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Christine Lagarde

Lagarde: Keine verfrühte Straffung der Geldpolitik

Europas Währungshüter lassen sich vom kräftigen Anstieg der Teuerungsraten nicht zu einem rascheren Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes drängen.

Im Gegenteil: EZB-Präsidentin Christine Lagarde bekräftigte am Freitag, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Wirtschaft auch dann weiterhin unterstützen werde, wenn die akute Pandemie-Notlage beendet sei. Das beinhalte auch eine «angemessene Kalibrierung» der Anleihenkäufe der Notenbank.

Ölquelle

Inflationsrate im Euroraum steigt über vier Prozent

Die Inflationsrate im Euroraum ist im Oktober über vier Prozent gestiegen. Die Verbraucherpreise legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Analysten erwartet bestätigt.

Es ist die höchste Inflationsrate seit Juli 2008, als die Rate ebenfalls 4,1 Prozent betragen hatte. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 3,4 Prozent gelegen.

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit in Eurozone geht weiter zurück

In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im September weiter gefallen. Die Quote sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte auf 7,4 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte.

Gegenüber September 2020 ging die Quote um 1,2 Punkte zurück. In der EU betrug sie 6,7 Prozent - sie ist ebenfalls rückläufig.

Derzeit sind in der Eurozone 12,08 Millionen Menschen ohne Arbeit und in der EU 14,32 Millionen. Sowohl gegenüber dem Vormonat als auch gegenüber dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gefallen.

Strommast

Inflation in der Eurozone steigt weiter

Die Inflation im Euroraum hat sich im September weiter verstärkt und den höchsten Stand seit 13 Jahren erreicht.

Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Erhebung wie bestätigt. Höher war die Inflation zuletzt im September 2008.

Im August hatte die Rate noch bei 3,0 Prozent und im Juli bei 2,2 Prozent gelegen.

Erdgas

Energiepreise belasten Industrie - Inflationsrate steigt

Der schnelle Anstieg der Energiepreise schlägt voll auf die deutsche Industrie durch. Im September haben die Hersteller ihre Preise nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts so stark erhöht wie seit fast 50 Jahren nicht mehr.

Im Jahresvergleich stiegen die Erzeugerpreise um 14,2 Prozent, so schnell wie seit Oktober 1974 nicht mehr. Hauptursache der Entwicklung sind die Preissprünge bei Energie. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht davon aus, dass die derzeit stark erhöhte Inflation nicht von Dauer sein ...

Inflation im Euroraum

Inflation in Eurozone auf höchsten Stand seit fast 10 Jahren

Die Inflation im Euroraum hat im August deutlich zugelegt und den höchsten Stand seit fast 10 Jahren erreicht. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg laut einer zweiten Schätzung mit.

Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Es ist die höchste Inflationsrate seit November 2011. Im Juli hatte die Rate noch bei 2,2 Prozent gelegen.

Besonders stark verteuerte sich im August erneut Energie, die 15,4 Prozent teurer war als ein Jahr ...

Thomas Bareiß spricht bei der Veranstaltung auf dem Marktplatz in Bad Saulgau.

Campact beschuldigt Thomas Bareiß der Falschaussage

CDU-Bundestagskandidat Thomas Bareiß steht verstärkt unter Beobachtung der Kampagnenbewegung Campact. Auf der Wahlkampfveranstaltung mit Friedrich Merz auf dem Marktplatz von Bad Saulgau hatte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium behauptet, Deutschland sei führend bei der Umstellung der Stromproduktion auf erneuerbare Energien.

Dabei wurde er in der „Schwäbischen Zeitung“ mit dem Satz zitiert „Deutschland produziert 50 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien, das hat noch kein anderes Land ...

 Michael Hescheler kommentiert.

Campact und andere legen nach

Wo immer der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß in diesen Tagen auftritt – seine Gegner bringen sich am Rande von Veranstaltungen in Stellung. In Sigmaringen am Mittwoch beim Gastspiel von Ministerpräsident Volker Bouffier halten Klimaschutz-Befürworter ein Transparenz in die Höhe: „Stoppt Klimakiller Bareiß“. Eine Trillerpfeife ist zu hören und eine gute Stunde nach der Protestaktion landet eine professionell geschriebene Pressemitteilung mit Bildern im Mailpostfach der Redaktion.

Inflation - Stromkosten

Inflation im Euroraum auf höchstem Stand seit zehn Jahren

Die Inflation im Euroraum hat im August weiter zugelegt und den höchsten Stand seit fast zehn Jahren erreicht. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Das ist der höchste Wert seit Ende 2011.

Im Juli hatte die Rate lediglich 2,2 Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 2,7 Prozent gerechnet.

Besonders stark verteuerte sich im August erneut Energie, die 15,4 Prozent teurer war als ein Jahr zuvor.

Energiekosten

Inflationsrate kratzt an der Vier-Prozent-Marke

Deutschlands Verbraucher müssen einen weiteren Preisanstieg verkraften. Mit 3,9 Prozent im August kratzt die Inflationsrate in Europas größter Volkswirtschaft erstmals seit fast 30 Jahren an der Vier-Prozent-Marke.

Von Juli auf August 2021 stagnierte das Niveau der Verbraucherpreise, wie das Statistische Bundesamt am Montag anhand vorläufiger Berechnungen mitteilte.

Einen höheren Wert für die jährliche Teuerungsrate hatten die Wiesbadener Statistiker zuletzt für Dezember 1993 mit damals 4,3 Prozent ermittelt.