das hat der Tuttlinger Gemeinderat in der Sitzung am Montag gegen die Stimmen der LBU-Fraktion und bei zwei Enthaltungen beschlossen. Kritik gab es vor allem am Verlauf der Straße. Zudem wurde die Notwendigkeit des Projektes hinterfragt.

Vom Karl-Storz-Kreisel soll eine 2,2 Kilometer Straße für 4,4 Millionen Euro gebaut werden, die entlang der Bahngleise zur Sattlerstraße im neuen Gewerbegebiet führt.

14 Kleinbrauer der Region bieten am Wochenende wieder ihre Produkte an.

Viel Bier auf dem Ulmer Münsterplatz

In der Brust der Kleinbrauer schlagen zwei Herzen: Einerseits hoffen die 14 Betriebe der Region auf einen Jahrhundertsommer wie 2018, der den Bierkonsum steigen ließ. Andererseits brauchen sie Regen für die von Trockenheit geplagten Rohstoffe. Wie Thomas Scheffold vom Verband „Private Brauereien Deutschland“ bei der Vorstellung des Programms für den kommenden Kleinbrauermarkt sagte, habe sich durch die Dürre 2018 die Braugerste um zehn und der Hopfen um bis zu 30 Prozent verteuert.