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 Rollladen unten, kein Name am Klingelschild – das soll in Tuttlingen möglichst vermieden werden.

Schluss mit Leerstand: Tuttlingen sucht einen neuen Flächenmanager

Die Stadt will auch künftig Leerstände bei Grundstücken und in Wohnhäusern ermitteln und deren Besitzer ansprechen. Das Rathaus hat wieder die Stelle eines Flächenmanagers ausgeschrieben.

Wer aufmerksam durch die Stadt geht, sieht Leerstände überall: brach liegende Grundstücke, Wohnungen, die offenkundig nicht bewohnt werden – leere Fensterhöhlen, dauerhaft heruntergelassene Jalousien, kein Name am Klingelschild. Gleichzeitig steigen die Einwohnerzahlen.

 Neubaugebiete kosten Fläche. Neue Bauplätze sind aber wie hier in Hochdorf (Kreis Biberach) immer heiß begehrt.

Zwischen Wohnungsnot und Naturschutz: Was tun gegen Flächenfraß?

Der Flächenfraß in Baden-Württemberg geht weiter und hat 2019 sogar wieder leicht zugenommen. Insgesamt wurde im vergangen Jahr ein Fläche so groß wie 2490 Fußballfelder neu bebaut. Einerseits hat sich der Flächenverbrauch in den vergangenen 25 Jahren mehr als halbiert.

Doch seit 2019 steigen die Zahlen wieder an. Was einerseits für neuen Wohnraum sorgt, kostet andererseits Lebensraum für Tiere und Pflanzen – sowie für regionale Landwirtschaft.

 Auch in Tuttlingen stehen viele Immobilien leer.

Tuttlingens Flächenmanagerin nicht mehr im Amt

Sandra Hööck ist nicht mehr als Flächenmanagerin bei der Stadt Tuttlingen beschäftigt. Erst zum 1. Dezember vergangenen Jahres hatte sie die damals neu geschaffene Stelle angetreten. Diese wird nun nicht mehr neu besetzt. „In Zeiten von Corona besetzen wir die Stelle nicht nach. Sie war außerdem nur für ein Jahr angelegt“, weiß Stadtsprecher Arno Specht. Ende 2019 hatte Hööck den neuen Job angetreten. Zu ihren Aufgaben gehörten insbesondere die Absprache und Beratung von Eigentümern zur Aktivierung ihrer ungenutzten Flächen.

Zu Stoßzeiten kann es auf der Stuttgarter Straße schon mal länger dauern.

Verkehr ist das „Mega-Thema der Zukunft“

Die Kommunalwahl ist ausgezählt, die Ergebnisse liegen vor. Bereits am Montag, 1. Juli, wird der Tuttlinger Gemeinderat mit seiner konstituierenden Sitzung seine Arbeit wieder aufnehmen. Redakteur Matthias Jansen sprach mit Oberbürgermeister Michael Beck über das Wahlergebnis, die Arbeit mit dem neuen Gremium und die bevorstehenden Aufgaben.

Guten Tag, Herr Beck. Die Frage, wie zufrieden Sie mit dem Wahlergebnis sind, darf man Ihnen als Oberbürgermeister ja eigentlich nicht stellen, oder?

Stadt Tuttlingen will mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Wohnraum ist knapp in Tuttlingen. Vor allem Wohnungen für Menschen mit niedrigem Einkommen. Die Stadt reagiert darauf und hat mit Zustimmung des Gemeinderats ein Bauförderprogramm für bezahlbaren Wohnraum auf den Weg gebracht. Ein neu einzustellender Flächenmanager soll zudem Leerstände, Baulücken und Brachen nutzbar machen, damit sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt entspannt.

In den kommenden zwei bis drei Jahren sollen mehr als 750 Wohnungen und mindestens 111 Häuser in Tuttlingen entstehen und bezugsfertig werden.


Die freien Gewerbeflächen in Ulm werden allmählich knapp. Die Stadt setzt daher auf mehr Mischgebiete mit Gewerbe und Wohnungen

Gewerbeflächen werden langsam knapp

Um den stark wachsenden Bedarf der Bürger an Wohnraum zu stillen, hat die Stadt Ulm hier zuletzt einen starken Schwerpunkt gesetzt. So wurde das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2021 etwa 3500 neue Wohnungen zu bauen. Die ebenfalls benötigten Flächen fürs Gewerbe sind dabei etwas ins Hintertreffen geraten. Doch eine jetzt im Bauausschuss des Gemeinderats vorgestellte Untersuchung zeigt: Der Platz für Handwerksbetriebe, Einzelhändler, IT-Firmen und andere Unternehmen wird allmählich knapp.

Ministerium unterstützt Stadt mit 60 000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt die Stadt Aalen bei der Neuschaffung einer Stelle im kommunalen Flächenmanagement mit 60 000 Euro. Die kommunalen Flächenmanager agieren als Bindeglied zwischen Verwaltung und Grundstückseigentümern, Investoren sowie allen am Prozess der Innenentwicklung Beteiligten.

„In vielen Kommunen gibt es Baulücken, Brachflächen oder leer stehende Gebäude, die eine lebendige Siedlungsentwicklung hemmen“, so die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole ...


Die Stadt will, dass Häuslebauer mehr innerörtliche Flächen für Neubauten nutzen anstatt weiter auf der grünen Wiese zu bauen.

Wohnen im Ortskern soll attraktiver werden

Die Stadt setzt künftig nicht nur auf die Ausweisung neuer Baugebiete, sondern auch auf die sogenannte Innenentwicklung. Das bedeutet, dass innerörtliche Flächen und Leerstände verstärkt für den Bau neuer Wohnungen genutzt werden sollen. Ein Förderprogramm dafür hat der Gemeinderat in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung gebilligt. Ein Flächenmanager soll diese Entwicklung vorantreiben.

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.“ Dieser Einschätzung von Michael Fleischer, dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen, pflichteten seine ...

Schöne Fotos füllen Leerräume und gewinnen Preise

Damit die leerstehenden Ladengeschäfte in der Pfullendorfer Innenstadt etwas freundlicher aussehen, hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Pfullendorf in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsinitiative Pfullendorf (WIP) ein Tafelkonzept entwickelt. Um die Tafeln schön zu gestalten, bauen Stadtverwaltung Pfullendorf und WIP auf die Bürger. Alle sind aufgerufen, Dias oder Digitalfotos an die Wirtschaftsförderung zu schicken. Die Bilder müssen hochformatig, farbig und vom Motiv her natürlich etwas mit Pfullendorf zu tun haben - dabei werden Bilder ...