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In einem feierlichen Zug marschierten die Teilnehmer des Bastianitags zur Uttenweiler Festhalle.

„Nie wieder Gewalt gegen Menschen“

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist vergangenen Dezember 100 Jahre alt geworden, der „Veteranenverein Uttenweiler“ besteht schon seit 175 Jahren. Beide Jubiläen nahm die Krieger- und Soldatenkameradschaft Uttenweiler – so der heutige Name des Vereins – zum Anlass, um am Bastianitag an den Einsatz für Frieden und Gedenkkultur zu erinnern.

Als „Veteranenverein“ wurde die Krieger- und Soldatenkameradschaft Uttenweiler am 1. März 1845 gegründet.

Jojo Rabbit

Mit Witz gegen Hitler und den Hass: Satire „Jojo Rabbit“

Der zehnjährige Johannes, ein strammer Nazi-Anhänger, hat den ungeliebten Spitznamen „Jojo Rabbit“ weg.

Im Trainingscamp der Hitlerjugend war es für den Blondschopf nicht gut gelaufen. Erst versagt er bei der Mutprobe, einem Häschen das Genick zu brechen. Dann noch Pech mit einer Handgranate, das Gesicht vernarbt, das Selbstbewusstsein im Keller. Der als Angsthase verlachte Junge baut daher auf einen imaginären Freund: Adolf Hitler. Eine selbstgefällige Witzfigur, mit NS-Uniform, Schnurrbärtchen und straff zur Seite gekämmten Haaren.

Eine Packung Kaffee von Jacobs

Der Kaffeeduft der Wirtschaftswunderjahre: Jacobs wird 125 Jahre

In der Innenstadt von Bremen duftet es oft nach frisch geröstetem Kaffee, die Verarbeitung der Bohnen aus Übersee hat in der Hansestadt Tradition. Aus Bremen stammt auch Jacobs Kaffee, eine der bekanntesten Kaffee-Marken in Deutschland.

Am Mittwoch feiert Jacobs die Firmengründung vor 125 Jahren. Aus den Anfängen in einem kleinen Laden ist eine weltweit verkaufte Marke geworden.

„Jacobs ist eine der wenigen Kaffeemarken, die sich über Weltkriege, Kaffeekrisen und veränderte Konsumgewohnheiten hinweg seit über einem ...

In Laiz stellt Adalbert Kienle sein bereits zweites Buch vor.

„In Berlin gibt es auch ein Stück Beuron“

Adalbert Kienle hat ein neues Buch geschrieben. Es ist der zweite Band in der Reihe „Beuroner Profile“ (die „Schwäbische Zeitung“ berichtete) und handelt von „dem Grenzgänger von Beuron“: Willibrord Benzler OSB. Im ersten widmete sich Adalbert Kienle seinem Verwandten Ambrosius Kienle unter dem Titel „Der Chorallöwe von Beuron“. Im Interview mit Gabriele Loges spricht der Autor über die Bedeutung des Klosters Beuron für ihn persönlich und warum er sich mit Willibrord Benzler auseinandersetzte.

Ein Mann redet von einem Pult an das Publikum

Gerd Müller mahnt beim Neujahrsemfpang der CSU in Lindau: Die wahren Probleme haben andere

Es mag auch hierzulande nicht alles rund laufen. Doch die wirklichen Probleme haben Menschen in anderen Teilen der Erde. Nach wenigen Sätzen von Entwicklungsminister Gerd Müller waren die Gäste des Neujahrsempfangs der CSU in Lindau sehr still.

Über das Wetter fand Minister Müller schnell den Bogen zur Armut vor allem in Afrika. Denn auch wenn sich viele Menschen hierzulande über den milden Winter freuen und schon den Frühling wünschen, bleibe festzuhalten, dass das eine Folge der Klimakrise ist.

 Patriarch Bogenschütz auf seinem Thron: Das Ensemble vom Lindenhoftheater spielte im Ravensburger Konzerthaus das Stück „Global

Ein Theaterstück zwischen Komik und und bitteren Aspekten der globalen Wirtschaft

Jedes Gastspiel des Lindenhoftheaters aus Melchingen im Zollernalbkreis ist etwas Besonderes – sprachlich und darstellerisch, da sich ihre Inszenierungen in der Heimat verorten. Am Freitagabend stand das Ensemble mit der Tragikomödie „Global Player – Wo mir sind isch vorne“ von Hannes Stöhr in Ravensburg auf der Konzerthausbühne und erntete viel Applaus. Im Mittelpunkt stand Unternehmer und Patriarch Paul Bogenschütz, um den sich die Familie scharrt und zu retten versucht, was noch zu retten ist.

Eugen Gomringer

Er hat das „Eu-Gen“: Eugen Gomringer wird 95

Die Schrankwand quillt über mit Poesie von Eugen Gomringer. Unzählige Lyrikbände, Manuskripte und Gedichtheftchen. Nebeneinander, selbst übereinander. „Ein kreatives Chaos“, entschuldigt sich der Schriftsteller.

Für seine konkrete Poesie braucht er sonst nur eine minimale Anzahl an Wörtern in klarer grafischer Anordnung. „Aber in 95 Jahren sammelt sich eben einiges an.“

Und so dauert es auch mehrere Stunden, wenn Eugen Gomringer anlässlich seines Geburtstags am Montag (20.

Felicitas Woll

Nach 15 Jahren wieder „Lolle“: Felicitas Woll wird 40

Kess, chaotisch und in Liebesnöten: So gelang Felicitas Woll der Durchbruch. „Lolle“ hieß die Hauptfigur der Fernsehserie „Berlin, Berlin“, die vor mehr als 15 Jahren die Schauspielerin bekannt machte.

Am Montag (20. Januar) feiert die Nordhessin ihren 40. Geburtstag - und ist bald erneut in der Rolle ihres Lebens zu sehen. Im März startet „Berlin, Berlin“ als Kinofilm. Dann kehrt auch Serienheldin „Lolle“ zurück - erneut gespielt von Felicitas Woll.

Kryger bleibt Krüger

Kryger bleibt Krüger

Einen Bierbauch hat er - einen beträchtlichen sogar. Doch sonst besitzt er nicht viel. Der Berliner Rentner Paul Krüger weiß nach einer Mieterhöhung kaum, wie er das Geld für seine Wohnung aufbringen soll.

Beim Kegel-Spiel jammert er seinen Kumpels vor: „Alles Ganoven und Halsabschneider. Wir haben das Land damals mit aufgebaut. Und nun?“ Da erreicht ihn ein Schreiben. Krügers Tante Vera ist mit 98 Jahren in Tschechien gestorben - und vererbt ihm die alte Familienbrauerei in einem Ort namens Krygovice.

 Ernst Huber stieg im Dritten Reich an die Spitze des Reichsschulungsamts auf.

Aufstieg und Fall der Huber-Familie in der NS-Zeit

An der Familie Huber kommt man nicht vorbei, wenn man auf die Zeit des Nationalsozialismus in Tuttlingen zurückblickt. Die Ausstellung „Zum Nationalsozialismus in Tuttlingen“ im Fruchtkasten beleuchtet zentrale Charaktere. So gut es geht: Museumsleitern Gunda Woll hat Entnazifizierungsakten auseinandergenommen.

Der Zugang zu Dokumenten aus dem Privatleben sei schwer. Wer sich ein Bild von der Familie Huber machen möchte, müsse auch etwas herumspinnen und interpretieren, sagt Woll.