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Auftakt zum Bau des neuen Recyclingzentrums an der Mittelbiberacher Steige: Abfallwirtschaftsamtsleiter Frank Förster (v. l.) ,

Arbeiten für neues Recyclingzentrum beginnen

Mit einem symbolischen Spatenstich durch Landrat Heiko Schmid, Biberachs Oberbürgermeister Norbert Zeidler, Mittelbiberachs Bürgermeister Florian Hänle, Frank Förster, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs sowie Andreas Braun, Geschäftsführer von Grüner und Mühlschlegel, haben die Bauarbeiten für das neue Recyclingzentrum an der Mittelbiberacher Steige begonnen.

Der Betriebsausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs hat den Auftrag für die Tief- und Betonarbeiten an die Firma Grüner und Mühlschlegel aus Biberach vergeben.

Eine Bushaltestellen in Mittelbiberach sollen modernisiert und barrierefrei ausgebaut werden.

Modernere Bushaltestellen und bessere Taktung sollen ÖPNV stärken

Die Bushaltestellen in Mittelbiberach sollen mit dynamischer Fahrgastinformation ausgestattet werden und die Taktung des Anrufsammeltaxis (AST) soll verbessert werden. Darüber hat der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung beraten.

In der Gemeinde Mittelbiberach gibt es neun Bushaltestellen. Acht davon in Mittelbiberach und eine in Reute. Mittels der Fahrgastzahlen hat die Verwaltung diese in drei Kategorien eingeteilt.

Drei Haltestellen in Mittelbiberach und die in Reute sind in Kategorie A priorisiert.

Tablets statt Papierstapel

Die Gemeinde Mittelbiberach führt das elektronische Ratsinformationssystem (RIS) ein. Jährlich werden damit Papier- und Druckkosten für 16000 Kopien gespart. Die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen kostet 22 750 Euro brutto. Im Haushaltsplan 2020 sind hierfür 20–000 Euro eingestellt. Der Auftragsvergabe stimmte der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung einstimmig zu.

Im Rahmen der Haushaltsberatung für das Jahr 2020 beschloss der Gemeinderat die Einführung des RIS.

„Wir vermissen euch!“, steht am Mittelbiberach Kindergarten in der Zeppelinstraße.

Kindergartengebühren für Mai und Juni entfallen für einige Eltern

Das wird viele Eltern freuen und ein wenig finanzielle Erleichterung bringen: Der Gemeinderat hat in der Sitzung am Montag einstimmig dem Erlass der Elternbeiträge für Kinder zugestimmt, die wegen der Corona-Pandemie nicht in den Kindergärten und im Hort der Gemeinde betreut werden konnten. Dies betrifft die Monate Mai und Juni 2020,.

Seit 27. März 2020 waren alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Eine Notbetreuung erfolgte nur für Kinder von Beschäftigten in systemrelevanten Berufen wie medizinisches und pflegerisches Personal, ...

Der Musikverein Reute wird dieses Jahr 100 Jahre alt, gefeiert wird aber erst 2021.

Warum der MV Reute seit 100 Jahren erfolgreich ist, aber sein Jubiläum erst 2021 feiert

Der Musikverein Reute (MVR) hätte dieses Jahr am 27. und 28. Juni sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Doch jetzt macht die Corona-Pandemie dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Geplant ist, das Jubiläum nächstes Jahr am 3. und 4. Juli zu feiern (SZ berichtete). Anlässlich des 100-jährigen Bestehens erhält der MVR die ehrenvolle Auszeichnung mit der Pro-Musica-Plakette von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Das alljährliche Frühjahrskonzert wurde abgesagt, jetzt fallen auch die Jubiläumstage der Pandemie zum Opfer.

 Mittelbiberach spürt die Folgen der Corona-Krise, hat aber reichlich Rücklagen.

Diese App soll Bürger schneller informieren

Der Steuereinbruch wegen der Corona-Krise stellt viele Städte und Gemeinden vor gewaltige Herausforderungen. Doch jetzt zeigt sich: Wer bereits vor der Krise gut gewirtschaftet hat, ist nochmal glimpflich davongekommen, wie das Beispiel aus Mittelbiberach zeigt. Dort ist sogar eine außergewöhnliche Investition geplant.

„Kurz geschluckt“ habe er, als er die Steuerschätzung für dieses Jahr erhalten habe, erzählt Mittelbiberachs Bürgermeister Florian Hänle.

Der Neubau in Mittelbiberach soll am Standort des ehemaligen Kindergartens in der Schulstraße entstehen.

Kiga-Neubau in der Mittelbiberacher Schulstraße kommt

Mittelbiberach und der Ortsteil Reute brauchen zusätzliche Plätze für die Kinderbetreuung. Jetzt hat der Gemeinderat entschieden, wohin die Reise gehen soll. Geplant sind ein An- und ein Neubau.

Dass die Gemeinde handeln musste, war schon lange klar. Vier neue Gruppen sollen nun in Mittelbiberach, eine in Reute geschaffen werden. „Unser Bedarf der Zukunft wird vor allem im U3-Bereich sein“, erklärte Bürgermeister Florian Hänle. Unklar war, wo der Bedarf abgedeckt werden kann.

 Gemeinderat in Zeiten der Coronakrise: Mittelbiberach hat in der Gemeindehalle in Reute getagt. Die Räte versuchten den nötigen

Hilfen für Eltern, Alte und Kranke: Mittelbiberach beschließt Notfallpaket

Wie sollen kleinere Gemeinden mit dem Coronavirus umgehen? In Mittelbiberach hat nun der Rat getagt und ein umfangreiches Notfallpaket beschlossen. Kranke, Alte oder Menschen in Quarantäne sollen im Härtefall unterstützt werden. Außerdem hat die Gemeinde für Infektionsschutzmaßnahmen rund 75 000 Euro bereitgestellt. Zunächst aber könnte vor allem Eltern betreuter Kindern profitieren.

Seit 17. März und noch bis mindestens 19. April sind die Schulen und Kindergärten im Land geschlossen.

 Die Kita Info-App stellt die Gemeinde zur Verfügung.

Warum Apps für Kindergärten und Schulen vor allem in der Corona-Krise nützlich sind

Die Corona-Pandemie könnte zur Bewährungsprobe für die Digitalisierung an den Schulen und Kindergärten werden. Manche Kindergärten in der Region, wie etwa in Mittelbiberach, setzen bereits auf Apps. Wie nützlich die digitalen Helfer auf dem Handy sind, hat sich in diesem Jahr bereits mehrmals gezeigt.

Beinahe scheint es, als wäre App gerade noch zur rechten Zeit eingerichtet worden. Seit Anfang Februar informieren die Mittelbiberacher Kindergärten die Eltern digital.

Als Haus der Vereine bleibt das Gebäude in Reute erhalten. Doch die Ortsverwaltung macht nach der Coronapause nicht wieder auf.

Warum auch nach der Coronapause die Verwaltung in Reute geschlossen bleibt

Überall in der Region haben Rathäuser und Ortsverwaltungen wegen des Coronavirus geschlossen. Im Mittelbiberacher Ortsteil Reute aber wird die Ortsverwaltung für immer geschlossen bleiben. Und das hat nichts mit dem Virus zu tun.

Um das Problem deutlich zu machen, will Bürgermeister Florian Hänle seine Aussage etwas zuspitzen: „Zuletzt sind die Leute nur noch in die Ortsverwaltung gekommen, um ihre gelben Säcke abzuholen“, erzählt er. Natürlich gab es auch noch andere Gründe.