Suchergebnis

Christian Dingert

Pfeifen in Indien: Dingert würde Austausch gerne wiederholen

Für eine Woche nach Indien, um dort zwei Fußball-Spiele von unter anderem Jamshedpur FC und Mumbai City FC zu pfeifen? Dem deutschen Schiedsrichter Christian Dingert hat dieses Experiment in der vergangenen Woche bestens gefallen.

Der Fifa-Referee beschrieb die Woche als „sowohl fußballerisch eine tolle Erfahrung als auch darüber hinaus“. „Das waren sehr, sehr nette Jungs“, berichtete der 39 Jahre alte Dingert der „Rheinpfalz“ über seine indischen Assistenten, mit denen er in der vergangenen Woche zwei Spiele der Indian Super League ...

Leroy Kwadwo

Zeichen gegen Rassismus: Fans in Münster zeigen Zivilcourage

Mit Zivilcourage gegen Rassismus. Fans von Preußen Münster haben ein vielbeachtetes und ermutigendes Zeichen gegen die anhaltende Hetze im deutschen Fußball gesetzt.

Auf die Affenlaute und Beleidigungen eines Zuschauers gegen den Gäste-Profi Leroy Kwadwo reagierten sie am Freitag beim Drittliga-Spiel gegen die Würzburger Kickers nicht nur mit „Nazi raus“-Rufen. Darüber hinaus halfen sie den Ordnungskräften, den Mann ausfindig zu machen.

Leroy Kwadwo (M) von den Würzburger Kickers in Aktion

Rassismus gegen Würzburger Kwadwo: „Traurig und wütend“

Mit Zivilcourage gegen Rassismus. Fans von Preußen Münster haben ein vielbeachtetes und ermutigendes Zeichen gegen die anhaltende Hetze im deutschen Fußball gesetzt. Auf die Affenlaute und Beleidigungen eines Zuschauers gegen den Gäste-Profi Leroy Kwadwo reagierten sie am Freitag beim Drittliga-Spiel gegen die Würzburger Kickers nicht nur mit „Nazi raus“-Rufen. Darüber hinaus halfen sie den Ordnungskräften, den Mann ausfindig zu machen. Laut Polizei soll eine Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt werden.

Theo Zwanziger

Früherer DFB-Chef Zwanziger: „Schweizer Justiz gescheitert“

Der in der Schweiz angeklagte frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger, hat die Schweizer Justiz kritisiert.

Sie habe den wirklichen Zahlungszweck einer deutschen Millionenüberweisung im Zusammenhang mit der WM 2006 in Deutschland nicht aufgeklärt, sagte Zwanziger der „Schweiz am Wochenende“. Am „zentralen Punkt ist die Schweizer Justiz gescheitert“, zitiert die Zeitung Zwanziger.

Ob er am 9. März vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona erscheine, sei noch unklar.

Preußen Münster

„Nazis raus“-Rufe im Stadion: Fans in Münster setzen Zeichen

Mit einer bemerkenswerten Aktion und lautstarken „Nazis raus“-Rufen haben Fans des Bundesliga-Gründungsmitglieds Preußen Münster auf einen Rassismusvorfall reagiert.

In der Schlussphase des Drittliga-Spiels gegen die Würzburger Kickers am Freitagabend hatte ein Mann auf der Tribüne den Gäste-Profi Leroy Kwadwo beleidigt und Affenlaute in Richtung des 23-Jährigen gemacht.

Nach Vereinsgaben zeigten daraufhin andere Fans auf den Zuschauer, damit dieser von Ordnungskräften ausfindig gemacht werden konnte.

WM 2006

Endspiel in WM-Affäre am 9. März - Kritik von Zwanziger

Nach jahrelang schleppenden Ermittlungen kommt es in der Sommermärchen-Affäre um die Fußball-WM 2006 zum juristischen Endspiel.

Das Schweizer Bundesstrafgericht eröffnet am 9. März das Hauptverfahren gegen die früheren DFB-Funktionäre Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Horst R. Schmidt sowie Ex-FIFA-Generalsekretär Urs Linsi. Geplant sind zunächst zwölf Verhandlungstage. Dem Quartett wird ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen. Als Zeugen sind der damalige WM-Organisationschef Franz Beckenbauer, Ex-FIFA-Boss Sepp Blatter und ...

Thorsten Kinhöfer

Kinhöfer: Schiedsrichter kann rassistische Rufe nicht hören

Der frühere Bundesliga- und Fifa-Referee Thorsten Kinhöfer sieht es nicht als Aufgabe der Schiedsrichter, auf Rufe von den Zuschauerrängen zu achten.

„Er hat es auf dem Platz schon schwer genug, da bekommt er gar nicht mit, wenn drei oder vier Idioten von der Tribüne rassistische Parolen rufen - er hört es einfach nicht“, sagte Kinhöfer in seiner Kolumne für die „Bild am Sonntag“. „Das ist auch nicht seine Aufgabe, er ist Spielleiter und nicht Zuschauerleiter.

Jordan Torunarigha

Torunarigha: Kann „Idioten“ nicht verstehen

Knapp zwei Tage nach dem Rassismus-Eklat hat sich Hertha-Profi Jordan Torunarigha mit deutlichen Worten gegen Diskriminierung zu Wort gemeldet.

Er könne Äußerungen „von einigen Idioten“ nicht verstehen, schrieb der frühere Junioren-Nationalspieler in einem emotionalen Statement bei Instagram. „Man kann sich seine Hautfarbe bei der Geburt nicht aussuchen und sie sollte auch völlig egal sein. Genauso selbstverständlich wie unterschiedliche Hautfarbe, Religion oder Herkunft unter uns Sportlern in der Kabine ist sollte es auch in ...

Clemens Tönnies

Fall Torunarigha: Tönnies bekräftigt Wille zur Aufklärung

Nach dem Rassismus-Vorwurf beim Pokal-Match zwischen den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und Hertha BSC hat sich S04-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies dem Vereinsstatement angeschlossen.

Vorstand und Trainer hätten es absolut treffend formuliert. Auch das Statement des Vereins könne er nur unterstreichen, sagte der 63-Jährige der „Bild“-Zeitung. „Wir werden alles daransetzen, die Angelegenheit aufzuklären.“

Zahlreiche weitere Profis hatten Torunarigha in sozialen Netzwerken unterstützt.

Jordan Torunarigha

DFB ermittelt: Rassismus-Eklat um Herthas Torunarigha

Verletzungen, Platzverweise und der Vorwurf rassistischer Entgleisungen - die lange Pokal-Nacht auf Schalke wird ein Nachspiel haben. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) kündigte am Mittwoch Ermittlungen an.

Und auch der Revierclub will die Vorfälle in aufgeheizter Atmosphäre untersuchen. Man nehme die Aussagen von Hertha-Profi Jordan Torunarigha „hinsichtlich rassistischer Aussagen und Laute gegen ihn“ sehr ernst, hieß es am Mittwoch in einer Stellungnahme des Fußball-Bundesligisten.