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 Ostrachs Kapitän Andreas Zimmermann (weißes Trikot) beim torlosen Unentschieden gegen die TSG Balingen II (v.l.): Tim Göttler,

Schwieriger Saisonstart

Seit Ende Oktober ruht der Fußball im Amateurbereich. Der Abbruchsaison 2019/2020 scheint sich pandemiebedingt eine weitere Saison anzuschließen, die nicht so über die Bühne gebracht wird, wie es sich die Verantwortlichen des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV) gedacht haben. In der fußballlosen Zeit wirft die „Schwäbische Zeitung“ einen genaueren Blick auf die Klubs. In dieser Folge steht Landesligist FC Ostrach im Mittelpunkt, für den die Saison bislang nicht nach Wunsch verlief.

 Neue Saison, neuer Trainer. Der FC Ostrach greift auf einen ehemaligen Spieler zurück.

Fischer übernimmt Ostrach

Alexander Fischer übernimmt zur neuen Saison 2021/2022 das Traineramt beim Fußball-Landesligisten FC Ostrach. Das bestätigte Abteilungsleiter Raphael Vetter auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Fischer ist in der Region kein Unbekannter, führte unter anderem 2010 den FV Weithart zum Aufstieg in die Bezirksliga. Nach einem kurzen Engagement beim SV Ölkofen und abermals in Rosna hatte Fischer vor einigen Jahren seinen Lebensmittelpunkt Richtung Bad Wurzach verlegt und war im Bezirk Riß unter anderem Trainer der LJG Unterschwarzach und ist als ...

 Zusammenhalt spielt beim FC Laiz eine große Rolle. Viele Spieler kennen sich schon lange, haben schon in der Jugend gemeinsam g

Der FC Laiz will oben dran bleiben

Der Ball ruht. Am 29. Oktober hat der Württembergische Fußball-Verband (WFV) entschieden, die Saison zu unterbrechen. Spiele und Training sind untersagt, um die Corona-Pandemie in Griff zu bekommen. Vieles deutet darauf hin, dass im Jahr 2020 gar nicht mehr gespielt wird. Die „Schwäbische Zeitung“ blickt in der fußballlosen Zeit hinter die Kulissen einiger Klubs. Dieses Mal geht es um den FC Laiz, vermutlich schärfster Konkurrent von Spitzenreiter SV Sigmaringen um den Meistertitel in der Kreisliga A 2.

Markus Blum

Vereine zeigen Verständnis

Die „Schwäbische Zeitung“ hat einige Stimmen aus der Region zur Saisonunterbrechung im Amateurfußball zusammengetragen. Im Wesentlichen herrscht Verständnis und Zustimmung zum Vorgehen der Bundes- und der Landesregierungen.

Eine jähe Vollbremsung durch die Saisonunterbrechung erlebt der Lauf des famos gestarteten Aufsteigers TSV Riedlingen, derzeit Tabellenzweiter der Landesliga, punktgleich mit Spitzenreiter FC Albstadt. Markus Blum, Abteilungsleiter der Rothosen, sagt: „Dass der Spielbetrieb ab Montag unterbrochen wird, war ja ...

Andreas Zimmermann trifft im ersten Abschnitt souverän per Elfmeter zur Führung, in Abschnitt zwei taucht auch er völlig ab und

Nusplingen schießt schläfrige Zebras ab

Auch der Trainerwechsel hat für Fußball-Landesligist FC Ostrach im ersten Spiel noch nicht die erhoffte Wende gebracht. Am Samstag unterlagen die Zebras, trotz ansprechender erster Halbzeit, am Ende völlig verdient dem TSV Nusplingen mit 1:3 (1:0). Ein kollektiver Leistungsabfall im zweiten Abschnitt und eine Phase mit drei Toren der Nusplinger binnen zehn Minuten sorgten für die achte Saisonpleite im zehnten Spiel.

Ein enttäuschter Ostracher Trainer Herbert Küchler stand am Rand und blickte in die Ferne.

Dennis Schneidmüller (vorne) und der SV Bolstern feiern einen klaren 3:0-Sieg gegen die SGM Alb-Lauchert (hinten: Jonas Jehle).

Bolstern besiegt Alb-Lauchert - Sigmaringen verliert in Ostrach

Der SV Sigmaringen hat die erste Niederlage in der laufenden Ligasaison hinnehmen müssen. Der FC Ostrach II siegte gegen die Ulmer-Elf mit 1:0. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten mit Nicolai Münsch und Torhüter Patrick Leichtle heraus. Tore satt fielen in Vilsingen und Renhardsweiler. Bolstern feierte einen Heimerfolg gegen die SGM Alb-Lauchert, die am Mittwoch Sigmaringen zum Nachholspiel empfängt. Die SGM TSV Scheer/SV Ennetach brachte einen Arbeitssieg von Türk Gücü Sigmaringen mit.

Lukas gegen Lukas. Lukas Stützle (links) ist beim 3:1-Sieg des SV Hohentengen klarer Punktsieger gegen Lukas Wurth (rechts) und

Hohentengen reichen zehn Minuten

Gleich zwei Spiele sind an diesem Wochenende wegen Coronaverdachtsfällen abgesagt worden. Die Partien in Bad Saulgau und in Rottenacker fielen der Pandemie zum Opfer. Die Partie in Bad Saulgau wurde erst am Samstagmittag um 12 Uhr abgesagt, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Tests vorlagen. „Da ist die Partie zur Sicherheit abgesagt worden“, sagte Bad Saulgaus Trainer Markus Keller am Rande des Spiels des FC Ostrach gegen den TSV Nusplingen. Zum Sportlichen: Zum Glück für die SGM Altshausen/Ebenweiler stellte der SV Hohentengen nach knapp ...

Riedlingen feiert den nächsten deutlichen Sieg, Mengen macht das Eichhörnchen.

Riedlingen marschiert - Mengens Motor stottert

Der TSV Riedlingen setzt sich weiter auf Position zwei der Fußball-Landesliga fest. Am Samstag besiegte die Mannschaft von Trainer Hans Hermanutz den SV Kehlen auf dessen Gelände mit 6:2 und verschärfte damit gleichzeitig die Situation der Kehlener. Dagegen stottert der Motor des FC Mengen weiter: Auch beim TSV Trillfingen gab es keinen Dreier, sondern nur ein 1:1-Unentschieden.

SV Kehlen - TSV Riedlingen 2:6 (1:3). - Am Ende erteilten die Riedlinger den Gastgebern eine Lehrstunde in Sachen Effektivität und ...

FCO-Kapitän Andreas Zimmermann (hier gegen Laupheim) soll die Mannschaft führen.

Schafft Ostrach die Wende?

Im Spiel eins nach dem Trainerwechsel trifft der FC Ostrach am Samstag zu Hause in der Fußball-Landesliga auf den TSV Nusplingen. Für den FCO der Auftakt zu einer Serie gegen Mannschaften, die mit den Ostrachern im Tabellenkeller stehen. Der TSV Riedlingen muss beim SV Kehlen antreten, der FC Mengen peilt beim TSV Trillfingen Punkte an, um sein Saisonziel doch noch zu erreichen.

FC Ostrach - TSV Nusplingen (Sa., 15.30 Uhr). - Im fünften Heimspiel der Saison empfängt der FC Ostrach den Tabellenfünfzehnten vom TSV ...

 Aufgrund der steigenden Coronazahlen wurden die Zuschauerzahlen wieder reduziert.

Renhardsweiler nutzt Möglichkeiten

Im Vergleich mit anderen Bezirken ist der Bezirk Donau hinsichtlich der coronabedingten Spielausfälle bislang glimpflich davongekommen. Dass soll aber nicht heißen, dass man leichtsinnig werden soll. Nach wie vor gilt es, die Hygieneregeln einzuhalten. Darauf weist auch der Verband hin. Aufgrund der steigenden Fallzahlen hat die Landesregierung die Zahl der zugelassenen Zuschauer auf 100 reduziert. Einige Spiele hätten sicher mehr Zuschauer angezogen.