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Justiz in Wien ermittelt: Attentat auf Strache geplant?

Die österreichische Justiz ermittelt wegen eines möglicherweise geplanten Attentats auf den früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der rechten FPÖ. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft in Wien der Nachrichtenagentur APA. Zuvor hatte die Zeitung „Kurier“ darüber berichtet. Die Betonung liegt auf „Ermittlungen“. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, derzeit habe sich die Verdachtslage nicht erhärtet. Der Verdächtige sei auf freiem Fuß, sagte eine Sprecherin des Wiener Landgerichts der APA.

Robert Menasse

Promi-Geburtstag vom 21. Juni 2019: Robert Menasse

Robert Menasse ist von tiefstem Herzen Europäer - daran lässt er nie Zweifel.

„Keine große Herausforderung, keine Krise, keine machtvolle Entwicklung, mit der wir konfrontiert sind heute, kann innerhalb von nationalen Grenzen gelöst werden oder an nationalen Grenzen abgehalten werden“, sagte Menasse in einem Wahlwerbespot vor der Europawahl. Viel klarer konnte es der Schriftsteller, der am 21. Juni 65 Jahre alt wird, nicht ausdrücken. Und so verwundert es nicht, dass Menasse und das Thema EU in den vergangenen Jahren fast wie ...

Alexander Dobrindt

Die Hoffnung in Österreich schwindet

Seit im Februar der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vorgeschlagen hatte, die österreichische Mautklage gegen Deutschland abzuweisen, ist der Optimismus in der Alpenrepublik deutlich gesunken.

Dabei war vor zwei Jahren die Klage mit großer Verve in Luxemburg eingebracht worden, die Medien thematisierten sie ausgiebig. Die Boulevardmedien in Österreich berichteten mit antideutschen Untertönen. Die provozierte vor allem CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt mit dem berühmt gewordenen Satz: „Die Maut-Maulerei der ...

Die Frau von Strache im Porträt

FPÖ rückt Straches Ehefrau Philippa ins Rampenlicht

Jetzt muss seine Ehefrau das Geld heimbringen, denn Heinz-Christian Strache fällt als Ernährer seiner Familie vorerst aus: Philippa Strache, 31, will nach der Neuwahl im Herbst anstelle ihres „Hace“ – wie ihn Freunde nennen – in den österreichischen Nationalrat einziehen.

Die wasserstoffblonde Wienerin, Ex-Model und Ex-TV-Moderatorin bei einem Klatschsender, gilt als politisch eher unbedarft. Als „Tierschutzbeauftragte“ der rechten FPÖ blieb sie unauffällig.

Heinz-Christian Strache

Ex-FPÖ-Chef Strache will kein EU-Mandat

In Österreich schmiedet der nach dem Ibiza-Skandal-Video als FPÖ-Chef und Vizekanzler zurückgetretene Heinz-Christian Strache erste Pläne für ein Comeback.

„Mein politisches Leben, das sich stets auf Wien und Österreich fokussiert hat, ist mit Sicherheit nicht am Ende“, schrieb Strache am Montag in einer langen Presseerklärung. Darin kündigte er zugleich den Verzicht auf ein Mandat im Europaparlament an, das er dank 45 000 Vorzugsstimmen bei der EU-Wahl gewonnen hat.

Ex-FPÖ-Chef Strache nimmt EU-Mandat nicht an

Der nach dem Skandal-Video zurückgetretene FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache nimmt sein bei der Europawahl gewonnenes Mandat nicht an. Eine Rückkehr in die aktive Politik könne erst erfolgen, nachdem die Hintergründe des Ibiza-Videos weitestgehend aufgeklärt sind, schrieb Strache in einer Erklärung. Strache war Mitte Mai von allen Ämtern zurückgetretenen, nachdem ein von „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“ veröffentlichtes Video von 2017 ihn in massiven Misskredit gebrach hatte.

Strache-Video: Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien hat im Zusammenhang mit dem „Ibiza-Video“ Ermittlungen gegen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Ex-Fraktionschef Johann Gudenus eingeleitet. Konkret gehe es um den Vorwurf der Untreue, sagte ein Sprecher der Behörde. Es werde zudem gegen weitere Unbekannte ermittelt. Die Ermittlungen betreffen das „Ibiza-Video“, das „Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“ am 17. Mai veröffentlicht hattn und in dessen Folge die rechtskonservative Regierung in Österreich zusammenbrach.

 Noch lange nicht weg: Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon wehrt sich gegen einen Ausschluss aus der AfD.

Parteiausschluss, zweiter Versuch: Warum die AfD Wolfgang Gedeon nicht so leicht los wird

Sie wollen Wolfgang Gedeon loswerden, schon zum zweiten Mal: Der AfD-Bundesvorstand hat im Dezember erneut ein Parteiausschlussverfahren gegen den Landtagsabgeordneten aus Singen gestartet. Ob es diesmal klappt? Fraglich. Seine Partei wirft Gedeon vor, Hass gegen Juden zu schüren und somit der Partei zu schaden. Ein Streit ums Geld heizt die Auseinandersetzung zusätzlich an.

Nicht nur der Beziehungsstatus zwischen Wolfgang Gedeon und seiner Partei ist kompliziert.

Zentrum für Politische Schönheit: „Ibiza-Video“ keine Aktion

Das heimlich gefilmte „Ibiza-Video“ mit dem früheren österreichischen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache stammt laut Zentrum für politische Schönheit (ZPS) nicht von den eigenen Aktionskünstlern. „Wir haben das Video nicht gemacht“, sagte ZPS-Leiter Philipp Ruch am Donnerstagabend am Rande eines Podiumsgesprächs an den Münchner Kammerspielen der Deutschen Presse-Agentur. Wer dahinter stecke, könne er im Moment nicht sagen, es sei aber „ein reines Werk der Fiktion genialster Art“.

Eine Zigarette, die gerade von einer Frau geraucht wird mit Qualm außen rum.

Grünes Licht für Rauchverbot in der Gastronomie in Österreich

Nach der Entlassung der rechtskonservativen Regierung in Österreich ist dort der Weg frei für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Die konservative Volkspartei (ÖVP) will ohne den bislang bremsenden rechten Koalitionspartner FPÖ keinen Widerstand mehr gegen ein Verbot leisten, wie der Chef der ÖVP-Fraktion im Parlament, August Wöginger, am Donnerstag ankündigte. Damit ist die Mehrheit der Parteien im Wiener Parlament für das generelle Verbot.