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Wechselstube in Istanbul

Das Sturkopf-Dilemma: Erdogan und die USA

Der Staatspräsident provoziert und provoziert. Sieben Reden hat Recep Tayyip Erdogan zwischen Freitagmorgen und Montagnachmittag gehalten und in jeder wurde der Ton gegen die USA schärfer.

In der ersten ging es noch um „Kampagnen“ gegen die Türkei. In der vierten drohte er schon, die Hände abzuhacken von jenen, die diesen „Wirtschaftskrieg“ gegen die Türkei führten. In der letzten Rede am Montagnachmittag nannte er die USA den „Kraftmeier des globalen System“ und sagte, die Türkei sei zu einem Krieg bereit.

Wechselstube in Ankara

Streit zwischen Türkei und den USA verschärft sich

Im Streit zwischen den Nato-Partnern Türkei und USA hat sich der Ton stark verschärft - mit schweren Folgen für die türkische Wirtschaft.

Am Wochenende sprach der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in mehreren kämpferischen Reden von „Kampagnen“ gegen sein Land und griff die USA erneut scharf an.

„Ihr versucht, 81 Millionen Türken für einen Pastor zu opfern, der Verbindungen zu Terroristen hat“, sagte er - ohne die USA direkt zu erwähnen - am Sonntag in der Stadt Trabzon.

Erdogan warnt USA vor Ende der Partnerschaft

Im Streit mit den USA droht der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan dem Nato-Bündnispartner mit einem Bruch. Falls sich die USA weiterhin respektlos verhielten, werde Ankara damit beginnen, „nach neuen Freunden und Verbündeten zu suchen“. Das schrieb Erdogan in einem Gastbeitrag der „New York Times“. Gründe für den Streit: Washington fordert die Freilassung des Pastors Andrew Brunson in der Türkei, Ankara wiederum verlangt die Auslieferung des im US-Exil lebenden Predigers Fethullah Gülen.

Erdogan

Neue Vorwürfe von Erdogan: USA bedrohen Nato-Partner Türkei

Im Streit mit den USA droht der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan dem Nato-Bündnispartner mit einem Bruch.

Falls sich die USA weiter respektlos verhielten, werde seine Regierung damit beginnen, „nach neuen Freunden und Verbündeten zu suchen“, schrieb Erdogan in einem am Freitagabend (Ortszeit) veröffentlichten Gastbeitrag der „New York Times“ („NYT“). Sollte die US-Regierung die Souveränität der Türkei nicht respektieren, „dann könnte unsere Partnerschaft in Gefahr sein“.

Merkel und Erdogan

Erdogan kommt zu Staatsbesuch nach Deutschland

Jetzt ist es offiziell: Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan kommt am 28. und 29. September zu einem Staatsbesuch nach Berlin. Das bestätigte das Bundespräsidialamt.

Demnach wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Erdogan mit militärischen Ehren begrüßen. Am Abend des ersten Tages ist - entsprechend dem üblichen Zeremoniell - ein Staatsbankett vorgesehen.

Steinmeier hatte Erdogan nach dessen Wiederwahl Ende Juni zu einem Besuch in Deutschland eingeladen.

Seit 70 Jahren sind die USA und die Türkei Verbündete. Zwischen dem türkischen Präsidenten Erdogan und US-Präsident Trump sind d

„Die größte Bedrohung“: Warum das Bündnis zwischen Türkei und USA gerade zerbricht

Das 70-jährige Bündnis zwischen der Türkei und den USA erlebt die schwerste Krise seiner Geschichte: Nach der Verhängung von US-Sanktionen gegen zwei türkische Minister wegen der Festnahme eines amerikanischen Geistlichen bereitet die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan Gegenmaßnahmen vor. Dazu könnte der Rauswurf amerikanischer Soldaten aus der Türkei gehören. Das Außenministerium in Ankara sprach von einer „feindseligen Haltung“ der Vereinigten Staaten, die nicht unbeantwortet bleiben werde.

Andrew Craig Brunson

Verhärtete Fronten: Türkei reagiert scharf auf US-Sanktionen

Nach den US-Sanktionen gegen zwei türkische Minister wegen eines in der Türkei festgehaltenen amerikanischen Pastors verschärft Ankara den Ton gegenüber Washington.

Die türkische Regierung werde „ohne Verzögerung“ identische Gegenmaßnahmen ergreifen, teilte das Außenministerium mit. Konkrete Sanktionen gegen die USA verkündete die Regierung in Ankara am Donnerstag allerdings nicht.

Innenminister Süleyman Soylu - gegen den sich die US-Sanktionen unter anderem richten - kündigte an, den als Putschverschwörer gesuchten ...

Andrew Craig Brunson

USA verhängen Sanktionen gegen die Türkei

Wegen des Vorgehens der Türkei gegen den amerikanischen Pastor Andrew Brunson verhängt die US-Regierung Sanktionen gegen zwei türkische Minister.

Betroffen seien Justizminister Abdulhamit Gül und Innenminister Süleyman Soylu, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Mittwoch in Washington. „Beide haben führende Rollen bei der Inhaftierung und Festnahme von Pastor Brunson gespielt.“ Durch die Sanktionen werden mögliche Vermögen der Minister in den USA eingefroren, außerdem dürfen US-Bürger keine Geschäfte mit ihnen ...


Fethullah Gülen.

Tod von Gülen-Anhängern spaltet Türkei

Verzweifelte Menschen vertrauen sich und ihre Kinder einem Schlauchboot an, um über die Ägäis aus der Türkei zu flüchten – doch das Boot kentert, und sechs Menschen ertrinken, darunter drei Kleinkinder. Die Flüchtlinge waren türkische Staatsbürger, die als Anhänger des mutmaßlichen Putschisten Fethullah Gülen verfolgt wurden. Ihr Tod wird nun auf beiden Seiten des politischen Grabens in der Türkei gnadenlos ausgeschlachtet.

Regierungsnahe Medien bezeichnen die Flüchtlinge – einschließlich der Kleinkinder – als Terroristen.

27.07.2018, Südafrika, Johannesburg: Recep Tayyip Erdogan, Staatspräsident der Türkei, nimmt am letzten Tag des 10. Brics-Gipfel

Warum Erdogan jetzt wieder nach Europa schielt

Ein heftiger Streit mit den USA lässt die Türkei nun wieder die Nähe zu Russland und Europa suchen. Am 7. September sollen sich Spitzenvertreter der Türkei, Russlands, Deutschlands und Frankreichs unter Ausschluss der USA in Istanbul treffen, um über die Zukunft Syriens zu reden. Das kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Sonntag an. Gleichzeitig eskaliert eine Konfrontation Erdogans mit US-Präsident Donald Trump. Laut Medienberichten bereitet Erdogan zudem für September einen Staatsbesuch in der Bundesrepublik vor.