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Miloslav Stingl

Ethnologe und Autor Miloslav Stingl gestorben

Der tschechische Reiseschriftsteller und Völkerkundler Miloslav Stingl ist tot. Er starb bereits am Montag im Alter von 89 Jahren, wie sein Sohn am Mittwoch bekanntgab.

Mit seinen populärwissenschaftlichen Büchern über die indigenen Völker Süd- und Nordamerikas sowie des Pazifikraums erreichte Stingl ein Millionenpublikum. Sie erschienen unter Titeln wie „Das Reich der Inka“, „Tod in der Südsee“ oder „Das letzte Paradies“ auch in deutscher Übersetzung.

Wolfgang Uhlmann

Promi-Geburtstag vom 29. März 2020: Wolfgang Uhlmann

Ein Schachtisch mit Marmorplatte von Fidel Castro, ein fein geschnitztes Zigarrenkästchen als Geschenk von Che Guevara, acht Duelle mit dem Exzentriker Bobby Fischer und Reisen um die weite Welt - das Schachspiel hat den Sachsen Wolfgang Uhlmann zum Weltbürger gemacht.

Der Dresdner sitzt zehn Weltmeistern gegenüber, fünf kann er besiegen. Er ist in der DDR ein Exot in einer exotischen Sportart, sieht die Philippinen, darf nach Argentinien reisen, auch nach England.

Kubanische Ärzte

Kubas wichtigster Export: Mediziner helfen in Corona-Krise

Kubas größte Exportschlager sind nicht etwa Rum oder Zigarren, sondern etwas, was in der Corona-Krise umso mehr zur Geltung kommt: Ärzte und Pfleger.

Deren Entsendung ins Ausland ist die wichtigste Einnahmequelle des Karibikstaates - im Jahr 2018 waren es rund 6,4 Milliarden US-Dollar (etwa 5,9 Milliarden Euro).

Seit dem Wochenende sind 52 kubanische Mediziner in der Lombardei, um dem am schlimmsten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Land Italien zu helfen.

 Thomas Gottschalk (links) ist künftig jede Woche auf SWR 3 zu hören: Gemeinsam mit Constantin Zöller (rechts im Bild) geht es u

SWR-Radiodebüt: Gottschalk gibt den nostalgischen Musikkenner

Zurück im Studio: Thomas Gottschalk wird zwar im Mai 70 Jahre alt, das hindert ihn aber nicht, einen neuen Job anzutreten. Am Montag hat der frühere TV-Showmaster sein Debüt als Radiomoderator bei SWR 3 gegeben. Gemeinsam mit dem 32-jährigen Constantin Zöller steht er künftig jede Woche am Mikrofon – und versucht, der jüngeren Generation die Musik schmackhaft zu machen, die ihn selbst vor einem halben Jahrhundert begeisterte.

Das Konzept, dass hier zwei völlig unterschiedliche Musikgeschmäcker aufeinander treffen, ging in der ...

 Bei den Abiturienten von 1959, manche mit Ehepartner, wurden einige Erinnerungen wach.

Vor 60 Jahren: drei Klassen für nur 14 Abiturienten

Im Jahr, als sie über den Prüfungsaufgaben für das Abitur schwitzten, erlebte Deutschland einen Supersommer mit Spitzenwerten von 37 Grad. In Kuba kam gerade Fidel Castro die Macht. Der erste Präsident der BRD, Theodor Heuss, übergab das Amt an Heinrich Lübke. Und in Riedlingen hieß der Bürgermeister Kilian Fischer, als hier 14 Oberprimaner, wie man damals sagte, ihr Abitur machten. Zum Jubiläum trafen sich jetzt acht Abiturienten von 1959 – und stellten fest, dass sich auch in Riedlingen manches verändert habe.

Der Ruf der Horde

Vargas Llosas - Freund der offenen Gesellschaft

Der Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa ist ein streitbarer Literat. Wenn er nicht gerade an einem neuen Roman schreibt, verfasst er Kolumnen für die spanische Tageszeitung „El País“ oder redet auf Kongressen.

Oft schießt er dann scharf gegen lateinamerikanische Linkspopulisten oder katalanische Separatisten. Mit seinen entschieden liberalen Positionen hat er sich im Laufe der Jahrzehnte unter linken Intellektuellen viele Feinde gemacht.

Referendum in Kuba

Kuba stimmt mit großer Mehrheit neuer Verfassung zu

Havanna (dpa)- Die Kubaner haben nach offiziellen Angaben mit großer Mehrheit der neuen Verfassung zugestimmt. 86,8 Prozent der Wähler sprachen sich in einem Referendum nach Angaben der Wahlkommission (CEN) des sozialistischen Inselstaats für die Verfassungsnovelle aus.

Mit „Nein“ stimmten demnach neun Prozent, wie CEN-Präsidentin Alina Balseiro mitteilte. Die übrigen Stimmen seien nicht gültig gewesen. Rund 7,8 Millionen der rund 9,2 Millionen Wahlberechtigten gaben laut Balseiro einen Stimmzettel ab.

60. Jahrestag der Revolution

Kubas Kommunisten feiern 60. Jahrestag der Revolution

60 Jahre nach dem Sieg der kubanischen Revolutionäre über den Diktator Fulgencio Batista hat die Parteiführung alle Bürger auf die Verteidigung des Sozialismus eingeschworen.

„Zufrieden und glücklich sehen wir mit eigenen Augen, wie neue Generationen den Sozialismus aufbauen. Das ist der einzige Weg zur Unabhängigkeit“, sagte der Chef der Kommunistischen Partei Kubas und frühere Präsident Raúl Castro in Santiago de Cuba. „Im Namen unseres Volkes und voller Optimismus kann ich sagen: Ewig lebe die kubanische Revolution!

Gander

Die guten Menschen von Gander

Anderswo ist Sommer, aber in Gander schneit es. Dicke Flocken fallen durch Nebelschwaden, von der Kleinstadt mit rund 12.000 Einwohnern auf der kanadischen Insel Neufundland ist kaum etwas zu sehen.

„Ach ja, das ist ganz normal hier“, sagt die junge Frau an der Rezeption des Quality-Hotels, einem von sieben Hotels in der Stadt. „Aber es gibt auch manchmal schöne Sommertage. Und es ist herrlich ruhig. Ich bin hier geboren und ich mag es.

Kuba feiert Karneval im August

Kuba feiert Karneval mitten im August. Vierzehn Wagen und 18 Komparsengruppen nahmen am Freitagabend Ortszeit an der traditionellen Eröffnungsparade auf dem Malecón, der Uferpromenade Havannas, teil. Die Feiern ziehen sich über das nächste Wochenende bis zum Kinderkarneval am 28. August hin. Bands wie Los Van Van und Anacaona treten auf den Bühnen in der kubanischen Hauptstadt auf und laden zum Tanz zu Salsa und Rumba. Der Karneval in Kuba wurde 1960 - ein Jahr nach dem Sieg der von Fidel Castro angeführten Revolution - zur Abschlussfeier der ...