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Zusammenarbeit für Elektroautos

Daimler in französischer Batterie-Allianz

Daimler steigt zur Versorgung seiner Elektroautos in die Batteriezell-Allianz von Stellantis und Totalenergies ein und stärkt damit ein deutsch-französisches Vorzeigeprojekt.

Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz wird mit einem Drittel gleichberechtigter Anteilseigner an der Automotive Cells Company (ACC), wie die Stuttgarter am Freitag mitteilten. Mercedes will insgesamt weniger als eine Milliarde Euro investieren, davon im kommenden Jahr einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag.

Mitarbeiter von Volkswagen stehen in einem Reinraum zur Produktion von Batteriezellen im VW-Werk Salzgitter: Der weltgrößte Auto

Elektrisierende Aufholjagd – Hersteller suchen den „Heiligen Gral“ der Batterietechnologie

Sie sind vergleichsweise flach, wiegen rund eine halbe Tonne und sind prall gefüllt mit Chemie und Steuerungselektronik: Batteriepacks, die Elektroautos auf Hochtouren bringen. Das Problem für deutsche Autobauer: Die Batteriezellen, in denen die Energie steckt, kommen fast ausschließlich aus Asien. China, Südkorea und Japan liefern rund 95 Prozent dieser chemischen Kraftwerke im Miniaturformat.

Autobauer wie Volkswagen, BMW und Mercedes haben sich bisher darauf beschränkt, diese Zellen für ihre jeweiligen Autos zu passenden ...

IAA Mobility

Autobranche wertet neue IAA als Erfolg

Die Premiere der neuen Automesse IAA Mobility in München ist von den Veranstaltern als großer Erfolg gewertet worden.

Die Aussteller seien im Großen und Ganzen sehr zufrieden, und trotz der Pandemie seien in nur sechs Tagen über 400.000 Besucher gekommen - «eine deutliche Abstimmung mit den Füßen», sagte die Präsidentin des Branchenverbandes VDA, Hildegard Müller, zum Abschluss am Sonntag.

Befragungen zufolge fänden die meisten Aussteller und Besucher das neue Konzept gut, Autos und erstmals auch Fahrräder in der ganzen ...

Stand des chinesischen Elektroautobauers Poelstar im sogenannten Open Space der IAA auf dem Münchner Königsplatz: Chinas Fahrzeu

Elektrisch, digital, gefährlich: Wie Chinas Hersteller die deutsche Autoindustrie unter Druck setzen

Die Automesse IAA Mobility steht im Zeichen des Wandels: Der Verkehr wird elektrischer, digitaler und vernetzter. Für die deutsche Fahrzeugindustrie bedeutet das auch deshalb so einen tiefgreifenden Wandel, weil sich damit neue Konkurrenz auftut. Die Anbieter aus China konnten zwar beim Verbrennungsmotor nicht mithalten. Aber bei Elektronik und Apps macht ihnen keiner was vor. Das ist für die deutschen Anbieter deshalb bedrohlich, weil China auf absehbare Zeit der größte Markt der Welt bleiben wird.

BMW-Werk

Autobranche vor der IAA: Der Motor stottert

Die deutsche Autoindustrie ist nach den Corona-Lockdowns wieder in Fahrt gekommen - aber noch weit entfernt von früheren Erfolgen. Hauptgrund sind die Lieferengpässe bei Elektronikbauteilen.

«Der weltweite Automarkt erholt sich, aber mit angezogener Handbremse», sagt Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer. Der Markt habe zwar gegenüber 2020 schon aufgeholt, «global gesehen sind wir allerdings vom Vorkrisenniveau 2019 noch ein ganzes Stück entfernt», sagt auch Hildegard Müller, Präsidentin des Branchenverbandes VDA.

Weniger Rabatte im Autohaus

Markt für Neuwagen: weniger Angebot, weniger Rabatt

Auf dem deutschen Automarkt werden Neuwagen wegen der Halbleiterkrise langsam zur Mangelware. In der Folge steigen die Preise beziehungsweise sinken die sonst üblichen Nachlässe, wie das Duisburger CAR-Institut für den Monat August berichtet. Im ersten Halbjahr sei die sinkende Produktion noch mit Hilfe der Lagerbestände bei Händlern und Importeuren abgefedert worden, erklärt Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer in der am Samstag veröffentlichten Studie.

Eine Mitarbeiterin enthüllt während der Vorstellung in der Gläsernen Manufaktur einen ID.4 von Volkswagen, dem ersten Elektro-SU

SUVs beliebt wie nie – Autodichte im Südwesten immer höher

Die Liebe der Deutschen zum SUV hält unvermindert an. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben die sportlichen Geländewagen einen Marktanteil von 34,8 Prozent bei den Auto-Neuzulassungen erreicht. Das entspricht insgesamt 484 000 SUVs, wie eine Auswertung des Duisburger Center Automotive Research (CAR) ergibt.

Es ist ein neuer Rekordwert und alles spricht dafür, dass es nicht der letzte sein wird.

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer

Dessen Leiter Ferdinand Dudenhöffer sagt: „Es ist ein neuer ...

 Die Sonne scheint auf das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Mehr als Punktesammeln: 70 Jahre Kraftfahrt-Bundesamt

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) liegt erhaben über der Förde in Flensburg. Der Bau aus den 1960er-Jahren ist weithin sichtbar und wirkt auf den ersten Blick eher abweisend. Vielleicht liegt es auch daran, dass man nicht einfach ohne Anmeldung hereinspazieren kann. Das KBA – das am 4. August 1951 mit der Verkündung des Gesetzes über die Errichtung eines Kraftfahrt-Bundesamtes gegründet wurde – ist in einigen Teilen ein Hochsicherheitsbereich.

Das liegt unter anderem an den vielen Daten, die hier gesammelt werden.

70 Jahre Kraftfahrt-Bundesamt

70 Jahre Kraftfahrt-Bundesamt - Mehr als nur Punktesammeln

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) liegt erhaben über der Förde in Flensburg. Der Bau aus den 1960er Jahren ist weithin sichtbar und wirkt auf den ersten Blick eher abweisend.

Vielleicht liegt es auch daran, dass man nicht einfach ohne Anmeldung hereinspazieren kann. Das KBA - das am 4. August 1951 mit der Verkündung des Gesetzes über die Errichtung eines Kraftfahrt-Bundesamtes gegründet wurde - ist in einigen Teilen ein Hochsicherheitsbereich.

Lange Lieferzeiten für Neuwagen verärgern Kunden

Das lange Warten – Verbraucher ärgern sich über Lieferzeiten beim Autokauf

Computerchips und Halbleiter, aber auch Stahl und zunehmend Plastik sind auf den Weltmärkten zurzeit knapp. Und zwar so knapp, dass der Mangel die Erholung der Wirtschaft entscheidend bremsen könnte. Nach einer Umfrage des Münchner ifo-Instituts beklagen 64 Prozent der deutschen Unternehmen Engpässe bei Vorlieferungen als Hindernis für ihre Produktion.

„Problematisch sind die teilweise stark gestiegenen Einkaufspreise“, erklärt ifo-Experte Klaus Wohlrabe.