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Mittelbiberach erlässt die Kitagebühren.

Mittelbiberach erlässt die Kitagebühren

Der Mittelbiberacher Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, Eltern, die die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen haben, die Kitagebühren komplett zu erlassen. Die Regelung gilt für die Zeit vom 11. Januar bis 21. Februar wie Bürgermeister Florian Hänle auf telefonische Anfrage der SZ mitteilte. Die Gebühren werden nicht nur für die Kindergärten, sondern auch für den Hort und die verlässliche Grundschule erlassen. Für die Notbetreuung müssen Gebühren bezahlt werden.

Bürgermeister Florian Hänle (links) und Bundestagsabgeordneter Martin Gerster freuen sich über die Förderbescheinigung für Mitte

400 000 Euro für Turn- und Festhalle

Mittelbiberach erhält eine Förderung von 407 000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Investitionspakt Sportstätten“. Das hat Biberachs Bundestagsabgeordneter Martin Gerster (SPD) mitgeteilt. Der Bund fördert die anstehende Sanierung mit 340 000 Euro, die vom Land mit 67 000 Euro ergänzt wird. „Der Löwenanateil der Förderung kommt damit aus dem Bundeshaushalt“, betont Gerster, der auch stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses ist. Die Gesamtbaukosten werden seitens der Gemeinde auf 1,88 Millionen Euro (davon 755 000 Euro ...

Seit sieben Wochen sind die Kindertagesstätten geschlossen, es gibt lediglich eine Notbetreuung (Symbolfoto).

Notbetreuung: So groß ist die Nachfrage im Raum Biberach

Seit sieben Wochen sind wegen des Lockdowns die Kindergärten geschlossen. Es gibt nur eine Notbetreuung. Bei den Eltern ist sie offensichtlich gefragt. In manchen Kindertagesstätten im Raum Biberach liegt die Betreuungsquote bei 40 bis 50 Prozent. In einer Biberacher Kita sind es sogar 72 Prozent. So steht es um die Auslastung im Einzelnen und so gehen die Kitas mit der Frage um, ob Erzieherinnen bei der Arbeit mit den Kindern FFP2-Masken tragen sollen und ob vorsorglich die Stirntemperatur der Kinder gemessen wird.

Netze BW baut spezielles Funknetz auf

Die Netze BW baut zurzeit ein spezielles Funknetz auf, mit dem sie über weite Strecken mit niedriger Frequenz bei höchster Energieeffizienz senden kann. Das Unternehmen will damit sein Stromverteilnetz überwachen. Es bietet aber Kommunen, die ihr einen Gatewaystandort überlassen, an, das Funknetz mitzunutzen, etwa für den Einsatz digitaler Wasserzähler. Zwei Standorte im Landkreis, in Bergerhausen und Kirchdorf, hat das Unternehmen bisher, so die Angaben von Netzevertreter Florian Katein.

Gemeinderat segnet Salzstreuerkauf ab

Mittelbiberach muss in den Winterdienst investieren. Zuerst funktionierte der Salzstreuer nicht mehr richtig, kurz darauf machte das ganze Fahrzeug Probleme. Bürgermeister Florian Hänle informierte den Gemeinderat über die Entwicklung und bat um nachträgliche Zustimmung zum Kauf eines neuen Streuers.

Bereits im Sommer hatte der Gemeinderat beschlossen, 18 000 Euro in den Haushalt 2021 für einen neuen Streuer einzuplanen. Ende des Jahres funktionierte dann der mehr als 20 Jahre alte Streuer nicht mehr korrekt.

So viel kostet es, 72 Haushalte in Mittelbiberach zu versorgen

72 Mittelbiberacher Haushalte haben derzeit mit schlechter Breitbandversorgung zu kämpfen. Die Übertragungsraten liegen bei ihnen bei weniger als 30 Mbit, sie gelten als weiße Flecken auf der Breitbandkarte. Zum Vergleich: Im bestversorgten Gebiet der Gemeinde in Reute können bis zu 1000 Mbit gebucht werden. Die Gemeinde hat nun das Konzept für den Breitbandausbau vorgestellt. Es umfasst nicht nur die weißen Flecken. Es gibt auch einen Überblick über graue Flecken mit weniger als 100 Mbit und was deren Aufrüstung kosten würde.

Gegenüber des Mittelbiberacher Rathauses sollen in Kürze zwei Mehrfamilienhäuser mit je 12 und 11 Wohnungen entstehen.

Mittelbiberacher fühlt sich benachteiligt – Wie stichhaltig sind seine Argumente?

Ein Mittelbiberacher Bürger beklagt sich seit längerem über Entwicklungen im Ort und fühlt sich ungerecht behandelt. Bürgermeister Florian Hänle hat sich der Kritik gestellt.

Lang ist die Liste an Kritikpunkten, die Alfred Schregle dem Mittelbiberacher Bürgermeister Florian Hänle und der Gemeindeverwaltung vorwirft. Gerade in diesen Tagen fühle er sich wieder ungerecht behandelt, sagt Schregle im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.

Florian Hänle ist seit etwas mehr als einem Jahr Bürgermeister in Mittelbiberach.

Mittelbiberachs Bürgermeister Florian Hänle über das herausfordernde Jahr 2020

Mittelbiberachs Bürgermeister Florian Hänle blickt im Gespräch mit SZ-Redakteur Andreas Spengler auf das Jahr 2020 zurück und erzählt, welche Projekte er im neuen Jahr in der Gemeinde angehen will.

Ein schweres Jahr ist zu Ende gegangen. Wie haben Sie 2020 erlebt und welche Herausforderungen gab es zu meistern?

Insbesondere bei kleinen Verwaltungen, bei denen nur ein begrenzter Mitarbeiterstab vorhanden ist, konnten die eigentlich geplanten Themen und Maßnahmen nur schwer oder gar nicht umgesetzt werden.

Allein auf weitem Feld: Der Inhaber der Mittelbiberacher Sportfabrik, Michael Kaiser, muss die Tennishallen wohl bald schließen.

Hallenbetreiber kann Corona-Regeln im Tennis nicht nachvollziehen

Wie sinnvoll sind die Anti-Corona-Maßnahmen im Einzelfall? Die Schließung von Tennishallen in der Region hat für Diskussionen gesorgt. Jetzt meldet sich ein Hallenbetreiber zu Wort – und fordert Nachbesserungen.

Es ist früher Nachmittag, in der Mittelbiberacher Sportfabrik schlagen einige Tennisspieler den Ball übers Netz. In den großen Hallen wirken sie beinahe verloren. Am Eingang weisen große Schilder auf die Hygieneregeln hin, Desinfektionsmittel steht bereit.

Die Mittelbiberacher Turn- und Festhalle ist rund 30 Jahre. Jetzt soll sie saniert werden.

Mittelbiberacher Festhalle soll barrierefrei werden

Die Mittelbiberacher Turn- und Festhalle ist mittlerweile rund 30 Jahre alt. Im Gemeinderat wurde nun die Grobplanung für die Hallensanierung vorgestellt. Die Kosten belaufen sich nach Schätzungen des Fachbüros Groß auf etwa 1,8 Millionen Euro. Die Gemeinde hat Fördergelder beim Land beantragt, es winken Zuschüsse von maximal 815 000 Euro.

„Die Turn- und Festhalle wird von der Bevölkerung geschätzt und gut genutzt“, berichtete Planer Roland Groß.