Suchergebnis

 Alexander Klotz (links) und der FC Mengen haben in der ersten Saisonphase einen schweren Stand. In zehn Spielen gibt es nur ein

Auf der Suche nach dem Selbstvertrauen

Seit Ende Oktober ruht der Ball. Die längste „Winterpause“ der Fußballhistorie im Amateurfußball dauert an. Die „Schwäbische Zeitung“ nutzt die fußballlose Zeit, um die Vereine der Region ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Landesliga, Staffel 4 hat zehn der geplanten 19 Spiele der Qualifikationsrunde absolviert. Nach dem FC Ostrach vergangene Woche blicken wir nun auf den FC Mengen, der nur minimal besser dasteht als die Zebras. Sieben Punkte, Rang 16.

 2019 heißt der Sieger Eintracht Frankfurt. Die Hessen werden noch ein weiteres Jahr auf einen Nachfolger warten müssen.

Kein Silphienergie-Cup 2021

Zum zweiten Mal in Folge fällt das internationale U17-Juniorenfußball-Turnier in Ostrach um den Silphienergie-Cup aus. Coronabedingt haben die Veranstalter das Turnier bereits jetzt abgesagt.

„Es macht keinen Sinn“, sagt Andreas Barth, der gemeinsam mit Hermann Möhrle das Turnierdirektorium bildet. Barth hing in den vergangenen Wochen einige Male am Telefon, doch schnell wurde klar: Eine Austragung ist - wie 2020 - auch 2021 nicht möglich.

 Ostrachs Kapitän Andreas Zimmermann (weißes Trikot) beim torlosen Unentschieden gegen die TSG Balingen II (v.l.): Tim Göttler,

Schwieriger Saisonstart

Seit Ende Oktober ruht der Fußball im Amateurbereich. Der Abbruchsaison 2019/2020 scheint sich pandemiebedingt eine weitere Saison anzuschließen, die nicht so über die Bühne gebracht wird, wie es sich die Verantwortlichen des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV) gedacht haben. In der fußballlosen Zeit wirft die „Schwäbische Zeitung“ einen genaueren Blick auf die Klubs. In dieser Folge steht Landesligist FC Ostrach im Mittelpunkt, für den die Saison bislang nicht nach Wunsch verlief.

 Neue Saison, neuer Trainer. Der FC Ostrach greift auf einen ehemaligen Spieler zurück.

Fischer übernimmt Ostrach

Alexander Fischer übernimmt zur neuen Saison 2021/2022 das Traineramt beim Fußball-Landesligisten FC Ostrach. Das bestätigte Abteilungsleiter Raphael Vetter auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Fischer ist in der Region kein Unbekannter, führte unter anderem 2010 den FV Weithart zum Aufstieg in die Bezirksliga. Nach einem kurzen Engagement beim SV Ölkofen und abermals in Rosna hatte Fischer vor einigen Jahren seinen Lebensmittelpunkt Richtung Bad Wurzach verlegt und war im Bezirk Riß unter anderem Trainer der LJG Unterschwarzach und ist als ...

 Zusammenhalt spielt beim FC Laiz eine große Rolle. Viele Spieler kennen sich schon lange, haben schon in der Jugend gemeinsam g

Der FC Laiz will oben dran bleiben

Der Ball ruht. Am 29. Oktober hat der Württembergische Fußball-Verband (WFV) entschieden, die Saison zu unterbrechen. Spiele und Training sind untersagt, um die Corona-Pandemie in Griff zu bekommen. Vieles deutet darauf hin, dass im Jahr 2020 gar nicht mehr gespielt wird. Die „Schwäbische Zeitung“ blickt in der fußballlosen Zeit hinter die Kulissen einiger Klubs. Dieses Mal geht es um den FC Laiz, vermutlich schärfster Konkurrent von Spitzenreiter SV Sigmaringen um den Meistertitel in der Kreisliga A 2.

Markus Blum

Vereine zeigen Verständnis

Die „Schwäbische Zeitung“ hat einige Stimmen aus der Region zur Saisonunterbrechung im Amateurfußball zusammengetragen. Im Wesentlichen herrscht Verständnis und Zustimmung zum Vorgehen der Bundes- und der Landesregierungen.

Eine jähe Vollbremsung durch die Saisonunterbrechung erlebt der Lauf des famos gestarteten Aufsteigers TSV Riedlingen, derzeit Tabellenzweiter der Landesliga, punktgleich mit Spitzenreiter FC Albstadt. Markus Blum, Abteilungsleiter der Rothosen, sagt: „Dass der Spielbetrieb ab Montag unterbrochen wird, war ja ...

Andreas Zimmermann trifft im ersten Abschnitt souverän per Elfmeter zur Führung, in Abschnitt zwei taucht auch er völlig ab und

Nusplingen schießt schläfrige Zebras ab

Auch der Trainerwechsel hat für Fußball-Landesligist FC Ostrach im ersten Spiel noch nicht die erhoffte Wende gebracht. Am Samstag unterlagen die Zebras, trotz ansprechender erster Halbzeit, am Ende völlig verdient dem TSV Nusplingen mit 1:3 (1:0). Ein kollektiver Leistungsabfall im zweiten Abschnitt und eine Phase mit drei Toren der Nusplinger binnen zehn Minuten sorgten für die achte Saisonpleite im zehnten Spiel.

Ein enttäuschter Ostracher Trainer Herbert Küchler stand am Rand und blickte in die Ferne.

Dennis Schneidmüller (vorne) und der SV Bolstern feiern einen klaren 3:0-Sieg gegen die SGM Alb-Lauchert (hinten: Jonas Jehle).

Bolstern besiegt Alb-Lauchert - Sigmaringen verliert in Ostrach

Der SV Sigmaringen hat die erste Niederlage in der laufenden Ligasaison hinnehmen müssen. Der FC Ostrach II siegte gegen die Ulmer-Elf mit 1:0. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten mit Nicolai Münsch und Torhüter Patrick Leichtle heraus. Tore satt fielen in Vilsingen und Renhardsweiler. Bolstern feierte einen Heimerfolg gegen die SGM Alb-Lauchert, die am Mittwoch Sigmaringen zum Nachholspiel empfängt. Die SGM TSV Scheer/SV Ennetach brachte einen Arbeitssieg von Türk Gücü Sigmaringen mit.

Lukas gegen Lukas. Lukas Stützle (links) ist beim 3:1-Sieg des SV Hohentengen klarer Punktsieger gegen Lukas Wurth (rechts) und

Hohentengen reichen zehn Minuten

Gleich zwei Spiele sind an diesem Wochenende wegen Coronaverdachtsfällen abgesagt worden. Die Partien in Bad Saulgau und in Rottenacker fielen der Pandemie zum Opfer. Die Partie in Bad Saulgau wurde erst am Samstagmittag um 12 Uhr abgesagt, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Tests vorlagen. „Da ist die Partie zur Sicherheit abgesagt worden“, sagte Bad Saulgaus Trainer Markus Keller am Rande des Spiels des FC Ostrach gegen den TSV Nusplingen. Zum Sportlichen: Zum Glück für die SGM Altshausen/Ebenweiler stellte der SV Hohentengen nach knapp ...

Riedlingen feiert den nächsten deutlichen Sieg, Mengen macht das Eichhörnchen.

Riedlingen marschiert - Mengens Motor stottert

Der TSV Riedlingen setzt sich weiter auf Position zwei der Fußball-Landesliga fest. Am Samstag besiegte die Mannschaft von Trainer Hans Hermanutz den SV Kehlen auf dessen Gelände mit 6:2 und verschärfte damit gleichzeitig die Situation der Kehlener. Dagegen stottert der Motor des FC Mengen weiter: Auch beim TSV Trillfingen gab es keinen Dreier, sondern nur ein 1:1-Unentschieden.

SV Kehlen - TSV Riedlingen 2:6 (1:3). - Am Ende erteilten die Riedlinger den Gastgebern eine Lehrstunde in Sachen Effektivität und ...