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Guarneri-Geige

NS-Raubgut: Stiftung zahlt Erben Entschädigung

Lösung in einem langen NS-Raubgut-Streit: Die Franz Hofmann und Sophie Hagemann Stiftung hat eigenen Angaben zufolge 285.000 Euro Entschädigung für eine hochwertige Geige an die Erben des jüdischen Vorbesitzers des Instruments gezahlt. Die volle Summe sei am Donnerstag überwiesen worden, teilte die Stiftung am Freitag mit. Nach Einschätzung der Beratenden Kommission für die Rückgabe von NS-Raubgut handelt sich bei der 1706 vom italienischen Geigenbauer Giuseppe Guarneri gefertigten Violine um NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut.

Kunsthaus Zürich

Kunsthaus Zürich: Nazi-Opfer und die Bührle-Sammlung

Das größte Kunstmuseum der Schweiz ist im Krisenmodus: Statt seinen erst im Oktober mit Fanfaren eröffneten neuen Anbau zu feiern, steht das Kunsthaus in Zürich im Auge eines immer stärker tosenden Sturms der Entrüstung.

Wurde genug getan, um zu verhindern, dass Werke präsentiert werden, die Jüdinnen und Juden nach der Vertreibung aus Nazi-Deutschland in der Not verkaufen mussten? Die Zweifel daran wachsen. «Jetzt reicht es mir!» - mit diesen Worten verlangt nun die renommierte Schweizer Künstlerin Miriam Cahn ihre seit 40 Jahren im ...

 Glücklich über die bestandenenen Prüfungen: Bek und Cüpers mit ihrem Trainer Franz Erben, 7. Dan, Weltmeister und mehrfacher De

Erneut großer Erfolg für Karate Kämpferin Julia Bek

Geschafft! Dan-Prüfungen, insbesondere bestandene, sind für alle Kampfsportler, so auch für die Karatekas, der Höhepunkt ihres Trainings. Julia Bek, Leiterin der Abteilung Shotokankarate im TSV Lindau, stellte sich in Ingolstadt der Prüfung zum 2. Meistergrad. Verbunden mit viel Selbstdisziplin bereitete sich Bek fast zwei Jahre lang intensiv auf diese Prüfung vor. Zusammen mit Ruben Cüpers, der sich der Prüfung zum 1. Kyu – dem letzten Schülergrad – stellte, trainierte sie drei Mal pro Woche in den Karate-Dojos Memmingen und Bregenz bei Franz ...

Entschädigung für Geige

NS-Raubgutkommission erhöht Entschädigung für Geige

Im Streit um die hochwertige Geige eines jüdischen Vorbesitzers hat die Beratende Kommission für die Rückgabe von NS-Raubgut ihre Empfehlung einer Entschädigungszahlung an die Erben von 100.000 auf 285.000 Euro erhöht. Die Franz Hofmann und Sophie Hagemann Stiftung und die Erben hatten nach Angaben der Kommission vom Freitag darum gebeten, den Wert des Instruments nach erfolgter Restaurierung zu ermitteln. Die Gutachten ergaben demnach im Durchschnitt einen Wert von 285.

Für Julia Bek gab es zwei fünfte Plätze.

Julia Bek startet fulminant in Wettkampfkarriere

Bei der Karate-Weltmeisterschaft in Rumänien ist Julia Bek ein Riesenerfolg gelungen. In einem hochklassig besetzten Feld sicherte sich die Lindauerin den fünften Platz – es war ein fulminanter Start in ihre Wettkampfkarriere.

Bevor Bek zur WM nach Cluj-Napoca fuhr, nutzte die 31-Jährige am zweiten Septemberwochenende ausgetragenen Swiss Open in Basel als Vorbereitung. „Sie konnte sich in hervorragenden Kämpfen gegen 18 Gegnerinnen so gut behaupten, dass sie den fünften Platz belegte.

Neue Galerie

Mitten in New York: Neue Galerie wird 20

Ein Rekord machte die Neue Galerie mit einem Schlag weltberühmt. 2006 ersteigerte der Kosmetikunternehmer Ronald Lauder das Gemälde «Adele Bloch-Bauer I» des österreichischen Jugendstilkünstlers Gustav Klimt (1862-1918) zum damaligen Rekordpreis von 135 Millionen Dollar - und hängte es in sein Museum.

«Das ist unsere Mona Lisa. So was kauft man nur einmal im Leben», kommentierte Lauder damals. Die «Goldene Adele» wurde zum Zuschauer-Magnet, zeitweise standen hunderte Menschen Schlange und bezahlten bis zu 50 Dollar, um das Werk aus ...

Hummelfiguren: Wie eine Nonne bei Bad Saulgau mit Kitsch die Welt erobert

Lässig steht die junge Frau mit dem dunkelroten, enganliegenden Kleid und den hochhackigen Schuhen da. Sie passt so gar nicht zu der Klosterschwester im schwarzen Ordensgewand, ein weißes Hülltuch darunter, das jedes Haar verbirgt. Und doch ist die „Dame in Rot“, 1930 auf Zeichenpapier gebannt, eine Schöpfung von Berta Hummel, der Frau, die damals schon mit dem Gedanken spielte, ihr Leben in einem Kloster zu verbringen.

Und die im Folgejahr in das oberschwäbische Franziskanerinnenkloster Sießen in der Nähe von Bad Saulgau eintreten ...

 Die Berliner Künstlerin Bridge Markland macht aus Schillers Sturm und Drang Drama „Die Räuber“ eine rasante Ein-Frau-plus–Puppe

Schillers „Räuber“ als rasante Ein–Frau–Playback–Show in der Stadtbücherei Bad Waldsee

Die Berliner Künstlerin Bridge Markland macht aus Schillers Sturm und Drang Drama „Die Räuber“ eine rasante Ein-Frau-plus–Puppen-Playback-Show: Schillers Räuber für die Generation Popmusik! Auflehnung, Neid, Liebe, Starrsinn, Heldenwahn und Verzweiflung sind der Stoff des Dramas. Das Stück wird am 29. Oktober in der Stadtbücherei Bad Waldsee aufgeführt.

Schillers heftige Sprache verstärkt Künstlerin Markland mit 155 Song-Einspielungen, Filmmusiken und Zitaten.

 Franz Schuhmacher, Regina Wenzler und Thomas Kästle (von links) haben als Vorstandstrio die Bürgerstiftung Spaichingen in ihren

Drei Spaichinger Urgesteine über das Geheimnis des bürgerschaftlichen Engagements

„Es war für uns drei eine wertvolle Zeit“, so Thomas Kästle im Rückblick auf die zehn Jahre, in denen er als Kassierer zusammen Regina Wenzler als zweiter Vorsitzenden und Franz Schuhmacher als Vorsitzendem die Geschicke der Bürgerstiftung Spaichingen geleitet haben. Im Bewusstsein, gute Nachfolger gefunden zu haben, sinnieren sie darüber, was das besondere bürgerschaftliche Engagement in Spaichingen ausmacht.

An einem wunderschönen Spätsommernachmittag sind die drei im Garten von Franz Schuhmacher zusammengekommen, um noch einmal ...

Diskriminierung, Verfolgung und Tod: So erging es den ersten Lindauern mit jüdischem Glauben

Auch in der noch jungen christlichen Stadt Lindau des Mittelalters mit einer Einwohnerschaft von rund 2000 Menschen in ungefähr 400 Häusern auf der Insel lebte bereits relativ früh eine Minderheit von Männern und Frauen jüdischen Glaubens.

Die erste schriftliche Erwähnung jüdischer Menschen in Lindau findet sich in der Konstanzer Münzordnung von 1240. Aus dem Folgejahr 1241 ist das Verzeichnis der Reichssteuer erhalten geblieben, welches darüber informiert, dass die jüdische Minderheit Lindaus hierzu jährlich 2 Mark Silber zu ...