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EZB-Präsident Mario Draghi

Draghi: EZB bereit zu weiterer Lockerung ihrer Geldpolitik

Die Europäische Zentralbank (EZB) steuert auf eine Verschärfung ihres Anti-Krisen-Kurses zu.

Sollte sich der Wirtschaftsausblick nicht verbessern und die Inflation im Euroraum nicht anziehen, werde eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik erforderlich sein, sagte EZB-Präsident Mario Draghi bei der jährlichen Notenbankkonferenz der EZB im portugiesischen Sintra.

„Wir werden alle Flexibilität innerhalb unseres Mandats nutzen, um unseren Auftrag zu erfüllen“, betonte Draghi.

Export

Maue Konjunkturaussichten setzen Exportnation Deutschland zu

Internationale Handelskonflikte dämpfen den Konjunkturoptimismus in Deutschland zusehends. Am Donnerstag senkten weitere Wirtschaftsforschungs-Institute ihre Wachstumsprognosen für 2019 und 2020 zum Teil erheblich.

Die heimische Konjunktur kühle sich deutlich ab, die globale politische Unsicherheit setze der Exportnation Deutschland zu, konstatierte das Institut für Weltwirtschaft (IfW). Für 2019 rechnen die Kieler Forscher nun mit 0,6 (bisher 1,0) Prozent Wachstum der deutschen Wirtschaft, für 2020 mit 1,6 (1,8) Prozent.

Mario Draghi

EZB verschiebt Zinserhöhung bis Mitte 2020

Europas Währungshüter verschieben angesichts wachsender Risiken für die Konjunktur eine Zinserhöhung bis mindestens Mitte 2020.

„Wir sind weit entfernt von einer Normalisierung der Geldpolitik, weil die Welt weit entfernt von einer Normalisierung ist“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi im Anschluss an eine auswärtige Rats-Sitzung in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Dieser Zustand halte nun schon seit Ausbruch der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren an.

Matteo Salvini

Salvini zeigt sich im Schuldenstreit dickköpfig

Im neuen Streit mit der EU-Kommission um die hohe Staatsverschuldung zeigt sich die italienische Regierung stur. Er sei zuversichtlich, dass „Europa unseren Willen, zu wachsen und Steuern zu senken, respektiert“, so Vize-Premier Matteo Salvini.

„Nächste Woche werde ich mit der Zustimmung, die ihr mir gegeben habt (...), in Brüssel sagen: Lasst uns arbeiten, wie es die Italiener von uns wollen - weniger Steuern, mehr Arbeit. Und wenn sie uns Nein sagen, werden wir sehen, wer dickköpfiger ist“, sagte der Chef der rechten Lega am ...

Verbraucherpreise

Inflation im Mai bei 1,4 Prozent

Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich nach einem Ausreißer im April wieder deutlich abgeschwächt. Im Mai sank die Jahresteuerungsrate auf 1,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anhand vorläufiger Daten mitteilte.

Im Osterreisemonat April hatte die Rate noch bei 2,0 Prozent gelegen. Dazu hatten neben höheren Energiekosten vor allem gestiegene Preise für Pauschalreisen beigetragen. Dieser Effekt entfiel im Mai.

Strom

Strom in Deutschland EU-weit besonders teuer

Private Haushalte in Deutschland zahlen in der Europäischen Union mit die höchsten Strompreise. Im zweiten Halbjahr 2018 kostete im bundesweiten Durchschnitt eine Kilowattstunde Strom 30 Cent, wie die Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mitteilte.

Nur in Dänemark ist der Strom noch teurer (31,2 Cent). Der europäische Durchschnitt liegt bei 21,1 Cent.

Mehr als die Hälfte des Strompreises besteht nach Angaben von Eurostat in Deutschland aus Steuern und Abgaben (54 Prozent).

Baustelle in Berlin

Deutsche Wirtschaft startet schwungvoll ins Jahr 2019

Europas Konjunkturlokomotive nimmt nach einem Schwächeanfall im vergangenen Jahr wieder Fahrt auf.

Getragen vom Bauboom und der Konsumfreude der Verbraucher wuchs die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Nach Einschätzung von Ökonomen könnte sich der kräftige Jahresstart 2019 allerdings als Strohfeuer erweisen. Vor allem die Eskalation von Handelskonflikten trübt das Bild. Das Bundeswirtschaftsministerium dämpfte am Mittwoch ebenfalls die Erwartungen.

Im Reisebüro

Teuerungsrate steigt auf 2,0 Prozent im April

Höhere Preise für Energie und Pauschalreisen haben die Inflation im Ostermonat April auf 2,0 Prozent getrieben. Das Statistische Bundesamt bestätigte vorläufige Zahlen.

Im März hatte die Jahres-Teuerungsrate noch 1,3 Prozent betragen, im Februar waren es 1,5 Prozent gewesen. Das letzte Mal hatte im November 2018 eine Zwei vor dem Komma gestanden. Im Vergleich zum März stiegen die Verbraucherpreise im April deutlich um 1,0 Prozent.

Tiefer in die Tasche greifen als im April 2018 mussten Verbraucher für Energie, die sich ...

Schild für Pendler

Zur Arbeit ins Ausland pendeln: Baden-Württemberg steht an der Spitze

Hunderttausende Beschäftigte aus Deutschland pendeln regelmäßig ins Ausland zum Arbeiten. So gab es laut einer europäischen Statistik im vergangenen Jahr 282.100 Pendler ins Ausland. Die Erhebung der Statistikbehörde Eurostat, nach der die Linke im Bundestag gefragt hatte, lag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

In den vergangenen zehn Jahren schwankte die Zahl zwischen 259.300 und 289.000. 2002 waren es erst 86.400 Pendler ins Ausland.

Pendler am Bahnhof

Hunderttausende pendeln ins Ausland

Hunderttausende Beschäftigte aus Deutschland pendeln regelmäßig ins Ausland zum Arbeiten. So gab es laut einer europäischen Statistik im vergangenen Jahr 282.100 Pendler ins Ausland.

Die Erhebung der Statistikbehörde Eurostat, nach der die Linke im Bundestag gefragt hatte, lag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. In den vergangenen zehn Jahren schwankte die Zahl zwischen 259.300 und 289.000. 2002 waren es erst 86.400 Pendler ins Ausland.