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Anne Jenzer (Mitte) darf mit ihrem Gesetzesentwurf ein paar Felder vorrücken und kommt dem Ziel so etwas näher.

Brüssel als Brettspiel

Ein trockenes Thema spielerisch lernen – das ist das Ziel des Planspiels der 12. Klasse im Carl-Laemmle-Gymnasium. Bei dem Brettspiel lernen die Schülerinnen und Schüler alles um die europäische Gesetzgebung und begleiten einen Gesetzesentwurf bis zu seiner Zulassung. Und obwohl es nur ein Spiel und nicht die echte Realität ist, hängen sich die Schüler voll rein.

„Wenn du mir die zehn Prozent abziehst, darfst du nicht zu mir zum Essen kommen“, ruft Hannes Oehme empört.

EU-Kommission in Brüssel

Asylreform: EU-Kommission setzt auf rigorose Abschiebungen

Mit neuen Vorschlägen für eine rigorose Abschiebung abgelehnter Asylbewerber will die EU-Kommission Bewegung in die seit Jahren blockierten Verhandlungen über eine Asylreform bringen.

Der in Brüssel präsentierte Vorschlag sieht vor, Länder wie Griechenland und Italien vor allem mit einer starken Unterstützung bei der Rückführung von Menschen ohne Bleiberecht zu entlasten.

Zur Aufnahme von Migranten sollen Staaten wie Ungarn und Polen demnach nur in absoluten Ausnahmefällen verpflichtet werden.

Spritze

Wie steht es bei den Corona-Impfstoffen?

Corona-Impfstoffe könnten nach Aussagen des Europäischen Pharmaverbands (EFPIA) pro Einheit zwischen 5 und 15 Euro kosten.

Dies sei ein angemessener Preis pro Dosis, sagte die Vorsitzende der Verbandsgruppe Impfungen Europa, Sue Middleton, bei einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments am Dienstag in Brüssel.

Mit den derzeit vielerorts wieder steigenden Corona-Zahlen wächst die Sehnsucht nach einem Ausweg - und damit nach Impfstoffen.

Braunkohlekraftwerk

Schulze: Ziel ist EU-Einigung zum Klimaziel bis Jahresende

Bundesumweltministerin Svenja Schulze will noch in diesem Jahr unter deutscher Verhandlungsleitung eine Einigung für deutlich mehr Klimaschutz in der Europäischen Union schaffen.

„Mein Ziel ist es, unter deutscher Ratspräsidentschaft eine Einigung zum Europäischen Klimaschutzgesetz und damit zum Klimaziel für 2030 zu erzielen“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Eine Grundlage dafür soll ein informelles Treffen der Umweltminister in Berlin in der kommenden Woche bilden.

Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt.

Nach Geldwäsche-Enthüllungen: Deutsche Bank unter Druck.

International organisierte Kriminelle müssen schon länger keinen Waschsalon mehr betreiben, um ihre Gelder sauber zu kriegen. Es zeigt sich immer wieder, dass das lückenhaft kontrollierte globale Finanzsystem sich bestens dazu eignet. Die Recherche eines investigativen Recherchenetzwerkes beweist dies nun offenbar aufs Neue.

Der Analyse der sogenannten FinCen-Dokumente zufolge haben Geldhäuser rund um den Globus über Jahre Geschäfte mit zweifelhaften Kunden gemacht.

Uiguren in Chinas autonomer Region Xinjiang

Amnesty: EU-Firmen liefern Überwachungstechnologie an China

Trotz der schwierigen Menschenrechtslage in China liefern Firmen aus der EU dem Land einem Bericht der Organisation Amnesty International zufolge Überwachungstechnologie.

„Damit riskieren sie, dass diese dort zu schweren Menschenrechtsverletzungen beiträgt“, betonte Amnesty. Es handele sich unter anderem um Software zur Gesichts-, Verhaltens- und Emotionserkennung.

Die Lieferungen gingen „direkt an Verantwortliche im chinesischen Massenüberwachungsapparat und an staatliche Institutionen in der chinesischen Region ...

Dollar-Note

Banken am Geldwäsche-Pranger

Mafia, Terrorismus, Korruption - immer wieder gelingt es Kriminellen, Gelder aus dunklen Quellen im weltweiten Bankennetz zu waschen.

Zwar müssen Finanzinstitute verdächtige Geschäfte den Behörden melden. Doch im Kampf gegen internationale Geldwäsche gibt es erhebliche Defizite - so das Ergebnis umfangreicher Recherchen eines internationalen Journalisten-Netzwerks, die am Sonntagabend veröffentlicht wurden.

Aus der Politik wurden umgehend Forderungen nach mehr Befugnissen für Aufsichtsbehörden sowie schärferen Strafen ...

Swetlana Tichanowskaja

Heftiger Streit über Lage in Belarus im UN-Menschenrechtsrat

Gegen den massiven Widerstand Russlands und anderer Länder hat die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja auf internationaler Bühne die Gewalt in ihrer Heimat angeprangert.

Das Ausmaß der Brutalität, die das „Regime“ in Belarus (Weißrussland) unter Staatschef Alexander Lukaschenko anwende, sei beispiellos und ein Verstoß gegen internationales Recht. Das sagte die 38-Jährige am Freitag in einem Video bei einer Dringlichkeitsdebatte des UN-Menschenrechtsrats.

Verkehrsminister Andreas Scheuer

Scheuer verteidigt Vorgehen bei der Pkw-Maut

Zwei Wochen vor seiner ersten Vernehmung im Untersuchungsausschuss des Bundestags hat Verkehrsminister Andreas Scheuer sein umstrittenes Vorgehen bei der gescheiterten Pkw-Maut verteidigt.

„Ich werde klarstellen, dass es ein regelkonformes Verfahren war, das juristisch beim EuGH gescheitert ist“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Scheuer soll am 1. Oktober erstmals vor dem Ausschuss aussagen, der die Vorgänge rund um die gescheiterte Pkw-Maut aufarbeiten soll.

Alexej Nawalny

Nawalny-Team: Wasserflasche mit Gift im Hotelzimmer

Der Kremlkritiker Alexej Nawalny ist nach Darstellung seines Teams nachweislich schon in Russland vergiftet worden - und zwar in einem Hotel in der sibirischen Stadt Tomsk.

Das Gift soll ihm demnach in einer Flasche mit Mineralwasser in seinem Zimmer verabreicht worden sein. Nawalnys Team zeigte ein Video von den Flaschen der Marke „Swjatoj Istotschnik“ („Heilige Quelle“). Unterdessen forderte das Europaparlament, den Fall sofort international untersuchen zu lassen.