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Brennende Straßenbarrikade

Nach neuer Krawallnacht in Katalonien: Madrid erhöht Druck

Nach der fünften Krawall-Nacht in Serie im katalanischen Unabhängigkeitskonflikt hat die spanische Zentralregierung den separatistischen Regionalpräsidenten Quim Torra erneut zu einer klaren Verurteilung der Gewalt aufgefordert.

Auf den Vorschlag von Torra für ein Treffen mit dem sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez antwortete Madrid, erst müsse das Gesetz respektiert werden, dann könne es auch einen Dialog geben. Torra hatte sich am Mittwoch zwar für ein Ende der Gewalt ausgesprochen, diese aber nach Ansicht der ...

Barcelona

Massendemos und neue Unruhen: Katalonien-Konflikt eskaliert

Massendemonstrationen, neue schwere Unruhen und ein 24-stündiger Generalstreik haben den Unabhängigkeitskonflikt in Katalonien bedrohlich angeheizt.

Mehr als eine halbe Million Menschen versammelten sich am Freitagabend nach Schätzung der Stadtpolizei im Zentrum der Regionalhauptstadt Barcelona, um gegen Haftstrafen für neun Separatistenführer zu protestieren.

Die Hauptkundgebung auf dem Prachtboulevard Passeig de Gracia im Zentrum Barcelonas verlief zwar ohne größere Zwischenfälle.

Proteste in Katalonien

Proteste in Katalonien: Festnahmen und Verletzte

Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hat ihre Proteste gegen die harten Gerichtsurteile für neun katalanische Separatistenführer fortgesetzt.

In fünf Städten der Region im Nordosten Spaniens beteiligten sich zahlreiche Bürger an „Märschen für die Freiheit“, die am Freitag in Barcelona zusammenfließen sollen. Dabei blieb es zunächst friedlich. In den vergangenen Tagen war es in Barcelona und anderen Orten zu gewalttätigen Aktionen und schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.

Suche nach Julen

Rettungskräfte kommen dem kleinen Julen immer näher

Kampf gegen Gestein, Kampf gegen die Uhr: Ungeachtet der schwindenden Überlebenschancen haben sich Einsatzkräfte in Spanien am Dienstag verzweifelt einen Weg in Richtung des eingeschlossenen Kleinkinds Julen gebahnt.

Nach der Fertigstellung eines Rettungsschachts, der parallel zum Brunnenloch verläuft, hofften die Männer, den Zweijährigen im Laufe des Mittwochs endlich zu erreichen. Das ist der zehnte Tag nach dem letzten Lebenszeichen.

Angela Merkel und Pedro Sanchez

Flüchtlingsfrage: Merkel besucht „Retter“ Sánchez

Als der Sozialistenführer Pedro Sánchez am 1. Juni in Spanien den Ministerpräsidenten Mariano Rajoy per Misstrauensvotum stürzte und selber in den Madrider Palacio de la Moncloa einzog, gab es im Bundeskanzleramt sicher kaum Jubel.

Rajoy galt als einer der engsten Verbündeten Angela Merkels in Europa. Dass Sánchez nur wenig später der Kanzlerin im Migrationsclinch mit der CSU einen großen Rettungsring zuwerfen würde, konnte in Berlin damals ja niemand voraussehen.

Migranten treffen in Malaga ein

Wird Spanien das neue Italien? Fluchtrouten verlagern sich

Die Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR scheinen eine kleine Wende im Mittelmeer zu markieren. Erstmals seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 landeten mehr Flüchtlinge und andere Migranten in Spanien an als in Italien. Über die zentrale Mittelmeerroute - insbesondere von Libyen nach Italien - erreichten seit Jahresbeginn 2018 rund 18 500 Menschen Europa. An der spanischen Küste waren es rund 23 500. Was hat sich an der Lage im Mittelmeer geändert:

Warum ist das Mittelmeer nach Angaben des UNHCR die weltweit tödlichste ...

Flüchtlingskrise: Spanien sucht europäische Lösungen

Angesichts der drastisch gestiegenen Anzahl von Flüchtlingen an der andalusischen Küste sucht die Regierung in Madrid fieberhaft nach Lösungen - sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer und afrikanischer Ebene. Innenminister Fernando Grande-Marlaska reiste zu Gesprächen nach Mauretanien, nachdem er am Wochenende bereits die Seenotretter und die Polizei in Andalusien besucht hatte. Er betonte, die Situation an der Costa de la Luz sei bislang „unter Kontrolle“.

Migranten treffen in Malaga ein

Flüchtlingskrise in Andalusien: Erstaufnahmezentrum öffnet

Angesichts der drastisch gestiegenen Anzahl von Flüchtlingen an der andalusischen Küste sucht die Regierung in Madrid fieberhaft nach Lösungen - sowohl auf nationaler, als auch auf europäischer und afrikanischer Ebene.

Innenminister Fernando Grande-Marlaska reiste am Montag zu Gesprächen nach Mauretanien, nachdem er am Wochenende bereits die Seenotretter und die Polizei in Andalusien besucht hatte.

Der Minister betonte, die Situation an der Costa de la Luz sei bislang „unter Kontrolle“.

Flüchtlinge an der spanischen Küste

Mehr als 1400 Flüchtlinge vor der Südküste Spaniens gerettet

Die spanische Seenotrettung hat vor der Südküste des Landes innerhalb von drei Tagen mehr als 1400 Flüchtlinge auf mehreren Dutzend Booten gerettet.

Allein am Freitag seien 888 Migranten im Alborán-Meer und in der Straße von Gibraltar im westlichen Mittelmeer aufgegriffen worden, teilten die Behörden auf Twitter mit. Am Samstag seien weitere 334 Menschen gerettet worden, am Sonntag bis zum Nachmittag rund 200, die auf 20 kleinen Schlauchbooten von Nordafrika aus in See gestochen seien, zitierte die Nachrichtenagentur Europa Press am ...

Spanien will keine Klingen an Grenzzäunen mehr

Ungeachtet des spektakulären Flüchtlingsansturms vom Donnerstag hält die spanische Regierung an ihren Plänen fest, die umstrittenen messerscharfen Klingen an den Grenzzäunen der Afrika-Exklaven Ceuta und Melilla zu entfernen. „Die Entfernung soll unverzüglich erfolgen“, sagte Innenminister Fernando Grande-Marlaska in einem Radiointerview. Am Donnerstag waren mehr als 600 Flüchtlinge von marokkanischem Gebiet aus gewaltsam in Ceuta eingedrungen.