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Einst gab es ein Café Mohrenköpfle in Tuttlingen

Das Wort „Mohr“ stammt von den Mauren ab, Arabern, die im Mittelalter Spanien besetzt hielten. Bis Tuttlingen sind die Mauren nicht gekommen – aber das Wort, das heute vielfach als rassistisch empfunden wird, hat auch in Tuttlingen seine Spuren hinterlassen. Nicht nur im Stadtteil Möhringen, wo eine Mohrendarstellung im Wappen verankert ist. In Tuttllingen selbst gab es beizeiten zwei Gaststätten, die den Mohren im Namen führten, weiß Stadtarchivarin Gunda Woll.

 Das Titelbild des neuen Trossinger Jahrbuchs.

Neues Jahrbuch erscheint an Gründonnerstag

Erstmals von der Stadt Trossingen direkt herausgegeben, erscheint das Trossinger Jahrbuch, Ausgabe 2019, am Gründonnerstag. „Sich selbst oder seinen Lieben kann es somit als kalorienfreies Ostergeschenk gemacht werden“, heißt es in einer Pressemitteilung zur 23. Auflage des Jahrbuchs.Unter der Federführung des Stadtarchivars Martin Häffner haben 26 Autorinnen und Autoren mehr als 50 Artikel beigetragen, die das Magazin zu einer bunten, lesenswerten Mischung machen sollen.

So gedenkt Laichingen den Opfern von Krieg, Hass und Gewalt

Mit einer Kranzniederlegung am Laichinger Friedhof haben am Volkstrauertag um die 40 Menschen den Gefallenen und Opfern von Gewalt und der Kriege in dieser Welt gedacht. „Das ist kein verstaubtes Ritual. Das ist auch mehr als ein langweiliges Ritual“, sagte Laichingens Bürgermeister Klaus Kaufmann bei der Gedenkfeier: „Das ist eine menschliche Verpflichtung.“

Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag – immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent.

 Tänzerinnen des Tanzclubs Bravo umrahmten die Austellungseröffnung im Rathausfoyer.

Schau zeigt Geschichte der Russlanddeutsche

Seit Donnerstag macht die Ausstellung „Deutsche aus Russland“ in Tuttlingen Station. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit Sitz in Stuttgart hat die Geschichte der Auswanderungsbewegungen nach Russland in den vergangenen 250 Jahren bis zur Integration der Spätaussiedler in den 1990er-Jahren auf Stellwänden im Rathausfoyer dokumentiert. „Wir schätzen, dass im Landkreis Tuttlingen etwa 5000 Deutsche aus Russland leben“, sagte Oberbürgermeister Michael Beck.

Volksschullehrer Hermann Ehrler (Volker Beck, Mitte) ist gegen den Krieg. Er ist der Erfinder und Konstrukteur eines Wasserflugz

Sommertheater feiert Premiere

Stetten am kalten Markt - Das Stück „Weit vom Schuss – und mittendrin“ handelt vom Bau des Truppenübungsplatzes und den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf die Stettener Bevölkerung. SZ-Redakteur Sebastian Musolf hat bei der Premiere am Freitagabend fotografiert.


Farbfotografien aus einer Zeit, die hauptsächlich in Schwarz und Weiß dokumentiert wurde - das gibt es gerade im Museum Rietber

Museum Rietberg dokumentiert fotohistorisches Großprojekt

Zürich - Wie Farben unsere Wahrnehmung prägen, wie sehr Rot, Grün, Blau und Grün, zarte und kräftige Töne Einfluss nehmen auf unser Bild von der Welt – dieser spannenden Frage kann man jetzt im Zürcher Museum Rietberg nachgehen. Seltenes gibt es dort zu sehen: Farbfotografien aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, aus einer Zeit also, die genauso bunt war wie die heutige, die wir aber hauptsächlich in Schwarz und Weiß kennen. Die Aufnahmen sind Teil eines fotohistorischen Großprojektes, aufgenommen von 20 Künstlern in 50 Ländern und jetzt ...


Soldaten in historischen Uniformen der deutschen (l) und der franzöischen Armee nehmen am 03.08.2014 in der Gedenkstätte Hartma

100 Jahre Weltkrieg: Deutsche und Franzosen vereint

Die Präsidenten Deutschlands und Frankreichs, Joachim Gauck und François Hollande, haben am Sonntag gemeinsam an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor genau 100 Jahren erinnert. Auf dem Hartmannsweilerkopf im Elsass legten die beiden Staatsoberhäupter den Grundstein für eine deutsch-französische Erinnerungsstätte. Dort waren bei verlustreichen Kämpfen fast 30 000 Deutsche und Franzosen ums Leben gekommen. Am 3. August 1914 hatte das Deutsche Reich Frankreich den Krieg erklärt.

Biberach (sz) - Ganz im Zeichen des Beginns des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren stand die Heimatstunde des Biberacher Schützenf

Heimatstunde des Schützenfests

Ganz im Zeichen des Beginns des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren stand die Heimatstunde des Biberacher Schützenfests. Edeltraud Garlin hatte dazu anrührende Spielszenen inszeniert. Für die SZ hat Günter Vogel fotografiert.

Hartmannsweiler - Leser der „Schwäbischen Zeitung“ haben eine Ausfahrt zum Hartmannsweilerkopf unternommen. Die Anhöhe war im Er

Leserfahrt zu Kriegsschauplätzen im Elsass

Hartmannsweiler - Leser der „Schwäbischen Zeitung“ haben eine Ausfahrt zum Hartmannsweilerkopf unternommen. Die Anhöhe war im Ersten Weltkrieg Ort blutiger Kämpfe. Die Großväter oder einiger Teilnehmer der Reise haben selbst im Elsass gekämpft. Für sie war der Besuch vor Ort ein bewegendes Erlebnis. Fotos: Nicolai Kapitz/Hendrik Groth