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 Im Einsatzlager in Mali wird der toten französischen Soldaten gedacht.

13 französische Soldaten in Mali getötet

Es war ein Unfall mitten im Kampfeinsatz, bei dem am Montagabend in Mali 13 Soldaten der französischen Armee starben. „Die Nacht war tiefschwarz“, schilderte Verteidigungsministerin Florence Parly die Umstände, unter denen ein Transporthubschrauber vom Typ Cougar mit einem Kampfhubschrauber Tiger zusammenstieß. Keiner der Insassen überlebte den Crash. Mehrere Tage lang hatten die französischen Soldaten der „Operation Barkhane“ im Osten von Mali nach einer Gruppe von Islamisten gesucht.

Militärhubschrauber

Helikopter-Kollision in Mali: 13 französische Soldaten tot

Die Nacht ist tiefschwarz, am Boden lauert der Feind - plötzlich kollidieren am Himmel zwei Hubschrauber: Im westafrikanischem Mali sind bei einem der tödlichsten Zwischenfälle des französischen Militärs in den vergangenen Jahrzehnten 13 Soldaten ums Leben gekommen.

Der Unfall ereignete sich am Montagabend mitten während eines Kampfeinsatzes gegen Dschihadisten. Das Unglück löste in Frankreich und weltweit große Bestürzung aus. „Diese 13 Helden hatten nur ein Ziel: uns zu beschützen“, betonte Frankreich Präsident Emmanuel Macron.

Kramp-Karrenbauer bei der Nato

Nato reagiert verhalten auf Kramp-Karrenbauers Syrien-Plan

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer stößt bei den Nato-Partnern mit ihrem Plan für eine Syrien-Schutztruppe auf verhaltene Reaktionen. Ihr US-Kollege Mark Esper begrüßte zwar die Initiative, will aber keine Truppen beisteuern.

Von den europäischen Verbündeten kam bei einem Nato-Verteidigungsministertreffen in Brüssel zwar Anerkennung dafür, dass es überhaupt eine Initiative gibt. Öffentlich stellte sich aber noch kein Land klar hinter den Vorschlag Kramp-Karrenbauers.

Pressekonferenz in Teheran

Teheran droht mit Ende des Atomabkommens

Der Iran hat mit dem endgültigen Aus des internationalen Atomabkommens Anfang November gedroht. Die nächste Stufe des Teilausstiegs könnte die finale sein und damit auch des Ende des Wiener Atomabkommens.

„Besonders für die europäischen Vertragspartner bleibt bis dahin nur noch wenig Zeit, den Deal zu retten“, sagte der Sprecher der iranischen Atomorganisation (AEOI), Behrus Kamalwandi, in Teheran.

Die USA waren 2018 einseitig aus dem Atomdeal ausgestiegen.

 Europas Staats- und Regierungschefs wollen die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) als neue Präsidentin

Von einem Minenfeld ins nächste: Von der Leyen vor dem nächsten Karrieresprung

Aus dem politischen Minenfeld der deutschen Verteidigungspolitik ganz an die Spitze nach Brüssel: Ursula von der Leyen (60) ist als Chefin der EU-Kommission nominiert. Hinter den Kulissen wurde schon länger spekuliert, dass Ursula von der Leyen vielleicht EU-Kommissarin werden könnte. Doch dass die Verteidigungsministerin nun gleich Jean-Claude Juncker beerben soll, kommt überraschend. Eines ist sicher: Diese Frau ist krisenfest. Trotz vieler Anfeindungen und auch mancher berechtigter Vorwürfe ist sie seit 2013 deutsche Verteidigungsministerin.

Ursula von der Leyen

Von der Leyen: Das politische Comeback des Jahres

Aus dem politischen Minenfeld der deutschen Verteidigungspolitik ganz an die Spitze nach Brüssel: Ursula von der Leyen (60) ist als Chefin der EU-Kommission nominiert. Über einen möglichen Wechsel der CDU-Politikerin in ein hohes EU-Amt wurde seit Tagen spekuliert.

Dass die Verteidigungsministerin nun gleich Nachfolgerin von Kommissionschef Jean-Claude Juncker werden könnte, ist aber eine handfeste Überraschung - und auch Ergebnis des schwierigen Personalpokers der europäischen Regierungschefs.

Unterschriften

Von der Leyen besiegelt europäisches Kampfflugzeug

Deutschland, Frankreich und Spanien haben das Milliardenprojekt eines gemeinsamen Kampfjets besiegelt und damit den Willen für mehr Europa bei der Rüstung signalisiert.

Zum ersten Mal werde gemeinsam ein europäisches Kampflugzeugsystem auf den Weg gebracht, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Montag in Le Bourget bei Paris. „Die Tatsache, dass Spanien heute beitritt, unterstreicht das noch einmal.“

Von der Leyen unterschrieb bei der weltgrößten Luftfahrtmesse mit ihrer französischen Kollegin ...

Demonstranten

USA: Wollen keinen Krieg mit dem Iran

Exakt ein Jahr nach dem Ausstieg der USA setzt der Iran das internationale Atomabkommen teilweise aus. Die Führung in Teheran gab den Vertragspartnern am Mittwoch aber eine Frist von 60 Tagen, um die Vereinbarung einzuhalten.

Der Iran fordert insbesondere, dass Sanktionen im Öl- und Bankensektor aufgehoben werden. Sollte dies nicht geschehen, will der Iran wieder in die Uran-Anreicherung einsteigen.

Mit der Ankündigung erhöht sich der Druck auf die Vertragsparteien Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien und ...

Frankreich schließt Sanktionen gegen den Iran nicht aus

Nach der Ankündigung eines Teilausstiegs des Irans aus dem internationalen Atomabkommen hat Frankreich Sanktionen nicht ausgeschlossen. „Es ist wahrscheinlich eines der Dinge, die untersucht werden“, antwortete Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly auf die Frage, ob es europäische Sanktionen geben werden, sollte der Iran seine Verpflichtungen nicht einhalten. Parly bekräftigte aber, dass Frankreich an dem Abkommen mit dem Iran festhalten und das Abkommen am Leben erhalten wolle.

Präsident Ruhani

Iran setzt Atomdeal teilweise aus und setzt Partnern Frist

Exakt ein Jahr nach dem Ausstieg der USA setzt der Iran das internationale Atomabkommen teilweise aus. Die Führung in Teheran gab den Vertragspartnern aber eine Frist von 60 Tagen, um die Vereinbarung einzuhalten.

Der Iran fordert insbesondere, dass Sanktionen im Öl- und Bankensektor aufgehoben werden. Sollte dies nicht geschehen, will der Iran wieder in die Uran-Anreicherung einsteigen.

Mit der Ankündigung erhöht sich der Druck auf die Vertragsparteien Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien und China, die ...