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Erwerbstätigkeit

Zahl der Erwerbstätigen auf neuem Rekordstand

Trotz der Konjunkturabkühlung setzt sich der Boom am Arbeitsmarkt fort.

Im dritten Quartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auf 45,4 Millionen und damit auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Allerdings schwächte sich die Dynamik etwas ab. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte die Zahl der Erwerbstätigen um 356.000 oder 0,8 Prozent zu. Zu Jahresbeginn hatte es noch einen Zuwachs von 1,1 Prozent gegeben, im zweiten Quartal waren es 1,0 Prozent.

«Wal-Gefängnis»

Letzte Tiere aus russischem „Wal-Gefängnis“ wieder frei

Nach mehr als einem Jahr in Gefangenschaft sind die letzten der knapp 100 Wale im Osten Russlands wieder in Freiheit. Alle Tiere seien in ihre natürliche Umgebung zurückgekehrt, teilte das russische Forschungsinstitut für Fischerei und Meereskunde mit.

Demnach wurden die letzten 31 Belugas in einer Bucht am Japanischen Meer freigelassen. Schlechtes Wetter hatte die Rettungsaktion zuletzt immer wieder verzögert.

Die Orcas und Belugas waren über Monate auf engstem Raum in einer Anlage am Japanischen Meer in der Nähe von ...

 Der Forstwissenschaftler Michael Stöhr, der in Kanada mit dem Preis für Forstwissenschaften 2019 ausgezeichnet worden ist, vor

Forschung über Riesenbäume: Der Ravensburger Michael Stöhr wird in Kanada ausgezeichnet

Riesenbäume, Douglasien, bis zu 80 Meter hoch, mit einem Stammdurchmesser bis 13 Meter und bis zu 1000 Jahre alt – das sind die Forschungsobjekte des Ravensburgers Michael Stöhr an der kanadischen Pazifikküste, auf Vancouver Island, ganz im Westen von British Columbia.

Der Forstwissenschaftler, der Abitur am Albert-Einstein-Gymnasium gemacht hatte und vor 40 Jahren nach Kanada ausgewandert war, ist dort jetzt ausgezeichnet worden. Das „Canadian Institute of Foresty“ verlieh ihm den kanadischen Preis für Forstwissenschaften 2019.

Insel Komodo

Die Insel Komodo wird von Touristen überrannt

Die Touristen rücken immer näher. Aber der Drache hat die Ruhe weg. Faul und träge liegt er im Schatten, eine Kreatur aus längst vergangenen Zeiten von fast drei Metern Länge und gewiss einem Zentner Gewicht.

Als ihm die Handykameras zuviel werden, wackelt er kurz mit dem Schwanz. Schon sind die Touristen wieder auf Abstand. Soviel ist ein Selfie mit Drachen dann doch nicht wert.

So ist das nicht immer mit den knapp 1300 Komodo-Drachen oder -Waranen (wissenschaftlicher Name: Varanus komodoensis), die es auf der kleinen ...

Ein Barsch hängt in einem Fischernetz

Barsch weiter häufigster Fisch im Bodensee

Der Barsch ist weiter die häufigste Fischart im Bodensee. Deutlich zugenommen habe in den vergangenen fünf Jahren der Anteil der Welse, teilte die Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg am Dienstag in Langenargen (Bodenseekreis) mit. Die Welse profitierten von steigenden Wassertemperaturen in dem Dreiländergewässer. Insgesamt wurden bei einer vierwöchigen Zählaktion 29 Fischarten im Bodensee nachgewiesen - eine Art mehr als 2014. Bereits damals war der Barsch am stärksten vertreten.

Hintergründig: Die Mehrheit des Langenargener Gemeinderates will in einer Stellungnahme fordern, dass der fortgeschriebene Regio

Pläne für die ehemalige Truppenunterkunft in Schwedi: Gemeinderat will Grenzen ziehen

Es gibt unterschiedliche Instrumente, die auf verschiedenen Ebenen die städtebauliche Entwicklung steuern. In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es um die Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben und die darin vorgesehenen Grünzüge. Der Bürgermeister schlug vor, keine zusätzliche Stellungnahme abzugeben. Die Offene Grüne Liste (OGL) wollte unbedingt Stellung nehmen und die ehemalige Truppenunterkunft im Schwedi in die Grünzäsur aufnehmen – und fand dafür auch eine Mehrheit.

Windkraftanlagen im Offshore Windpark «Nordsee-Ost»

Windenergie: Nabu warnt Überlastung in Nord- und Ostsee

Beim Ausbau der Windkraft auf Nord- und Ostsee drohen die Risiken für die Umwelt nach Ansicht des Naturschutzbunds (Nabu) in den Hintergrund zu geraten.

„Ich habe das Gefühl, die Windindustrie und Teile der Politik möchten einen Freifahrtschein haben“, sagte der Nabu-Meeresschutzexperte Kim Detloff der Deutschen Presse-Agentur. Angesichts neuer Ausbauziele sei die Gefahr groß, dass jetzt Schnelligkeit vor Qualität gehe und Windparks an der falschen Stelle gebaut werden.

Fischfang

Ostseefischer empört über Fangbegrenzung

Deutsche Ostsee-Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich weniger Dorsch und Hering fangen. In der westlichen Ostsee werden die erlaubten Fangmengen für Hering um 65 und für Dorsch um 60 Prozent gesenkt.

Nach dem Beschluss der EU-Fischereiminister müssen sich auch Freizeitangler einschränken. Ostseefischer in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein befürchten tiefe Einschnitte und forderten am Dienstag staatliche Hilfen, um die wirtschaftlichen Folgen abzumildern.

Tote Fische durch Kormoranangriffe.

Fischer fordern Kormoran-Management Bodensee-Fischer fordern Kormoran-Management

Die Bodenseefischer haben kaum noch etwas in den Netzen. Sie fordern ein Kormoran-Management, das es an anderen Orten längst gibt. Neben Nährstoffmangel und Stichling sorgt der Kormoran bei den Fischern für niedrige Fangerträge.

Die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) stellte im Juni fest, dass das Fangjahr 2018 mit einer Gesamtfangmenge von lediglich 263 Tonnen nur zwei Tonnen über dem historisch niedrigen Wert von 2015 liegt.

Boot auf der Ostsee

EU will Fangquoten senken: Vielen Ostsee-Fischern droht das Aus

Stahlbrode am Strelasund, in Sichtweite der Insel Rügen, war mal ein Fischerdorf. Zu DDR-Zeiten hat die Fischereigenossenschaft mit Hering richtig Geld verdient, wie sich Fischer Ralph Krehl erinnert. „1200 Mark gab es für eine Tonne Hering“, sagt er. 1800 Tonnen wurden pro Jahr gefangen. Dazu noch andere Fische. Wie viele Familien die Fischerei im Ort ernährte, weiß der 53-Jährige nicht mehr genau. Mehr als 20 Mann waren sie wohl in der Genossenschaft.