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Agentur für Arbeit

Noch mehr Arbeitslosigkeit - aber nicht wegen Corona

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland erneut gestiegen - doch erstmals seit Monaten nicht in Folge der Corona-Krise, sondern saisonbedingt.

Im Juli waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 2,91 Millionen Menschen in Deutschland ohne Job und damit 57.000 mehr als im Juni - ein vergleichbarer Anstieg wie im Vorjahreszeitraum. Damals waren allerdings 635.000 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Juli um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.

Ein Baby hält sich an der Hand einer Erwachsenen fest

Seltener und später: Mütter beim ersten Kind 30,1 Jahre alt

Frauen sind in Deutschland bei der Geburt des ersten Kindes zunehmend älter. Im vergangenen Jahr bekamen Mütter ihr erstes Baby im Durchschnitt mit 30,1 Jahren, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zehn Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 28,8 Jahren.

„Das Erstgeburtsalter steigt kontinuierlich. Das ist ein eindeutiger Trend, der sich immer dynamischer entwickelt“, sagte Martin Bujard, Forschungsdirektor beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB).

Sommerwetter in Portugal

Virus durchkreuzt Pläne vieler armer Menschen

Wegen der Corona-Krise können sich 2020 nach Einschätzung des Armutsforschers Christoph Butterwegge weniger Menschen einen Urlaub leisten als in den vergangenen Jahren. Ärmere Bürger würden wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit verzichten.

Eine Fernreise ist für viele dieses Jahr keine Option. Das könnte Butterwegge zufolge dazu führen, dass mehr Menschen Urlaub in Deutschland machen und deshalb die Preise dort steigen. Menschen mit einem geringen Einkommen könnten sich eine einwöchige Reise dann nicht mehr leisten.

Inflation

Inflation in der Eurozone zieht leicht an

Die Inflation in der Eurozone ist im Juni leicht gestiegen. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte, lagen die Preise für die Lebenshaltung der Verbraucher 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Eine vorherige Schätzung wurde damit bestätigt.

Im Vormonat waren die Verbraucherpreise um lediglich 0,1 Prozent gestiegen. Im Monatsvergleich erhöhte sich das Preisniveau im Juni wie im Jahresvergleich um 0,3 Prozent.

Ausschlaggebend für den etwas stärkeren Preisauftrieb waren die Energiepreise.

EZB - Christine Lagarde

EZB hält Leitzins im Euroraum auf null Prozent

Nach der jüngsten Ausweitung der beispiellosen Anti-Krisen-Maßnahmen in der Corona-Pandemie legen Europas Währungshüter eine Pause ein.

Den Leitzins im Euroraum beließ der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) auf dem Rekordtief von null Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Die EZB steckt im Rahmen ihres Notkaufprogramms unverändert 1,35 Billionen Euro in Staats- und Unternehmensanleihen bis mindestens Ende Juni 2021.

Die Wertpapierkäufe helfen Staaten wie Unternehmen: Sie müssen für ihre Papiere nicht so ...

Verkeilt

Zugunglück: Tote und Verletzte im tschechischen Grenzgebiet

Nach einem tödlichen Zugunglück im tschechischen Grenzgebiet zu Deutschland beginnt die Suche nach den Ursachen. Zwei Personenzüge waren am Nachmittag auf einer eingleisigen Strecke im Erzgebirge frontal ineinander gefahren.

Unter den Toten war ein deutscher Staatsbürger, wie eine Sprecherin der Polizei in Karlsbad (Karlovy Vary) bestätigte. Auch ein Tscheche starb bei der Kollision. Nach einer letzten Bilanz des Rettungsdienstes wurden zudem 9 Menschen schwer und 15 leicht verletzt.

Baumfällungen in der EU haben stark zugenommen

Baumfällungen in der EU haben stark zugenommen

Der Holzeinschlag in den Ländern der EU hat sich einer Studie zufolge drastisch erhöht: Von 2016 bis 2018 lag die Holzentnahme um 49 Prozent höher als im Zeitraum 2011 bis 2015.

Dies haben Wissenschaftler der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission im italienischen Ispra bei der Auswertung von Satellitenaufnahmen entdeckt. Das Team um Guido Ceccherini macht vor allem die gestiegene Nachfrage nach Holz als nachhaltigen Roh- und Brennstoff für den Anstieg der Rodungen verantwortlich.

Inflation

Inflation in Deutschland zieht wieder an

Die allgemeine Teuerung in Deutschland hat im Juni auf vergleichsweise niedrigem Niveau wieder angezogen. Die Verbraucherpreise lagen um 0,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag anhand vorläufiger Daten mitteilte.

Im Mai war die jährliche Inflationsrate mit 0,6 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren gesunken - vor allem wegen eines massiven Rückgangs der Energiepreise in der Corona-Krise.

Jens Weidmann

Bundesbankpräsident: Tiefpunkt der Krise überwunden

Die deutsche Wirtschaft erholt sich nach Einschätzung von Bundesbankpräsident Jens Weidmann allmählich von den Folgen der Corona-Krise.

„Wir haben in den vergangenen Monaten den schärfsten Wirtschaftseinbruch in der Geschichte der Bundesrepublik erlebt“, sagte Weidmann der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). „Die gute Nachricht ist: Der Tiefpunkt dürfte mittlerweile hinter uns liegen, und es geht wieder aufwärts.“ Allerdings folge auf den scharfen Einbruch der deutschen Wirtschaft nur eine „vergleichsweise allmähliche ...

Tankstelle

Inflation auf tiefstem Stand seit fast vier Jahren

Gute Nachrichten für Verbraucher: Der massive Rückgang der Energiepreise in der Corona-Krise dämpft die Teuerung in Deutschland deutlich. Seit nunmehr drei Monaten schwächt sich der Preisauftrieb ab.

Im Mai sank die Inflation auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren: Die Verbraucherpreise lagen um 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag bestätigte. Ein so niedriger Wert war zuletzt im September 2016 ermittelt worden.