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Am Samstag dürfte es in Richtung Münsterplatz wieder etwas voller werden, wie hier bei einer Demo für mehr Bildungsgerechtigkeit

„Luftbrücke jetzt“: Aktionsbündnis ruft zu Solidaritätsbekundung für Afghanistan auf

Ein breites Aktionsbündnis wird am Samstag in Weingarten mit dem Motto „Luftbrücke jetzt!“ für die gefährdeten Menschen in Afghanistan demonstrieren. Mehr als 23 Initiativen und Gruppierungen werden sich ab 11 Uhr auf dem Münsterplatz zusammenfinden.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Arbeitskreis „Sicherer Hafen Oberschwaben“. Sie rechnen mit mehr als 100 Teilnehmern, die sich dafür einsetzen wollen, dass gefährdete Menschen aus Kabul ausgeflogen werden und Asyl in Deutschland erhalten.

Mittlerweile haben sich mehr als 200 Kommunen und Landkreise zu „Sicheren Häfen“ für Geflüchtete aus dem Mittelmeer ernannt. Wei

Weingarten wird kein „Sicherer Hafen“ für Geflüchtete

Die Stadt Weingarten wird kein „Sicherer Hafen“ für geflüchtete Menschen, die im Mittelmeer in Seenot geraten sind. Das hat der Weingartener Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend entschieden.

Nach einer extrem emotionalen Diskussion mit schweren Anschuldigungen wurde der Antrag der Fraktion der Grünen denkbar knapp mit zwölf Nein-Stimmen abgelehnt. Zehn Stadträte sowie Oberbürgermeister Markus Ewald hatten für das Zeichen der Solidarität gestimmt.

 Auch fünf bekannte Weingartener sind in den Werbevideos für Vielfalt zu sehen.

Spots werben für Vielfalt

Was bedeutet Vielfalt für mich? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Kampagne von „Demokratie leben!“ Aus den Statements sind Kurzfilme fürs Fernsehen entstanden, in denen auch fünf bekannte Gesichter aus Weingarten zu sehen sind.

Den neuen Werbespot haben die vier Partnerschaften für Demokratie im Landkreis Ravensburg gemeinsam mit Regio TV entwickelt. Eigentlich seien es sogar 25 verschiedene Werbespots, die bei dem Projekt entstanden sind, heißt es in der Mitteilung der Stadt Weingarten.

 Mahnwache auf dem Weingartener Münsterplatz für Solidarität mit den Flüchtlingen im Lager Moria.

Flüchlingslager Moria: Mahnwache fordert zum Handeln auf

Die Gruppe „Studis für Weingarten“ hat am Samstag auf dem Münsterplatz unter dem Titel „Moria brennt“ eine Mahnwache als ein Zeichen der Solidarität für die mehr als 12 000 obdachlosen Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos veranstaltet. Organisiert wurde die Mahnwache von den drei Grünen Stadträten Roman Muth, Ferdinand Ganter und Michael Müller. Die Forderung: Die Europäische Union soll den Flüchtlingen Zuflucht gewähren, weil die Zustände in dem Lager Moria unhaltbar und unmenschlich sind.

Roman Muth, Michael Müller und Ferdinand Ganter haben die Mahnwache für die Flüchtlinge nach dem verheerenden Brand in Moria org

„Moria brennt“: Stadträte organisieren Mahnwache für Flüchtlinge

Um ein Zeichen der Solidarität für die mehr als 12.000 obdachlosen Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos zu setzen, laden die „Studis für Weingarten“ an diesem Samstag zu einer Mahnwache auf den Münsterplatz in Weingarten ein. Die Veranstaltung, die letztlich von den drei Grünen Stadträten Roman Muth, Ferdinand Ganter und Michael Müller organisiert wird, steht unter dem Titel „Moria brennt“.

Anlass ist das abgebrannte Flüchtlingslager auf Lesbos und die katastrophalen Zustände, denen die Flüchtlinge nun ausgesetzt sind.

 Mit Schildern wehrt sich das Haus der Familie in Weingarten gegen Ausgrenzung und Intoleranz.

So setzt Weingarten ein Zeichen gegen Intoleranz

Mit „Respekt! Kein Platz für Rassismus“-Schildern will das Haus der Familie sichtbar Stellung beziehen: In Zeiten von Hass und Hetze gegen Minderheiten wollen die Initiatoren keinen Zweifel daran aufkommen lassen, wes Geistes Kind sie sind. Die Institution greift damit als erste städtische Einrichtung die Idee der „jungen Grünen“ im Gemeinderat auf, sich der bundesweiten Respekt-Kampagne anzuschließen und mit der Schilderaktion als Stadt Zeichen zu setzen für Toleranz und Weltoffenheit.

 Erste Sitzung des gewählten Weingartener Gemeinderats: Insgesamt gibt es sieben neue Stadträte.

Erste Sitzung des neuen Weingartener Gemeinderats - wer sitzt in welchen Ausschüssen?

Am Ende der ersten Sitzung des neuen Weingartener Gemeinderats wurde es dann doch emotional: Als Bürgermeister Alexander Geiger den scheidenden Stadtrat Dieter Pfleghar (CDU) aufrief und dieser aus der hintersten Publikumsreihe aufstand und nach vorne kam, erhoben sich alle im Großen Sitzungssaal des Amtshauses und klatschten einen langanhaltenden Beifall. Sichtlich gerührt genoss Pfleghar diese Anerkennung für seine Diente im Weingartener Gemeinderat, dem er 35 Jahre angehörte.

 Weingarten-Redakteur Oliver Linsenmaier.

Wachablösung in Weingarten

Das ist historisch: Zum ersten Mal haben sich die Grünen im Weingartener Gemeinderat zur stärksten Kraft aufgeschwungen. Dabei profitierten sie vor allem vom starken Landes- und Bundestrend ihrer Partei. Derweil muss die CDU eine bittere Niederlage einstecken. Auch hier war die Rolle der Landes- und Bundes-CDU mitentscheidend. Lokale Themen haben bei der Entscheidung der Weingartener Wähler eine geringere Bedeutung gespielt als bei vergangenen Wahlen.

Überraschung und Freude stehen ihr ins Gesicht geschrieben: Susanne Münz (links) holte innerparteilich für die Grünen in Weingar

Grüne übernehmen Weingartener Gemeinderat

Paukenschlag bei der Gemeinderatswahl in Weingarten: Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt gehen die Grünen als stärkste Kraft aus einer Wahl hervor. Damit lösen sie die CDU ab, die mit einem enttäuschenden Ergebnis und noch deutlich hinter den Freien Wählern Weingarten auf Platz drei landet. Neben den Christdemokraten verliert auch die SPD Stimmen und muss, wie auch die Bürger für Weingarten, einen Sitz abgeben. Nicht mehr im Gemeinderats sitzt die AfD beziehungsweise die LKR von Werner Knörle.


Wird Dritter am Illmensee: Mike Kühls vom RSV Seerose.

Seerosefahrer wird Dritter bei Mountainbike-Rennen

Beim Illmenseer MTB-Challenge hat Mike Kühls vom Radsportverein (RSV) Seerose mit dem dritten Platz seiner Altersklasse den Sprung auf das Siegertreppchen geschafft. Wie die beiden Jahre zuvor fand sich auch diesmal wieder ein hochklassiges Teilnehmerfeld aus Jugend-, Frauen-, Senioren-, Hobby- und Lizenzfahrern am Start.

Das vom SV Illmensee glänzend organisierte MTB-Rennen führte in drei Runden über 45 Kilometer rund um den Ilmensee. Die zu absolvierenden 900 Höhenmeter beinhalteten Anstiege, aber auch Abfahrten mit bis zu 20 ...