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Florian Kohfeldt

Werder bleibt Werder: „Extrem dankbarer“ Kohfeldt bleibt

Die Revolution bleibt erwartungsgemäß aus. Auf die Katastrophen-Saison mit dem Fast-Abstieg folgen bei Werder Bremen keine personellen Konsequenzen.

Stattdessen soll Trainer Florian Kohfeldt die in dieser Saison so übel abgestürzten Bremer wieder stabilisieren und weiter das Gesicht der Grün-Weißen bleiben. Auch Sport-Geschäftsführer Frank Baumann bleibt im Amt. Ob dem Duo eine Art Teammanager zur Seite gestellt wird, wie zum Beispiel in Dortmund in Person von Sebastian Kehl, soll noch beraten werden.

Florian Kohfeldt

Werder setzt weiter auf Kohfeldt - Pk für Freitag geplant

Trotz des nur hauchdünn vermiedenen Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga setzt Werder Bremen weiter auf Trainer Florian Kohfeldt.

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der 37 Jahre alte Coach seinen bis zum 30. Juni 2023 laufenden Vertrag an der Weser erfüllen. Das berichteten am Donnerstag unter anderem der „Weser Kurier“, die „Bild“ und „sport1.de“. Offiziell verkünden will der Fußball-Bundesligist die Ergebnisse der großen Saisonanalyse am folgenden Tag um 12.

 Screenshot aus dem Video, das Heidenheimer Anhänger bei der Attacke auf die Spieler und den Bus des SV Werder Bremen zeigt.

Am Ende liegen in Heidenheim die Nerven blank

Diese Szenen hat es nach der viel beachteten Relegation nicht gebraucht. Randale im beschaulichen Heidenheim – passt eigentlich so gar nicht. Doch bevor der grün-weiße Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen um 0.17 Uhr begleitet von Polizisten das Stadiontor der Voith-Arena passierte, gab es ein paar unschöne Minuten auf dem Gelände des 1. FC Heidenheim, bei denen es nicht mehr um Fußball ging. Leider.

Attacken von einigen Fans unter knapp 150 FCH-Anhängern auf dem Stadiongelände mit Flüssigkeiten sowie Stein- und ...

Clemens Fritz

Werder Bremen denkt über Fritz als Teammanager nach

Werder Bremen denkt als Konsequenz aus dem nur mit Mühe verhinderten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga offenbar über die Installierung eines Teammanagers nach Dortmunder Vorbild nach.

Das berichtet nach der „Bild“-Zeitung auch das Internetportal „deichstube.de“ und nennt mit dem früheren Nationalspieler Clemens Fritz auch schon einen möglichen Kandidaten. Der 39-Jährige ist bei Werder als Leiter der Scouting-Abteilung angestellt, wurde von Trainer Florian Kohfeldt aber bereits im Januar mit ins Trainingslager der Profis nach ...

Uli Borowka

Borowka: Kohfeldt „ist einfach nicht der richtige Trainer“

Der frühere Werder-Profi Uli Borowka glaubt trotz der knapp geschafften Relegation nicht so recht an eine schnelle Wende beim norddeutschen Fußball-Bundesligisten.

„Ehrlich gesagt nicht wirklich. Man wird gemeinsam einmal kräftig durchpusten, und dann wird es auch gut sein“, sagte der 58-Jährige der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Die Probleme liegen deutlich tiefer, ein paar sind aber auch ziemlich offensichtlich“, sagte Borowka.

„Florian Kohfeldt ist einfach nicht der richtige Trainer.

 Am Boden und doch vorausschauend: Der FCH um Tim Kleindienst (stehend) nach der verpassten Bundesliga-Chance.

Heidenheim nach der verpassten Bundesliga-Chance: „Das ist brutal“

Es gibt keinen Sieger und doch einen Gewinner und Verlierer. Nach dem 0:0 und 2:2 (0:1)zwischen dem 1. FC Heidenheim und Werder Bremen steht fest: Der FCH geht in seine siebte Saison in der 2. Fußball-Bundesliga. Und Werder steigt auch nach 40 Jahren in der Bundesliga nicht ab. Das sagen Beteiligte und Beobachter nach dem Relegations-Rückspiel – bei dem die Anzahl der Auswärtstore entschied – an diesem Montag in Heidenheim.

Das sagt FCH-Trainer Frank Schmidt:

„Glückwunsch an Werder Bremen zum Klassenerhalt.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt gestikuliert am Spielfeldrand

Werder Bremen vor schonungsloser Analyse

Die schonungslose Analyse fiel erst einmal aus. Noch lange nach dem glücklichen Ende einer „Katastrophen-Saison“ (Trainer Florian Kohfeldt) stand Marco Bode mit einem Bier in der Hand auf der Tribüne der Heidenheimer Arena. Nicht nur dem Aufsichtsratschef von Werder Bremen war eine Mischung aus Erleichterung und Erschöpfung aus dem Gesicht abzulesen.

Wenige Stunden der Freude über den Last-Minute-Verbleib in der Fußball-Bundesliga wollen die Bremer sich noch gönnen.

Relegations-Rückspiel

„Kein "Weiter so"“: Werder vor schonungsloser Analyse

Die wohl nervenaufreibendste Saison der eigenen Bundesliga-Geschichte ist für Werder Bremen auch nach der sportlichen Rettung noch nicht vorbei.

Denn in den nächsten Tagen kommen in den Konferenzräumen des Weser-Stadions die großen Fragen auf den Tisch: Wie konnte es passieren, dass einem Europa-League-Kandidaten bis in die Nachspielzeit des zweiten Relegationsspiels beim 1. FC Heidenheim der Zweitliga-Abstieg drohte? Bleibt Florian Kohfeldt der Trainer seines Herzensclubs oder zieht er die Konsequenzen aus der von ihm so ...

Freude

Reaktionen zum Relegationsspiel Heidenheim gegen Bremen

Das 2:2 (1:0) nach letztlich hochspannenden 97 Minuten reicht Werder zum Klassenerhalt, Heidenheim dagegen verpasst nach dem 0:0 im Relegations-Hinspiel den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga. Die Reaktionen:

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen):

„Wir werden nichts am Zeitplan ändern. Wir werden die nächsten Tage uns zusammensetzen und besprechen, was das Beste für Werder ist.

Uns in dieser Katastrophen-Saison in der Liga zu halten, war ein Riesenkraftakt.

Maximilian Eggestein und Niklas Dorsch

Werder sichert sich Bundesliga-Verbleib: 2:2 in Heidenheim

Florian Kohfeldt umarmte fast jeden seiner Spieler lang und innig. Nach dem glücklichen Ende einer desolaten Saison sah man nicht nur dem Trainer von Werder Bremen die Erschöpfung an. Im Anschluss an den Last-Minute-Verbleib in der Fußball-Bundesliga hatten die Bremer am Montagabend trotzdem noch die Kraft, dem unterlegenen 1. FC Heidenheim zu applaudieren. Ihren 41 Jahre alten Routinier Claudio Pizarro warfen sie nach dem versöhnlichen Ende seiner bewegten Karriere vor Freude in die Luft.