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Hannes Feneberg mit Tochter Amelie im Feneberg-Markt in Meckenbeuren

Feneberg bleibt Familiensache: Urenkelin des Gründers führt Tradition fort

Wenn Amelie Feneberg durch die Regalreihen des Lebensmittelmarktes Feneberg in Meckenbeuren läuft, erkennt man sofort, dass sie jederzeit blind den Weg zu Gemüse, Müsli oder Getränken finden würde. Sie bewegt sich anders, als diejenigen, die einkaufen und in der Corona-Zeit umeinander Haken schlagend Produkte in ihren Einkaufswagen laden.

Die junge Frau mit dem blonden Bob wirkt selbstsicher, kennt das Marktkonzept auswendig, weiß genau, wo Milch, Chips, Backhefe, Rotwein oder saure Gurken stehen und stehen müssen.

 Bei Herrenmoden Michelberger in Bad Wurzach ist man auf die Maskenpflicht vorbereitet, auch für Kunden liegen Masken bereit.

So gehen Einzelhändler, Supermärkte und Discounter mit der Maskenpflicht um

Ab Montag, 27. April, gilt in Baden-Württemberg in Einkaufsläden eine Maskenpflicht. In Leutkirch und Bad Wurzach haben mehrere Händler für den Fall vorgesorgt, dass Kunden trotzdem ohne Maske kommen, wie eine Umfrage der „Schwäbischen Zeitung“ zeigt.

Die Verantwortung, dass die ab Montag geltende Maskenpflicht eingehalten wird, liege sowohl bei den Einzelhändlern als auch bei den Kunden, erklärt die Leutkircher Stadtverwaltung auf SZ-Anfrage.

 Ein Bild an das wir uns gewöhnen werden: Kundin Melanie Thurnher kauft schon jetzt nur noch mit Maske ein und schützt damit sic

Lindauer Händler sind auf Maskenpflicht gut vorbereitet

Wer in unterschiedlichen Lindauer Supermärkten einkaufen geht, dem bot sich bislang ein sehr unausgewogenes Bild: In manchen Geschäften tragen Mitarbeiter schon seit Wochen Masken, in anderen nicht. Seit der Pressekonferenz von Markus Söder am Montagvormittag steht nun fest: Das wird sich ab Anfang kommender Woche ändern. Dann sind Masken in allen Geschäften und im Personennahverkehr Pflicht. Darauf sind die meisten Supermärkte gut vorbereitet. Ob auch Busfahrer künftig Mundschutz tragen, ist noch unklar.

 So sieht die Karte von „We Care“ auf Google Maps aus.

Hilfsangebote aus dem Internet kommen gut an

Dank der Hilfe-Gruppe „We Care“ haben viele Lindauer erfolgreich eine helfende Hand gefunden. Wer bei etwas Unterstützung braucht, meldete sich bisher bei Organisator Simon Gries, der dann an Freiwillige weitervermittelte. Das ist nach wie vor auch telefonisch noch möglich. Jedoch bekommen Menschen, die bei „We Care Lindau“ nach Hilfe suchen, jetzt ganz einfach einen Überblick über Helfer, die im Umkreis wohnen: Auf einer Karte bei Google Maps sind Freiwillige auf einen Blick zu finden.

Kunde mit Mundschutz zwischen Supermarktregalen

Einkaufs-Check: Nicht alle Kunden sind rücksichtsvoll

Abstand zu anderen Menschen zu halten, ist das Gebot in der Corona-Krise, um eine Ansteckung mit dem neuartigen Virus möglichst zu vermeiden: Doch gelingt das auch beim Einkaufen? Nicht immer, wie der Einkaufs-Check in und um Ravensburg mit Eindrücken der vergangenen Tage zeigt.

Im Baienfurter Rewe-Markt hängen überall Zettel. An den Kühlregalen, den Obstständen, den Kassen. 1,50 Meter Abstand soll man einhalten, aber abgesehen vom Raum vor den Kassen hält sich kaum jemand dran.

Tetrapacks Milch

Das Milch-Paradoxon: Wie Molkereien in der Corona-Krise gleichzeitig profitieren und verlieren

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft sind immens – mit großen Unterschieden von Branche zu Branche. Es gibt wenige Unternehmen, die in diesen Tagen profitieren, und viele, die vor allem verlieren.

In der Milchwirtschaft jedoch trifft beides gleichzeitig zu. Während auf der einen Seite die Absätze im Lebensmitteleinzelhandel boomen, klemmt es beim Export und der Belieferung von Gastronomie und Gewerbekunden. Der Milchpreis gerät zunehmend unter Druck.

 Weder in der Aldi-Filiale noch bei den anderen Leutkircher Märkten sind Hamsterkäufe nötig.

Supermärkte und Discounter in Leutkirch: „Die Warenversorgung ist stabil“

Auch wenn die Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren schnellen Ausbreitung des Coronavirus zuletzt auch in Baden-Württemberg nochmals verschärft worden sind – die Supermärkte und Discounter werden weiter aufhaben.

Die Händler betonen, dass die Warenversorgung stabil ist. Bei einer kurzen Stichprobe in mehreren Leutkircher Supermärkten und Discounter sind am Freitagmittag auch nur wenige leere Regale zu sehen. Teilwiese sind zum Schutz der Mitarbeiter an den Kassen Plexiglasscheiben installiert worden.

 Ganze Uz arbeitet in einem Imbiss in Ravensburg. Sie muss besonders aufpassen, sich nicht anzustecken, da sie mit ihrer kranken

Arbeiten, wo andere Abstand halten

Wenn die Menschen in einigen Jahren an die Corona-Krise aus dem Jahr 2020 denken, wird ihnen als Erstes vielleicht einfallen: Klopapier. Und sie werden hoffentlich darüber lachen können, dass es nach einem Wochenende im März zwar auch einen Ansturm auf Nudeln, Mehl oder Milch gab, aber im Supermarkt vor allem die Regale, in denen sich sonst die Papierrollen stapeln, komplett leer gefegt waren. „Wahnsinn, kein Klopapier mehr, keine Chance“, sagt fassungslos eine Frau, die ihr Auto in der Ravensburger Innenstadt abgestellt hat.

 Leergefegt war die Adlerstraße in Ravensburg am Mittwoch zur Mittagszeit.

Schließung der Läden: So reagieren Kunden, Einzelhändler und Gastronomen im Kreis Ravensburg

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Landesregierung beschlossen, dass Einzelhändler ab Mittwochnachmittag ihre Geschäfte, mit einigen Ausnahmen, schließen müssen. So waren die Reaktionen in den einzelnen Städten im Landkreis Ravensburg darauf.

+++ Bad Wurzacher Einzelhändler kritisieren die Landesregierung +++

+++ Diese Folgen hat die Corona-Krise für Gastronomen in Leutkirch, Isny und Bad Wurzach +++

+++ Wirtschaftsforum Ravensburg kritisiert Informationspolitik nach Ladenschließung ...

Markt mit Verkaufsstand

Auch wenn viele Läden schließen: Die Dinge des täglichen Bedarfs gibt’s wie gewohnt

Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, wird ab Mittwoch das öffentliche Leben so weit wie möglich heruntergefahren. Die meisten Einzelhändler müssen ihre Läden schließen. Trotzdem braucht aber auch in Lindau niemand Angst haben, dass er die Dinge des täglichen Bedarfs nicht bekommt. Die entsprechenden Anbieter halten an ihren Öffnungszeiten fest.

Die Grundversorgung bleibt bestehen: Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post, ...