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Ror Wolf

Schriftsteller und „Fußball-Poet“ Ror Wolf gestorben

Seine Montage von Fußball-Hörspielen hat den vielfach ausgezeichneten Schriftsteller Ror Wolf vor allem bekannt gemacht. Er war jedoch weit mehr als ein „Fußball-Poet“. Sprachgewaltig und humoristisch sezierte er in Romanen, Gedichten, Bild-Collagen und Hörspielen die Wirklichkeit.

Am Montagabend ist der gebürtige Thüringer im Alter von 87 Jahren nach längerer Krankheit in seiner Wahlheimat Mainz in einem Krankenhaus gestorben. Das berichteten der Frankfurter Schöffling-Verlag und Freunde Wolfs.

 Marie wird zum Gespött der Schule. Sie wird gemobbt und denkt sogar an Suizid.

Bitterböse „beste“ Freundin

Das Stück „Netboy“ von Petra Wüllenweber ist im Lindauer Stadttheater aufgeführt worden. Der Saal war dabei gefüllt mit jugendlichen Zuschauern.

Marie (gespielt von Julia Bogmeier) fühlt sich von den Entscheidungen, die ihre geschiedenen Eltern treffen, ausgegrenzt: Ihr Vater zieht aus der Stadt und ihre Mutter arbeitet ständig. Die Protagonistin sucht Trost, indem sie nach der Schule einen Chatroom aufsucht und jemanden unter dem Pseudonym „Netboy“ kennenlernt.

 Katarzyna Mycka (Marimba), Ulrike Eickenbusch (Cello) und Barbara Stoll (Schauspiel) haben am Sonntag mit einem musikalisch-lit

Drei Frauen faszinieren mit Worten und Klängen im Ellwanger Speratushaus

Mit einem fesselnden musikalisch-literarischen Abend unter dem Motto „Traumgesichter - Eine Reise auf verwunschenen Pfaden der Nacht“ haben Katarzyna Mycka an der Marimba, Ulrike Eickenbusch am Cello und Barbara Stoll als Schauspielerin und Erzählerin am Sonntag im Speratushaus brilliert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen fantasievolle Geschichten und Gedichte.

Die Palette der literarischen Darbietungen der freien Schauspielerin und Regisseurin Barbara Stoll reichte von Absonderlichem von Franz Hohler wie „Die Karawane“ und ...

Tatjana Hauptmann

Illustratorin Hauptmann wird 70

Mit fliegendem Haar rauscht der kleine Häwelmann am Kirchturm vorbei, das Hemdchen als Segel gespannt. Ein bisschen ängstlich schaut er schon drein - so, als sei ihm die abenteuerliche Reise vielleicht doch nicht ganz geheuer.

Doch es geht weiter: „Junge“, sagte der gute alte Mond, „hast du noch nicht genug?“ „Nein!“, schrie der kleine Häwelmann. „Mehr, mehr!“ Tatjana Hauptmann ist die Schöpferin dieses Häwelmanns mit fliegendem Haar. Zumindest bildlich.

Eine Reise auf verwunschenen Pfaden der Nacht

Einen musikalisch-literarischen Abend erleben die Zuschauer am Sonntag, 9. Februar, um 17 Uhr im Speratushaus in Ellwangen.

Katarzyna Mycka (Marimba), Ulrike Eickenbusch (Cello) und Barbara Stoll haben Absonderliches von Franz Hohler, Nachdenkliches von Mascha Kaléko, Bizarres von Frank Kafka im Programm und verbinden das mit jazzartigen Klängen von Eric Sammut, Liedern von Ernest Bloch und Paul Ben Haim, japanischen Klängen, südamerikanischer Musik und Tangos von Astor Piazzolla.

Ian McEwan

Ian McEwans Satire über den Brexit

Ian McEwan hat nicht den ersten Roman über den Brexit geschrieben, wohl aber die erste Groteske. „Die Kakerlake“ ist teils zum Bersten komisch, aber auch zum Heulen tragisch - und nicht zu Unrecht umstritten. Nie zuvor ist der Erfolgsautor mit der Kritik an real existierenden Politikern derart an die Grenzen des guten Geschmacks gegangen - oder gar darüber hinaus, wie manche Kritiker meinen.

Nur wenige Wochen nach der englischen Originalausgabe von „The Cockroach“ hat der Zürcher Diogenes-Verlag den 144-Seiten-Text jetzt auf Deutsch ...

Ben Becker

Ben Becker geht unter die Affen

Der Schauspieler Ben Becker (54) kann Affen einiges abgewinnen. „Ich finde Affen einfach wahnsinnig schön. Und bin selber einer“, sagte Becker am Dienstag im Berliner Tierpark, wo er seine Theaterpläne für 2020 vorstellte. „Ich bin ein Orang-Utan, ich bin ein Gorilla, ich bin ein Schimpanse.“

Im Februar plant Becker die neue Inszenierung „Affe“. Die Idee stammt von zwei literarischen Vorlagen. Becker setzt für das Stück auf Franz Kafkas „Ein Bericht für eine Akademie“ und auf Friedrich Engels' Text „Anteil der Arbeit an der ...

«Der von den Löwen träumte»

„Der von den Löwen träumte“ - Hemingways Krise in Venedig

Franz Kafka hatte eine. Samuel Beckett ebenso. Und auch Ernest Hemingway musste sich mit ihr herumschlagen: Die Schreibblockade ist der Schrecken jedes Schriftstellers.

Hanns-Josef Ortheils neuer Roman „Der von den Löwen träumte“ beschreibt, wie Hemingway nach Venedig reist, immer in der Hoffnung, auf der Reise zu sich und wieder zu den Worten zu finden.

Denn Hemingway steckt 1948 in einer Lebenskrise. Nach außen strahlt er Vitalität und Energie aus.

Der britische Schriftsteller Ian McEwan.

Neues Buch von Ian McEwan erschienen

Von Kriegserklärung und Putsch, gar vom Bürgerkrieg und dem Tod der Demokratie redet die Opposition. Der derart attackierte Premier Boris Johnson bezichtigt die Gegenseite prompt der Kapitulation vor der EU und des Verrats an der Brexit-Entscheidung. Großbritanniens politische Debatte wird täglich giftiger, und wohlmeinende Appelle ändern nichts.

Nun versucht es einer der prominentesten Autoren des Landes mit Satire. „Cockroach“, also Kakerlake, heißt die kleine Novelle von Ian McEwan, der mit Romanen wie „Abbitte“ und „Kindeswohl“ ...

 Im August 1859 reiste der Märchendichter Hans Christian Andersen per Pferdekutsche nach Skagen, an die Nordspitze Dänemarks. Bu

Bildband stellt Dichterorte vor

Schon bevor er sich 1930 im kleinen Örtchen Kloster das Haus „Seedorn“ kaufte, besuchte Gerhart Hauptmann regelmäßig die Insel Hiddensee und residierte dort wie ein König. Nicht jeder beobachtete das ohne Argwohn. Als im Sommer 1924 Thomas Mann zu Besuch kam, registrierte der, durchaus ein wenig eingeschnappt, wie auf gemeinsamen Spaziergängen ständig irgendwelche Insulaner ihren „König“ Hauptmann grüßten, während ihm nur die Statistenrolle blieb.