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Abschlussbericht zum Wilke-Fleischskandal wird vorgestellt

Im Fleischskandal um die hessische Firma Wilke will Landesumweltministerin Priska Hinz von den Grünen am Mittag ihren Abschlussbericht vorlegen. Sie will als Konsequenz aus den Vorfällen die Lebensmittelüberwachung verbessern. Anfang Oktober hatten Behörden den Fleischhersteller Wilke geschlossen. Zuvor waren wiederholt Listerien-Keime nachgewiesen worden, die bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein können. Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht.

 Die Gastro-Branche hat mit Forderungen der Politik und Herausforderungen durch die Digitalisierung zu kämpfen - Jürgen Kirchhof

Politikverdrossenheit in der Gastro-Branche wächst

Fachkräftemangel, bürokratische Fußangeln und hohe Betriebskosten - an diesen Stellen drückt die Hotel- und Gaststättenbranche der Schuh, und das kam bei der Hauptversammlung der Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) Bodenseekreis im Ringhotel Krone zur Sprache.

Die Digitalisierung macht der Branche durch bürokratische Vorgaben der Politik das Leben schwer - aber auch durch Unsitten der Gäste. Jürgen Kirchherr, Hauptgeschäftsführer der Dehoga Baden-Württemberg, bemängelte eine um sich greifende Praxis bei der Reservierung ...

Listerien

Listerien-Nachweis in Niedersachsen: Produktion ruht

Nach Bekanntwerden eines Listerien-Verdachts in Fertig-Frikadellen steht die Produktion in der betroffenen Fleischfirma in Goldenstedt im Kreis Vechta still.

Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Niedersachsen ordnete das Ruhen der Zulassung für den betroffenen Betrieb an. Dort wurden Listerien nachgewiesen. Noch ist unklar, wie die Erreger in den Betrieb gelangt sind. Am Wochenende wurde unabhängig davon bekannt, dass es in Deutschland einen mittelschweren Listerioseausbruch mit 13 Erkrankten und zwei ...

Nährwert-Logo Nutri-Score

Klöckner bringt Verordnung für Nutri-Score auf den Weg

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner treibt die Einführung des farbigen Logos Nutri-Score für viele Lebensmittel voran. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, hat die CDU-Politikerin jetzt eine dafür vorgesehene Verordnung auf den Weg gebracht.

Sie soll den Rechtsrahmen für eine freiwillige Verwendung auf der Packungs-Vorderseite von Fertigprodukten schaffen. Nach langem Streit über eine klarere Kennzeichnung für Zucker, Fett und Salz hatte sich Klöckner Ende September auf das aus Frankreich stammende ...

Ministerium: Wilke-Fleisch möglicherweise in Fertigprodukten

Die potenziell mit Keimen belasteten Waren des nordhessischen Wurstherstellers Wilke sind möglicherweise auch in Fertiggerichten anderer Hersteller verarbeitet worden. Das geht aus einer Antwort des hessischen Verbraucherschutzministeriums auf Fragen der Organisation Foodwatch hervor. Sollte Wilke-Ware im Verlauf der Handelskette in Fertigprodukten verarbeitet worden sein, dann waren auch diese Produkte vom Rückruf eingeschlossen, hieß es aus dem Ministerium.

Milchpulver

Foodwatch-Test: Mineralölspuren in Milchpulver für Babys

In mehreren Milchpulver-Produkten für Säuglinge sind laut der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch Rückstände potenziell krebserregender Mineralöle gefunden worden.

Bei drei von vier in Deutschland gekauften Produkten seien Verunreinigungen mit aromatischen Kohlenwasserstoffen (MOAH) nachgewiesen worden, teilte Foodwatch mit. Es bestehe keine akute Gesundheitsgefahr, sagte ein Foodwatch-Sprecher auf Anfrage. Die beiden Unternehmen, Vived und Nestlé, teilten mit, die Ergebnisse sehr ernst zu nehmen.

Foodwatch-Test: Mineralölspuren in Milchpulver für Babys

In mehreren Milchpulver-Produkten für Säuglinge sind laut der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch Rückstände potenziell krebserregender Mineralöle gefunden worden. Bei drei von vier in Deutschland gekauften Produkten seien Verunreinigungen mit aromatischen Kohlenwasserstoffen nachgewiesen worden, teilte Foodwatch mit. Die Organisation beruft sich auf unabhängige Laboranalysen. Es bestehe keine akute Gesundheitsgefahr. Dennoch fordert Foodwatch einen sofortigen Verkaufsstopp und den Rückruf der betroffenen Produkte.

In Deutschland und Österreich sind die Nestlé-Produkte Beba Optipro Pre, 800 g, von Geburt an und Beba Optipro 1, 800 g, von

Warnung vor belasteter Babynahrung: "Das ist vollkommen unverantwortlich!"

Säuglingsmilch-Produkte von Nestlé und Novalac sind mit gesundheitsgefährdendem Mineralöl belastet. Das belegen unabhängige Laboranalysen, die die Verbraucherorganisation foodwatch am Donnerstag veröffentlicht hat.

In Deutschland und Österreich sind die Nestlé-Produkte "Beba Optipro Pre, 800 g, von Geburt an" und "Beba Optipro 1, 800 g, von Geburt an" betroffen sowie die in Apotheken in Deutschland erhältliche "Novalac Säuglingsmilchnahrung Pre, 400g".

Nährwert-Logo

Aldi und Lidl wollen Nutri-Score auf Eigenmarken einführen

Das neue farbige Logo Nutri-Score für Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln bekommt einen kräftigen Schub im deutschen Lebensmittelhandel. Die großen Discounter Aldi und Lidl kündigten an, die freiwillige Kennzeichnung für Teile ihrer Eigenmarken einführen zu wollen.

Lidl teilte mit, derzeit würden verschiedene Produkte dafür geprüft. Aldi Nord und Aldi Süd erklärten, sie unterstützten die Einführung des Nutri-Scores und planten, das Logo auf „relevanten Eigenmarken-Produkten“ aufzubringen.

Foodwatch warnt vor Verzögerungen beim Ende des Kükentötens

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner vor Verzögerungen beim Ausstieg aus dem Massentöten männlicher Küken gewarnt. Sie breche den Koalitionsvertrag, wenn sie jetzt 2021 als vages Ziel für ein Ende des Kükentötens ausgebe, sagte Foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker. Die Koalition habe den Ausstieg für Mitte der Wahlperiode, also noch im Jahr 2019 verbindlich versprochen. Das Ministerium wies die Kritik zurück.