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 Crossover-Konzert zur Finissage der Lichtinstallation „…between…“ im „Alten Krematorium“: Vor dem liegenden Kreuz aus Tüllfähnc

Zum Abschluss erklingt ein Mix aus Klassik und Jazz

Zum letzten Mal hatten Besucher am Sonntag die Lichtinstallationen in den Räumen des früheren Krematoriums besichtigen können. Die 66-jährige Künstlerin Yvonne Goulbier hatte die Arbeiten ihrem 2011 verstorbenen Mann gewidmet, dem Bildhauer Klaus Goulbier: Im Hauptraum ein liegendes Kreuz aus unzähligen Drahtstücken mit Tüllfähnchen, im ehemaligen Sektionsraum eine Art schwebender Bahre, in den Abschiedsräumen kleine Objekte, alles unter Schwarzlicht bei abdeckten Fenstern zum Fluoreszieren gebracht.

4 Wheel Drive

Zwei Jazz-Supergroups: „4 Wheel Drive“ und Rymden

Der Begriff „Supergroup“ - in Rock und Pop längst verpönt - hat im Jazz weiterhin einen guten Klang. Jetzt gibt es gleich zwei neue Virtuosenprojekte: die Topmusiker Landgren/Wollny/Danielsson/Haffner mit „4 Wheel Drive“ und das norwegisch-schwedische Trio Rymden.

Bei vielen Konzerten sind sie sich über den Weg gelaufen, haben sowohl live als auch im Studio in diversen Konstellationen miteinander musiziert. Nun schließen sich die Schweden Nils Landgren (Posaune, Gesang) und Lars Danielsson (Bass, Cello) mit den Deutschen Michael ...

 Das Quartett in der Auferstehungskirche

Auch Bach-Kompositionen sind als Jazz-Version geeignet

Das Blue Rondo Quartett hat am Sonntag mit seinen Darbietungen die vielen Zuhörer in der Tuttlinger Auferstehungskirche verzaubert.

Bereits mit dem ersten Stücken „Präludium C-Dur“ sowie „Gavotte h-Moll“ , beides von J. Loussier arangiert, zogen die vier Vollblutmusiker die Besucher in ihren Bann. Sie machten deutlich, wie geradezu prädestiniert Bach-Kompositionen mit ihren vielen Synkopen als Jazz-Version geeignet sind. „Django“ ( John Lewis), herrlich leicht und heiter interpretiert, reihte sich nahtlos ein.

Jazztrio beeindruckt das Biberacher Publikum.

Multiinstrumentalisten schaffen jazziges Kunstwerk

Beim Freitagskonzert des Biberacher Jazzclubs ist mit „David Helbock’s Random/Control“ ein Jazztrio zu Gast gewesen, das zurzeit weltweit auf Konzertbühnen und Festivals unterwegs ist. Durch eine besonders langfristige Planung gelang es dem Jazzclub Biberach, im Tourneeplan neben bekannten Spielstätten in Berlin, Liverpool oder Montreal aufzutauchen. Schon vor Beginn des Konzerts war das Publikum erstaunt über die Vielzahl der auf der Bühne aufgebauten Blas- und Perkussionsinstrumente neben dem mit einigem elektronischem Equipment versehenen ...

Esbjörn Svensson Trio

Rockstar des Jazz: Vor zehn Jahren starb Esbjörn Svensson

Es hatte etwas Rauschhaftes und zugleich Zärtliches, wie Esbjörn Svensson sein Piano bearbeitete. Muskulöser Groove und mutige Improvisation, eine profunde Kenntnis der Musikgeschichte, die Eingängigkeit von Pop und Nordic-Folk neben komplexen klassischen Strukturen - all das ließ der Schwede in sein Spiel einfließen.

Mit Leidenschaft und Kreativität eroberte Svensson dem Jazz ein neues Publikum. Aber das Wunder währte nur bis zu einem fatalen Tauchgang in den Schären bei Stockholm vor zehn Jahren.

Nils Landgren

Jazz-Star Nils Landgren: „Esbjörn war eine freie Seele“

Wie zahllose andere Jazz-Fans auf der ganzen Welt trauert auch Nils Landgren am 14. Juni, dem Todestag von Esbjörn Svensson. Der berühmte schwedische Posaunist (Spitzname: „Mister Red Horn“) war ein enger Freund des einflussreichen Pianisten, der vor zehn Jahren bei einem Tauchunfall ums Leben kam.

Die Deutsche Presse-Agentur in Berlin unterhielt sich mit Landgren (62) über seinen Landsmann, der den Jazz bis zu seinem frühen Tod mit nur 44 Jahren revolutionierte.

Glücklich nach dem umjubelten Auftritt in Friedrichshafen: Jacob Karlzon und Victoria Tolstoy.

Jazz beim Bodenseefestival: Lektionen der Liebe

So uneitel, nahbar, herzlich können Jazzstars sein: Nach gut eineinhalb Stunden eines seelenvollen Auftritts, von zart bis hart, sitzen Victoria Tolstoy und Jacob Karlzon im Foyer des „Kiesel im k42“, vor ihnen CDs und Schallplattenlatten. Signieren, plaudern mit den Konzertbesuchern. Die Schwedin nimmt durstig einen großen Schluck Bier aus dem Glas, das Organisator Jürgen Deeg vom Kulturbüro Friedrichshafen kredenzt. „Ah, the best beer in the world“.

Esbjörn Svensson Trio

Live-Magie in London: Das Esbjörn Svensson Trio 2005

Den Schock seines Todes hat der europäische Jazz bis heute nicht verwunden: Als der Pianist Esbjörn Svensson am 14. Juni 2008 bei einem Tauchunfall starb, hinterließ er ein monumentales Werk aus 15 Jahren, das heute sogar noch glänzender strahlt als damals und dessen Einfluss immer größer wird.

Kurz vor dem zehnten Todestag ist nun beim deutschen Label ACT ein Doppelalbum erschienen, das die Magie der Musik des schwedischen Esbjörn Svensson Trios (kurz: e.

Iiro Rantala & Ulf Wakenius

Jazz-Crossover zum Abschluss des ACT-Jubiläums

Zwar stammen Iiro Rantala und Ulf Wakenius aus Finnland beziehungsweise Schweden, Stefano Bollani aus Italien. Doch das hindert diese drei Musiker nicht daran, ihren Jazz undogmatisch grenz- und genreübergreifend anzulegen.

Der Pianist Rantala und der Gitarrist Wakenius hatten sich vor zwei Jahren beim ACT-Label-Projekt „Tears for Esbjörn“ - einem Berliner Tribute-Konzert für den gestorbenen Kollegen Esbjörn Svensson - künstlerisch näher kennengelernt.


Die beiden Jazzvirtuosen Iiro Rantala und Ulf Wakenius.

Alles, was das Jazzerherz hergibt

Wahrscheinlich der heimliche Höhepunkt des diesjährigen Trans-4-Jazz-Festivals: die beiden Jazzvirtuosen Iiro Rantala und Ulf Wakenius, die als kongeniales Duo am Freitagabend den großen Saal der Weingartener Linse restlos gefüllt und das Publikum glücklich gemacht haben.

„Wenn dieses Festival nicht wär, jetzt im November, dann wär das eine lange, harte Zeit“, sagt einer der knapp 200 Zuhörer, die in der Pause das Linse-Foyer bevölkern.