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Der Bulle an der Börse in Frankfurt/Main

Vermögen wachsen auch in Corona-Krise

Selbst eine Pandemie hat Gewinner. „Im Moment hat die Geldpolitik die Vermögen gegen Corona quasi immunisiert“, erklärt Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Allianz.

Zentralbanken rund um den Globus fluten die Märkte mit billigem Geld, Staaten legten milliardenschwere Hilfspakete auf. All das schirme private Geldvermögen „vor den Folgen einer Welt in Unordnung ab“ - so das Fazit der Ökonomen des Versicherungskonzerns.

Es sei daher sehr wahrscheinlich, dass die Menschen weltweit auch im Jahr der Corona-Krise reicher werden - ...

EU-Kommission in Brüssel

Asylreform: EU-Kommission setzt auf rigorose Abschiebungen

Mit neuen Vorschlägen für eine rigorose Abschiebung abgelehnter Asylbewerber will die EU-Kommission Bewegung in die seit Jahren blockierten Verhandlungen über eine Asylreform bringen.

Der in Brüssel präsentierte Vorschlag sieht vor, Länder wie Griechenland und Italien vor allem mit einer starken Unterstützung bei der Rückführung von Menschen ohne Bleiberecht zu entlasten.

Zur Aufnahme von Migranten sollen Staaten wie Ungarn und Polen demnach nur in absoluten Ausnahmefällen verpflichtet werden.

Europäische Zentralbank

EZB bleibt in Alarmbereitschaft - Starker Euro macht Sorge

Die Inflation ist im Keller, die Wirtschaft im Euroraum erlebt einen beispiellosen Schock, und der Euro gewinnt an Stärke - dennoch legen Europas Währungshüter vorerst nicht nach.

Die Europäische Zentralbank (EZB) steckt im Rahmen ihres Notkaufprogramms unverändert 1,35 Billionen Euro in Staats- und Unternehmensanleihen bis mindestens Ende Juni 2021, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Den Leitzins im Euroraum beließ der EZB-Rat am Donnerstag auf dem Rekordtief von null Prozent.

Einkaufswagen

Verbraucherpreise sinken in der Eurozone

In der Eurozone sind die Verbraucherpreise im August zum ersten Mal seit 2016 wieder gesunken. Die Inflationsrate sei in den negativen Bereich gefallen und habe minus 0,2 Prozent betragen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer ersten Schätzung mit.

Im Juli hatte die Inflationsrate noch bei plus 0,4 Prozent gelegen. Damit fiel der Preisrückgang im gemeinsamen Währungsraum deutlich stärker als erwartet aus. Analysten hatten wegen der Folgen der Corona-Krise zwar mit einer schwächeren Preisentwicklung gerechnet.

 Auch sie gehörten zu den Helden der Corona-Krise: die Lkw-Fahrer. Als die Grenzen geschlossen waren und Flüge ausfielen, sorgte

„Die machen uns kaputt“ – Spediteure im Kampf gegen osteuropäische Dumpingpreise

Sonntagnachmittag auf der Raststation Bodensee Hörbranz im österreichischen Vorarlberg. Bis zur deutschen Grenze sind es keine 500 Meter. Die Lastwagen parken dicht an dicht. Ein Fahrer wäscht seine Windschutzscheibe, ein anderer bückt sich zum Einweggrill herunter, im Schatten sitzt eine Gruppe am Tisch und spielt Karten. Namensschilder mit kyrillischen Buchstaben kleben an den Frontscheiben der Lastwagen. Sie kommen aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern wie Rumänien, Bulgarien oder Slowenien.

Leere Tische

Drastischer Konjunktureinbruch in der Eurozone

In der Eurozone hat die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal wegen der Corona-Krise den stärksten Einbruch seit 25 Jahren erlitten.

In den Monaten April bis Juni sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im gemeinsamen Währungsraum im Quartalsvergleich um 12,1 Prozent geschrumpft, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Dies ist das stärkste Minus seit Beginn der Erhebung 1995.

Der Einbruch folgte auf einen bereits deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal.

Agentur für Arbeit

Noch mehr Arbeitslosigkeit - aber nicht wegen Corona

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland erneut gestiegen - doch erstmals seit Monaten nicht in Folge der Corona-Krise, sondern saisonbedingt.

Im Juli waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 2,91 Millionen Menschen in Deutschland ohne Job und damit 57.000 mehr als im Juni - ein vergleichbarer Anstieg wie im Vorjahreszeitraum. Damals waren allerdings 635.000 Arbeitslose weniger gemeldet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Juli um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.

Ein Baby hält sich an der Hand einer Erwachsenen fest

Seltener und später: Mütter beim ersten Kind 30,1 Jahre alt

Frauen sind in Deutschland bei der Geburt des ersten Kindes zunehmend älter. Im vergangenen Jahr bekamen Mütter ihr erstes Baby im Durchschnitt mit 30,1 Jahren, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zehn Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 28,8 Jahren.

„Das Erstgeburtsalter steigt kontinuierlich. Das ist ein eindeutiger Trend, der sich immer dynamischer entwickelt“, sagte Martin Bujard, Forschungsdirektor beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB).

Sommerwetter in Portugal

Virus durchkreuzt Pläne vieler armer Menschen

Wegen der Corona-Krise können sich 2020 nach Einschätzung des Armutsforschers Christoph Butterwegge weniger Menschen einen Urlaub leisten als in den vergangenen Jahren. Ärmere Bürger würden wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit verzichten.

Eine Fernreise ist für viele dieses Jahr keine Option. Das könnte Butterwegge zufolge dazu führen, dass mehr Menschen Urlaub in Deutschland machen und deshalb die Preise dort steigen. Menschen mit einem geringen Einkommen könnten sich eine einwöchige Reise dann nicht mehr leisten.

Inflation

Inflation in der Eurozone zieht leicht an

Die Inflation in der Eurozone ist im Juni leicht gestiegen. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte, lagen die Preise für die Lebenshaltung der Verbraucher 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Eine vorherige Schätzung wurde damit bestätigt.

Im Vormonat waren die Verbraucherpreise um lediglich 0,1 Prozent gestiegen. Im Monatsvergleich erhöhte sich das Preisniveau im Juni wie im Jahresvergleich um 0,3 Prozent.

Ausschlaggebend für den etwas stärkeren Preisauftrieb waren die Energiepreise.