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Wohnsitz von Fethullah Gülen

Polizeieinsatz bei US-Wohnsitz von Gülen

Ein Unbekannter soll am Mittwoch in den US-Wohnsitz des islamischen Predigers Fethullah Gülen eingedrungen sein.

Der Gülen nahestehende Verband Alliance for Shared Values berichtete, ein Wachmann habe am Morgen einen Warnschuss in die Luft abgegeben und einen Einbrecher damit aus dem Anwesen in Saylorsburg (US-Bundesstaat Pennsylvania) vertrieben. Der Eindringling sei mutmaßlich bewaffnet gewesen. Nach ihm werde gesucht. Verletzte gebe es keine.

Polizeieinsatz bei US-Wohnsitz von Gülen

Ein Unbekannter soll in den US-Wohnsitz des islamischen Predigers Fethullah Gülen eingedrungen sein. Ein Gülen nahestehender Verband berichtete, ein Wachmann habe am Morgen einen Warnschuss in die Luft abgegeben und einen Einbrecher damit aus dem Anwesen im US-Bundesstaat Pennsylvania vertrieben. Der Eindringling sei mutmaßlich bewaffnet gewesen. Nach ihm werde gesucht. Verletzte gebe es keine. Die türkische Führung macht die Bewegung um den in den USA lebenden islamischen Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch vom Juli 2016 ...

Gülen-Bruder in Türkei zu langjähriger Haftstrafe verurteilt

Der Bruder des für den gescheiterten Putschversuch verantwortlich gemachten Predigers Fethullah Gülen ist in der Türkei zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Kutbettin Gülen müsse wegen Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation zehneinhalb Jahre ins Gefängnis, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu. Dieses Urteil habe das Strafgericht Izmir gefällt. Gülen war bereits am 2. Oktober 2016 in Untersuchungshaft genommen worden.

Erdogan in Köln

Nach Erdogan-Besuch hoffen beide Länder auf Gegenleistungen

Trotz aller Meinungsverschiedenheiten hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen Staatsbesuch in Deutschland als gelungen bezeichnet.

„Es war ein erfolgreicher Besuch“, sagte hatte Erdogan am Samstag zum Abschluss der dreitägigen Visite gesagt. Kanzlerin Angela Merkel hatte dagegen von „tiefgreifenden Differenzen“ gesprochen, auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisierte zum Ärger des Staatsgastes die Inhaftierung von Deutschen in der Türkei und die Einschränkung von Pressefreiheit und Menschenrechten.

Erdogan-Rede

Erdogan sieht Vertiefung der deutsch-türkischen Freundschaft

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hält seinen ersten Staatsbesuch in Deutschland für gelungen. „Es war ein erfolgreicher Besuch“, sagte Erdogan in einer Rede zur Eröffnung der großen Ditib-Moschee in Köln. Die Reise habe die deutsch-türkische Freundschaft vertieft.

Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe er „wichtige Themen ehrlich besprochen“, unter anderem wirtschaftliche Investitionen und wie man „effektiv gegen Rassismus und Islamophobie ankämpfen“ könne.

Erdogan

Erdogan wünscht sich Ende der Spannungen mit Deutschland

Vor seiner Deutschlandreise hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ein Ende der Spannungen zwischen beiden Ländern gewünscht.

Diese Spannungen „vollständig“ hinter sich zu lassen, habe bei seinem Besuch Priorität, sagte Erdogan am Sonntag in Istanbul vor seinem Abflug in die USA. Von dort aus wird er Ende der Woche nach Berlin weiterreisen.

Zugleich mahnte Erdogan, dass Deutschland entschlossener gegen Aktivitäten der als terroristisch eingestuften kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Gülen-Bewegung in ...

Scholz und Albayrak in Berlin

Albayrak: „Neue Ära“ in Beziehungen zu Deutschland

Der türkische Finanzminister Berat Albayrak sieht den Beginn einer „neuen Ära“ in den Beziehungen seines Landes zu Deutschland und der EU.

„Wir haben den Spannungsprozess hinter uns gelassen“, sagte er am Freitag bei einem Besuch in Berlin. Die Türkei und Deutschland könnten hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

Albayrak kam am Freitag mit den Ministern für Wirtschaft und Energie nach Berlin, um den Staatsbesuch von Präsident Recep Tayyip Erdogan nächste Woche vorzubereiten.


Bundesaußenminister Heiko Maas (rechts, SPD), und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Maas stellt in Türkei mehr Hilfe in Aussicht

Schon bevor Heiko Maas (SPD) am Mittwochnachmittag in der türkischen Hauptstadt Ankara landete, hatte er mit seinem Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu eine Vereinbarung getroffen, die den Willen beider Seiten zu einem Neuanfang in den Beziehungen unterstreichen sollte. Mit Cavusoglu wurde ausgemacht, dass er am Abend zusammen mit Maas in der Regierungsmaschine des deutschen Ministers zur zweiten Station von dessen Türkeireise nach Istanbul fliegt. Im Gespräch mit dem „lieben Mevlüt“, wie Maas seinen türkischen Kollegen nannte, stellte der ...

Außenminister Maas in der Türkei

Deutschland und Türkei auf Versöhnungskurs

Deutschland und die Türkei wollen nach vielen Monaten des erbitterten Streits wieder auf eine Normalisierung ihrer Beziehungen zusteuern.

„Es ist für Deutschland von strategischem Interesse, dass wir unsere Beziehungen zur Türkei konstruktiv gestalten“, sagte Außenminister Heiko Maas am Mittwoch zum Auftakt seines zweitägigen Antrittsbesuchs in der Türkei in Ankara. „Die Türkei ist mehr als ein großer Nachbar, sie ist auch ein wichtiger Partner Deutschlands.

Hat die Türkei unter Erdogan noch eine Zukunft?

Die Türkei kommt wie eine Bananenrepublik daher

Natürlich ist es begrüßenswert, dass die Türkei das Ausreiseverbot der deutschen Übersetzerin Mesale Tolu aufgehoben hat. Wie schon bei den Freilassungen des Berliner Menschenrechtlers Peter Steudtner und des Journalisten Deniz Yücel waren jedoch auch im Fall Tolu nicht juristische Kriterien unabhängiger Richter ausschlaggebend, sondern politische Erwägungen der türkischen Regierung. Die drei Deutschen verdanken ihre Freiheit derselben Willkür, die ihnen Gefängnis und Ausreisesperre einbrachte.