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Brigadegeneral Ansgar Meyer

Das Kommando Spezialkräfte bleibt bestehen

Aus Afghanistan nach Calw in Baden-Württemberg: Der Kommandeur des letzten deutschen Einsatzkontingents am Hindukusch, Brigadegeneral Ansgar Meyer, übernimmt nach dem Abzug vom 1. September an die Führung des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer informierte die Obleute im Verteidigungsausschuss des Bundestages am Dienstag zudem über eine Grundsatzentscheidung, mit der sie den Kurswechsel im KSK nach Skandalen und rechtsradikalen Vorfällen anerkennt: Das Kommando ...

Kommando Spezialkräfte

KSK hat Reformprogramm weitgehend erfüllt

Das von Skandalen erschütterte Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr hat die von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer verfügten Reformauflagen nahezu erfüllt.

Mehr als 90 Prozent der 60 Einzelmaßnahmen seien umgesetzt, stellte das Verteidigungsministerium in einem am Mittwoch veröffentlichten Abschlussbericht fest. Die CDU-Politikerin hatte vor gut einem Jahr eine ministerielle Arbeitsgruppe damit beauftragt, rechtsextremistischen Tendenzen innerhalb des KSK und Verstöße im Umgang mit Munition und Waffen zu ...

Sind in den höheren Rängen der Bundeswehr nicht genug Frauen?

Exklusiv-Interview mit der Wehrbeauftragten: „Die Bundeswehr ist weiterhin sehr männlich geprägt“

Als die SPD-Innenexpertin Eva Högl – für viele überraschend – Wehrbeauftragte des Bundestages wurde, gab es auch in den eigenen Reihen Gemurre. Aber das ist vorbei, sagt Högl.

Sie sind seit einem Jahr im Amt. Was haben Sie geschafft?

Viel bewirken können wir bei den einzelnen Eingaben der Soldatinnen und Soldaten. Das sind mit den anderen Vorgängen rund 4000 Fälle im Jahr, wo wir individuell Verbesserungen erreichen können.

Sondersitzung Verteidigungsausschuss zur KSK-Reform

Handy und Tablet von KSK-Kommandeur beschlagnahmt

Wegen der Munitionsaffäre beim Kommando Spezialkräfte (KSK) haben Militärpolizisten die dienstlichen Kommunikationsgeräte des Kommandeurs, Brigadegeneral Markus Kreitmayr, sichergestellt. Die Feldjäger setzen damit ein am Freitag übermitteltes Amtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Tübingen um. Nach einer Anhörung im Verteidigungsausschuss des Bundestags sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Montag, ihr Ministerium habe diese Maßnahmen der Justizbehörden unterstützt.

Rekruten bei der Bundeswehr

Neuer Heimatschutzdienst startet: Junge Leute schnuppern Bundeswehrluft

Wehrdienst bei der Bundeswehr – nebenan und ohne Auslandseinsatz. Das ist die Grundidee des neuen Heimatschutzdienstes, den Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Dienstag einläutete. Am ersten Tag nach Ostern begannen 325 Rekruten ihre Arbeit bei der Truppe. Etwa 700 sollen dieses Jahr noch hinzukommen, knapp ein Fünftel davon Frauen.

„Dein Jahr für Deutschland“ lautet das Werbemotto für den neuen „freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz“.

Wehrbeauftragte Högl

Högl: Mehr Realismus bei Rekrutierung

Zum Start des neuen Freiwilligendienstes für den Heimatschutz ruft die Wehrbeauftragte Eva Högl die Bundeswehr zu mehr Realismus bei der Rekrutierung auf. Man müsse den jungen Menschen ein realistisches Bild vermitteln, mahnt Högl im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

«Ich höre häufig von Soldatinnen und Soldaten, dass bei der Personalgewinnung ein falsches Bild von der Bundeswehr vermittelt wird und sich der Alltag dann ganz anders darstellt», sagt die SPD-Politikerin.

Der Bundestag streitet über die Anschaffung mehrerer Kampfdrohnen, die unter anderem auch den Soldatinnen und Soldaten im verlän

Schutz oder Killermaschine? Kampfdrohnen könnten bald zum Waffenarsenal der Bundeswehr gehören

Der Bundestag entscheidet im März über eine Verlängerung des Afghanistan-Mandats. Dabei spielt die Frage eine Rolle, ob die Bundeswehr künftig bewaffnete Drohnen einsetzen darf. Befürworter halten diese für unverzichtbar, um die Soldaten bestmöglich zu schützen.

Kritiker sehen keine ausreichenden Belege für diese These und warnen, der Einsatz solcher Kampfdrohnen senke gegebenenfalls die Hemmschwelle für gezieltes Töten von Menschen. Im Folgenden die wichtigsten Fragen und Antworten zum Streit um bewaffnete Drohnen und den ...

Die Bundeswehr kämpft mit zahlreichen Problemen. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Rechte Umtriebe, desaströse Ausrüstung - Mit diesen Problemen kämpft die Bundeswehr

Es ist ein Ritual – und für die Bundeswehr meist unerfreulich. Dass der jährliche Wehrbeauftragten-Bericht „immer auch ein Mängelbericht“ ist, räumt Eva Högl (SPD) gleich zu Beginn ihrer Präsentation am Dienstag ein. Für die seit Mai amtierende Wehrbeauftragte ist es das erste Mal; viele der Probleme sind allerdings altbekannt.

Rechte Umtriebe im KSK Das Kommando Spezialkräfte (KSK) ist eigentlich die Eliteeinheit der Bundeswehr, ausgebildet für geheime und gefährliche Einsätze.

Ludger Möllers

Die Bundeswehr hat genug Geld, kann es aber nicht ausgeben

Bei ihrem ersten Besuch am Standort Laupheim dürfte die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, auf frustrierte Soldaten stoßen. Denn die Piloten dürfen die dort stationierten Transporthubschrauber CH-53, die immerhin seit 50 Jahren von der Truppe genutzt werden, kaum mehr fliegen. Nach 16 Jahren Dauereinsatz in Afghanistan sind sie technisch am Ende.

In ihrem Bericht, den sie am Dienstag vorlegte, beweist Högl, dass die ausufernde Beschaffungsbürokratie ein munteres Eigenleben führt.

Eva Högl

Wehrbeauftragte kritisiert Aufklärung der Vorfälle im KSK

Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, hat die Aufklärung von Vorfällen im Kommando Spezialkräfte (KSK) deutlich kritisiert.

Bei der Vorstellung ihres Jahresbericht zeigte sie sich am Dienstag „irritiert“, dass eine „Amnestie“ für die Rückgabe von Munition im Zwischenbericht zu Reformen der Eliteeinheit nicht genannt wurde. Der Vorwurf belaste den gesamten Prozess erheblich. „Wir brauchen die Aufklärung aller Sachverhalte im KSK und absolute Transparenz“, verlangte die SPD-Politikerin.