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Seit einem Vorstoß der SPD sorgt die Forderung nach einer Umbenennung der Mohrengasse für Diskussionen. Nun  hat in Ulm die Arbe

Die Mohrengasse bleibt die Mohrengasse – Anders als der Hindenburgring

Sie ist wohl nach einer früheren Gaststätte oder nach dem aus Nordafrika stammenden Heiligen Mauritius benannt. Und die Mohrengasse in Ulm soll ihren Namen behalten. Diese Empfehlung hat die Arbeitsgemeinschaft (AG) Straßenbenennung am Dienstag ausgesprochen.

Allerdings soll nicht einfach alles beim Alten bleiben: Zusätzlich zum Straßenschild soll eine Hinweistafel aufgestellt werden, die sich mit dem Namen auseinandersetzt. „Es wird nicht nur eine Zeile unter dem Straßenschild sein“, verspricht Ulms Kulturbürgermeisterin Iris Mann.

 Bei der Übergabe des 47. Bandes des Ellwanger Jahrbuchs im Innenhof des Rathauses. Von links: Stadtarchivar Christoph Remmele,

Ellwanger Jahrbuch präsentiert Stadtgeschichte auf knapp 700 Seiten

688 Seiten stark ist das neue Ellwanger Jahrbuch, das der Geschichts- und Altertumsverein der Stadt am Donnerstag im Beisein von Oberbürgermeister Michael Dambacher vorgestellt hat. Der 47. Band der Reihe, die 1910 erstmals erschien, enthält 13 Arbeiten und Aufsätze zur Geschichte der Stadt Ellwangen und der Region.

Immo Eberl, der Herausgeber des Bandes, stellte das Jahrbuch als „sehr umfangreiches und abwechslungsreiches Werk“ vor, das man wegen seines Gewichts aber auch „als Wurfgeschoss“ verwenden könne, wie er scherzte.

Was soll nach Corona kommen: Vergangenheit oder Zukunft?

Es steht fast Fifty-Fifty: 51 Prozent der Deutschen wünschen sich nach der Coronakrise einen tiefgreifenden Wandel. Sie wollen laut aktueller Ipsos-Umfrage nicht, dass alles wieder so wird, wie vor der Pandemie. Ganz im Gegensatz zu den restlichen 49 Prozent, die schnellstmöglich zu Vor-Corona-Zeiten zurückkehren wollen. 

Wie also sieht wohl unsere Zukunft aus? Zwei Experten aus dem Südwesten liefern einen Ausblick.

Zukunftsforscher Eike Wenzel leitet das Institut für Zukunfts- und Trendforschung in Heidelberg.

Juliette Gréco

Frankreich trauert um Chanson-Legende Juliette Gréco

Sie war die Lady in Black und Grande Dame des französischen Chansons: Juliette Gréco hat sich im Alter von 93 Jahren von der Welt der Musik für immer verabschiedet.

Nach ihrem Tod gedenken Politiker und Künstler der Französin. Gréco sei eine Zauberin der Worte und Ikone der Pariser Gesellschaft gewesen, teilte der Élyséepalast am Donnerstag mit. „Der Tanz war ihre erste Sprache, die Pariser Oper ihr Zuhause, und sie hüllte sich in Tüll und Träume.

100 Jahre Berlin, 100 Jahre Ruhrgebiet

100 Jahre Berlin, 100 Jahre Ruhrgebiet - ein Vergleich

Im Jahr 1919 war Charlottenburg mit gut 320.000 Einwohnern die zwölftgrößte Stadt Deutschlands - knapp hinter Nürnberg sowie Düsseldorf und Frankfurt am Main. Davor lagen noch Essen, Breslau, Dresden, Leipzig, München, Köln, Hamburg und natürlich Berlin.

Am 1. Oktober 1920 ging die Stadt Charlottenburg, die als reichste Stadt Preußens galt, gemeinsam mit weiteren zuvor eigenständigen Städten und Gemeinden im neuen Groß-Berlin auf. Über Nacht verdoppelte Berlin seine Einwohner auf 3,8 Millionen.

Deutschland 89

„Deutschland 89“: Die Mauer fällt, die Serie endet

Wie ist es wohl, wenn der Geheimdienst die Ehefrau auswählt und bestimmt, dass es nun von Ost-Berlin nach Frankfurt am Main geht? Das erlebt der Spion Walter Schweppenstette in der Amazon-Serie „Deutschland 89“ - wunderbar gespielt von Sylvester Groth.

Der Auslandsgeheimdienst der DDR schickt ihn in den Westen. Dort soll er nach dem Mauerfall eine westdeutsche Bank infiltrieren und muss sich nun an seine Ehefrau Beate gewöhnen, gespielt von Corinna Harfouch.

Erich Maria Remarque

Das Werk Erich Maria Remarques fasziniert noch immer

Er beschrieb das Schicksal von Soldaten, die in Todesangst den Krieg erleben. Er schilderte, wie Menschen unter den Bedingungen einer Diktatur leben müssen, und er zeigte, wie es ist, aus der Heimat zu flüchten und sich woanders ein neues Leben aufbauen zu müssen.

Die Themen im Werk von Erich Maria Remarque sind heute so aktuell wie vor vielen Jahrzehnten. Der in Osnabrück geborene Schriftsteller starb vor 50 Jahren, am 25. September 1970, in einer Klinik im schweizerischen Locarno.

UN-Generaldebatte - Trump

Trump greift China vor den UN scharf an

Sechs Wochen vor der US-Wahl hat der amerikanische Präsident Donald Trump mit scharfen Angriffen auf China Sorgen vor einer weiteren Eskalation des Konflikts der beiden größten Volkswirtschaften geschürt.

Trump nutzte seine Videoansprache bei der UN-Generaldebatte in New York am Dienstag für scharfe Angriffe auf Peking. „Wir müssen die Nation zur Rechenschaft ziehen, die diese Seuche auf die Welt losgelassen hat - China“, sagte Trump in Anspielung auf Covid-19 bei seiner Videobotschaft an die UN-Vollversammlung am Dienstag.

 Bei Papst Pius XII., der bis heute in der Kritik steht, nicht stark genug gegen die Ermordung und Verfolgung von Juden eingetre

SS-Mann wollte zwischen Nazis und Kirche vermitteln

Mitten im Zweiten Weltkrieg haben ein SS-Obersturmbannführer (entspricht dem Rang eines Oberstleutnants) und der in Rom tätige, berüchtigte, nazifreundliche Bischof Alois Hudal aus Österreich einen Entwurf erarbeitet, der eine Entspannung zwischen der katholischen Kirche und der antiklerikalen Haltung des NS-Führung anstrebte. Spuren zu dieser weitgehend unbekannten Aktion, die aber keine messbaren historischen Folgen hinterlassen hat, führen nach Sigmaringen zurück.

Proteste in Belarus

Protest trotz Drohung: Zehntausende gegen Lukaschenko

Trotz eines Aufmarschs von Soldaten in Kampfmontur und mit Sturmgewehren haben Zehntausende in Belarus (Weißrussland) den sechsten Sonntag in Serie den Rücktritt von Staatschef Alexander Lukaschenko gefordert.

„Lukaschenko, uchodi!“ - zu Deutsch: „Hau ab!“ - skandierte der Protestzug in der Hauptstadt Minsk auf der Straße „Prospekt der Sieger“ und an einem Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Der Machtapparat zog am Sonntag Hundertschaften von Polizei und Armee zusammen, um den „Marsch der Gerechtigkeit“ zu verhindern.