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Erdogan spricht in Ankara

Offensive in Syrien: Erdogan droht EU mit 3,6 Millionen Flüchtlingen

Als Folge der jüngsten Eskalation im Syrienkonflikt sind den Vereinten Nationen und Aktivisten zufolge Zehntausende Menschen auf der Flucht.

In den ersten 36 Stunden seit Beginn einer türkischen Offensive gegen Kurdenmilizen in Nordsyrien seien mindestens 60.000 Menschen vertrieben worden, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Deren Angaben zu Flüchtlingen beruhen auf Schätzungen, eine unabhängige Bestätigung gab es für diese Zahl nicht.

115 Migranten nach Bootsunglück vor libyscher Küste vermisst

Nach einem schweren Bootsunglück vor der Küste Libyens werden 115 Migranten vermisst. Das sagte ein Sprecher der libyschen Küstenwache. Er nährte damit Befürchtungen über den Tod Dutzender Menschen auf ihrer Fahrt über das Mittelmeer. Die Küstenwache erklärte, mit einigen Fischern 134 Migranten gerettet zu haben. Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, Filippo Grandi, sprach auf Twitter von der „schwersten Tragödie im Mittelmeer“ des laufenden Jahres.

Flüchtlinge im Mittelmeer

115 Migranten nach Bootsunglück vor libyscher Küste vermisst

Nach einem schweren Bootsunglück vor der Küste Libyens werden 115 Migranten vermisst. Das sagte ein Sprecher der libysche Küstenwache und nährte damit Befürchtungen über den Tod Dutzender Menschen auf ihrer Fahrt über das Mittelmeer.

Zuvor hatte das UN-Flüchtlingshilfswerk mitgeteilt, dass bei dem Unglück womöglich mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen seien. Es wäre das schwerste Bootsunglück im Mittelmeer des laufenden Jahres.

Insgesamt seien 250 Menschen an Bord des Holzboots gewesen, sagte Marinesprecher Ajub ...

Schweres Bootsunglück mit 150 Toten befürchtet

Die Internationale Organisation ‎für Migration befürchtet ein Bootsunglück im Mittelmeer mit bis zu 150 Toten. Weitere 145 Menschen seien gerettet worden und auf dem Weg zurück nach Libyen, twitterte die Organisation. Filippo Grandi, der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks sprach von der schwersten Tragödie im Mittelmeer des laufenden Jahres. Er forderte, die Seenotrettung dort wieder aufzunehmen, die Internierung von Flüchtlingen in Libyen zu beenden und mehr sichere Routen aus dem Land zu ermöglichen.

UN fordern EU-Länder zu neuen Rettungsaktionen auf

Frustriert über die Flüchtlingspolitik im Mittelmeer haben die Vereinten Nationen erneut an die europäischen Regierungen appelliert, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Statt über die Verteilung von geretteten Migranten zu streiten und Schiffen mit Flüchtlingen tagelang die Hafeneinfahrt zu verweigern, sollten sie vielmehr wie früher staatliche Rettungseinsätze starten. Das verlangten der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, Filippo Grandi, und der Chef der Organisation für Migration, Antonio Vitorino.

Verlassenes Schlauchboot

72 Leichen nach Bootsunglück geborgen

Bei einem Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der tunesischen Küste sind 72 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt seien 82 Menschen vermisst worden, teilte der Leiter des Tunesischen Roten Halbmondes in Medenine, Mongi Slim, mit.

Die tunesische Küstenwache habe Dutzende Leichen aus dem Mittelmeer geborgen, zwei Leichen seien an der Küste angespült worden.

Frustriert über die Flüchtlingspolitik im Mittelmeer haben die Vereinten Nationen erneut dringend an die europäischen Regierungen appelliert, ihre Verantwortung ...

Vater und Tochter tot im Grenzfluss

Tod im US-Grenzfluss: Ein Foto löst weltweit Bestürzung aus

Ein schockierendes Foto von der Grenze zwischen Mexiko und den USA berührt Menschen in aller Welt: Es zeigt nach Medienberichten die Leichen eines jungen Mannes und seiner knapp zweijährigen Tochter am Ufer des Rio Grande.

Der Mann und das Mädchen seien bei dem Versuch ertrunken, über den Grenzfluss illegal aus Mexiko in die USA zu gelangen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen identifizierte die Opfer als Óscar M. und Valeria aus El Salvador.

Grenze in Tijuana

Noch nie waren weltweit so viele Menschen auf der Flucht

Weltweit gibt es so viele Flüchtlinge und Vertriebene wie nie zuvor in der fast 70-jährigen Geschichte des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR).

Ende vergangenen Jahres lebten 70,8 Millionen Menschen fern ihrer Heimat, die vor Gewalt, Konflikten, Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen geflohen waren, wie die Organisation am Mittwoch in Genf berichtete. Ein Jahr zuvor schätzte das UNHCR die Gesamtzahl noch auf 68,5 Millionen Menschen.

Großes Lob spendete der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, der ...

UN-Generalsekretär Guterres

UN-Generalsekretär lobt Afrikas Solidarität mit Flüchtlingen

UN-Generalsekretär António Guterres hat Afrika für seine Solidarität mit Flüchtlingen gelobt.

Trotz sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen hätten die Regierungen und Einwohner des Kontinents „Grenzen, Türen und Herzen“ für Millionen notleidender Menschen offengehalten, sagte der UN-Chef auf der Gipfelkonferenz der Afrikanischen Union (AU) am Sonntag. Afrika sei eine Quelle der Inspiration für die Welt und ihn selbst, sagte Guterres in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba.

Mittelmeer

Die Todesrate schnellt in die Höhe - Flucht über das Mittelmeer wird immer gefährlicher

Die tödlichen Gefahren der Flucht über das Mittelmeer haben für Flüchtlinge und Migranten im vergangenen Jahr nach UN-Angaben alarmierende Ausmaße angenommen.

Besonders drastisch war die Entwicklung zwischen Libyen und den EU-Ländern Malta und Italien, berichtete das Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Genf. Dort stieg die Todesrate fast auf das Dreifache: während 2017 ein Migrant für alle 38 Ankömmlinge auf See ums Leben kam, war es im vergangenen Jahr ein Toter für alle 14 Ankömmlinge.