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 Zwei Corona-Coaches werden in der Mengener Innenstadt eingesetzt und klären die Menschen über die aktuelle Verordnung auf.

„Für die Digitalisierung der Schulen war Corona ein Brandbeschleuniger im positiven Sinne“

In den Augen von Mengens Bürgermeister Stefan Bubeck haben sich die meisten Mengener während der Corona-Pandemie vorbildlich verhalten. Umso mehr hat er sich deshalb über einzelne Maskenverweigerer und Querdenker geärgert. Der „Schwäbischen Zeitung“ hat er Fragen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Stadt und kommende Herausforderungen schriftlich beantwortet.

Wie stark hat die Corona-Pandemie die Stadt im Frühjahr und jetzt getroffen?

 Mit weißen Schutzanzügen marschieren die Demonstranten durch Lorch.

Demo in weißen Schutzanzügen: Ermittlungen wegen Verstoßes gegen Uniformverbot

Flashmob oder Demo – das ist nur eine von vielen Fragen, die die zehn Menschen offen lassen, die am Samstag verkleidet durch die Lorcher Innenstadt zogen – nur von wenigen tatsächlich bemerkt und kurz genug, dass die herbeigerufene Polizei erst in Lorch ankam, als die als Eilversammlung angekündigte Veranstaltung bereits vorbei war.

Initiator des kleinen Umzugs war Stephan Schmidt, Wirt des Gasthauses „Seehof“ in Alfdorf, der in jüngster Zeit öfter von sich reden machte – sei es als bekennender Querdenker, sei es als einziger ...

Ein tanzender Flashmob machte auf die derzeitige Situation der Tanzschulen aufmerksam.

Flashmob wird zur Tanz-Kundgebung

Kurz, aber fröhlich und mit vielen strahlenden Gesichtern darunter war dieser tanzende Flashmob: Am Samstagmorgen machten auf dem Spritzenhausplatz professionelle und ganz spontane Mittänzer auf die erneute schwierige Situation der Tanzschulen aufmerksam. Getanzt wurde nicht nur in Aalen, sondern bundesweit und überall mit gleicher Choreographie zum „Jahreshit“ Jerusalema.

„Tanzen trotz Distanzen“ war das Motto dieser Aktion unter den geltenden Abstandsregeln und mit Mund-Nasenbedeckung.

Sänger des Windsbacher Knabenchors

Knabenchöre kämpfen mit Flashmob um Nachwuchs

Mit Flashmobs und Videoclips haben zahlreiche Knabenchöre in den sozialen Medien um Nachwuchs geworben. „Unter dem Hashtag #KulturGutKnabenchor treten 46 Knabenchöre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz virtuell auf“, sagte Marcus Weigl von den Regensburger Domspatzen, die die Aktion mit den Augsburger Domsingknaben, dem Tölzer Knabenchor und dem Windsbacher Knabenchor starteten. Am Samstag, fünf Minuten vor zwölf Uhr, veröffentlichten die Chöre ihre Version von „Viva la musica“ auf ihren Social-Media-Kanälen.

Originell und wiederverwendbar: die neue Corona-Faschingsnadel des FCV

Pünktlich zum 11.11. hat der FCV Ellwangen seinen Saison-Pin an die Aktiven verteilt. „Er ist so konstruiert, dass er auch 2022 verwendbar ist“, sagt Präsident Jürgen Fünfgelder - „weil es so aussieht, als könnten wir ihn 2021 nicht viel tragen“.

Die Anstecknadel ist in den Vereinsfarben rot, gelb und blau gehalten und besteht aus den Initialen „FCV“ mit dem Schriftzug „Ellwangen“ an der Seite. „Obendrauf haben wir ein schönes Virus gemacht“, sagt Fünfgelder.

 Mit einem Flashmob auf dem Ravensburger Marienplatz hielt Gerrit Breunig um die Hand seiner Freundin an.

Flashmob-Überraschung auf dem Marienplatz: So machte Gerrit aus Ravensburg seiner Sandra einen unvergesslichen Antrag

Gerrit Breunig ist sich sicher: Er möchte seiner Freundin Sandra Jegler einen Heiratsantrag machen –etwas ganz Besonderes sollte es sein. Und das hat geklappt. Der 39-Jährige hat am Samstagvormittag mit einem Flashmob auf dem Ravensburger Marienplatz um die Hand seiner Freundin angehalten.

In diesem Moment war ich so nervös wie noch nie zuvor in meinem Leben.

Gerrit Breunig

Während des Wochenmarkts ist in der Ravensburger Altstadt am vergangenen Samstag einiges los.

„Dancing Queens“ treten erstmals am Bootshaus auf.

„Dancing Queens“ treten erstmals am Bootshaus auf

Wer am Freitagnachmittag Sonne und Kaffee am Bootshaus genießen wollte, bekam gratis eine Tanzeinlage dazu – geboten von den „Dancing Queens“, der neu gegründeten Tanzabteilung des TSV Laiz, die erstmals öffentlich auftraten.

Dabei dürfte der Herzschlag der 26 Mädels im Alter von fünf bis 14 Jahren genau so laut gewesen sein wie der Bass der rockigen Diskoklänge, zu denen sie „rein zufällig“ nach und nach auf der „Tanzfläche“ erschienen.

 Anton Bosanis hat die Buchenbergschule über Jahrzehnte geprägt: 17 Jahre lang als Konrektor und elf Jahre als Schulleiter. Jetz

Der Rektor der Buchenbergschule, Anton Bosanis, geht in den Ruhestand

Aus 31 Nationen stammen die Kinder und Jugendlichen, die an der Ellwanger Buchenbergschule lernen. Dass sich diese Kinder und ihre Eltern als Teil einer starken Schulgemeinschaft fühlen, ist das Ziel des scheidenden Rektors Anton Bosanis gewesen.

Anton Bosanis hat die Ellwanger Buchenbergschule nachhaltig geprägt. 28 Jahre war er dort in einer leitenden Funktion: 17 Jahre als Konrektor, elf als Schulleiter. In drei Jahren wird die Schule 90 Jahre alt.

Protest gegen geplanten Fehmarnbelttunnel

Wassersportler protestieren gegen Fehmarnbelt-Tunnel

Mit einem Flashmob auf dem Wasser haben Wassersportler vor Fehmarn gegen den geplanten Bau des Ostseetunnels zwischen Deutschland und Dänemark protestiert.

Mit einem 24 Meter langen blauen Andreas-Kreuz - dem Symbol des Widerstandes gegen das Bauvorhaben - schwammen Surfer, Taucher und andere Wassersportler in der Ostsee, um ihrem Unmut über das geplante Infrastrukturprojekt Nachdruck zu verleihen. Etwa 30 Aktivisten waren nach Angaben eines dpa-Reporters im Wasser.

Mit Schildern wie diesem, welches OB Norbert Zeidler in der Hand hält, applelliert die Stadt an die Bürger, Schützen in der Wirt

Keine Verbotskeule, aber auch kein Freifahrtschein: Was in der Schützenwoche trotz Corona erlaubt ist

Nicht auf die Verbotskeule sondern auf die Vernunft und die Eigenverantwortung der Biberacher setzt die Stadt in der Zeit, in der sonst das Schützenfest stattfinden würde. Das sagte Oberbürgermeister Norbert Zeidler am Freitag bei einer Pressekonferenz im Rathaus.

Ziel sei, ein Mittelweg zu finden, der zwar für ein Schützengefühl in der Stadt sorge, sie aber nicht zu einem neuen Corona-Hotspot werden lasse.

„Ich sage es mal ganz salopp“, so Zeidler: „Ich habe keine Lust, Anfang August den Herrn Tönnies geben zu müssen.