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 Schwabenkindermarkt in der Ravensburger Bachstraße – gezeichnet von E. Klein.

Wolfegger Autor greift das Schicksal der Schwabenkinder auf

Ein neuer regionaler Krimi greift das Schicksal der Schwabenkinder in Oberschwaben auf. Zwei Jahre lang hat der Wolfegger Journalist und Historiker Hubert Romer zu den Hintergründen für sein Buch „Die Rache der Schwabenkinder“ recherchiert, das er unter seinem Pseudonym Paul Steinbeck veröffentlicht hat.

Dabei geht es um die Nachfahren der Schwabenkinder, die sich an den Nachfahren ihrer Peiniger im Schwabenland rächen. Auf den Dörfern um Ravensburg kommt es zu Plünderungen, Attacken und Morden.

bringen hohe Zinsen steht auf einem Plakat

Geburtstag in schwierigen Zeiten

Ausgerechnet am Aschermittwoch soll die Commerzbank in Feierstimmung kommen: Das Institut blickt an diesem Mittwoch auf seine Gründung vor 150 Jahren zurück. Als Festredner zu einer nicht öffentlichen Veranstaltung mit etwa 500 geladenen Gästen im Frankfurter Palmengarten hat sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz angekündigt.

Das Wort des SPD-Politikers hat bei der Commerzbank besonderes Gewicht: Der Bund ist nach der Rettung des Instituts mit Steuermilliarden in der Finanzkrise vor gut zehn Jahren dessen größter Einzelaktionär und ...

 Die historische Aufnahme zeigt, wie Kreisleiter Alfons Hafen zum ersten Mal in Überlingen spricht.

Wie die Nazis ihre Macht am Bodensee ausbauten

Der Markdorfer Stadtarchivar Walter Hutter hat ein Buch über die acht NS-Kreisleiter geschrieben, die zwischen 1933 und 1945 im Bezirk Überlingen das Sagen hatten. Sein Ziel war es, mehr über die Menschen herauszufinden, die die Machtstrukturen der NSDAP am Bodensee etablierten. „Das waren nicht nur brüllende Nazis, sondern auch gebildete Leute, die die Fäden gezogen haben“, sagt er.

Zum ersten Mal ist Walter Hutter Mitte der 1980er-Jahre auf die NS-Kreisleiter gestoßen.

Langes Leben

Ältester Mann der Welt mit 112 Jahren in Japan gestorben

Der offiziell älteste Mann der Welt ist in Japan gestorben. Chitetsu Watanabe wurde 112 Jahre alt, wie japanische Medien berichteten. Der 1907 geborene Japaner hatte erst vor zwei Wochen ein Zertifikat des Guinness-Buch der Rekorde mit seinem Titel als ältester Mann der Welt erhalten.

Der aus der nördlichen Präfektur Niigata stammende Japaner hatte als Geheimnis seiner Langlebigkeit einmal gesagt, dass man sich nicht ärgern und stets ein Lächeln im Gesicht bewahren solle.

Berlinale 2020: Hallelujah

Retrospektive: Wer war eigentlich King Vidor?

Die Berlinale stellt in diesem Jahr in der Retrospektive das Schaffen von King Vidor (1894-1982) vor. Mit Hits wie dem Kleine-Leute-Porträt „Ein Mensch der Masse“ (1928), dem ersten allein mit Afroamerikanern besetzten Musik-Drama „Hallelujah“ (1929) oder der Arbeitslosenstudie „Unser täglich Brot“ (1934) setzte er Maßstäbe für anspruchsvolle, publikumswirksame Filmkunst.

Mit mehr als 80 Spielfilmen, die er als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor geschaffen hat, gilt er noch heute als einer der ganz Großen des Kinos.

Berlinale 2020 - Roberto Benigni

Roberto Benigni auf der Berlinale

Oscar-Preisträger Roberto Benigni hat am ersten Festivalwochenende internationalen Glanz auf die Berlinale gebracht. Der Italiener („Das Leben ist schön“) stellte am Sonntag eine Neuverfilmung von „Pinocchio“ vor. Auf dem Programm stand abends der erste deutsche Wettbewerbsbeitrag - „Undine“ von Regisseur Christian Petzold. Auch das Partygeschehen war in vollem Gange.

Auf einer Pressekonferenz zeigte sich der Schauspieler Benigni bestens gelaunt, scherzte und warb vor allem für die Geschichte von Pinocchio, die seiner Ansicht nach ...

Lars Eidinger

Eidinger bricht über „vergiftete Gesellschaft“ in Tränen aus

Der Schauspieler Lars Eidinger hat sich mit einem emotionalen Statement gegen den Hass in Deutschland gewandt.

„Ich finde, unsere Gesellschaft ist so dermaßen vergiftet, was Hass und Missgunst angeht“, sagte Eidinger mit Tränen in den Augen und zunehmend brechender Stimme in Berlin vor der Berlinale-Präsentation des Films „Persian Lessons“ von Vadim Perelman.

Eidinger erinnerte an einen Text des Schriftstellers Stefan Zweig (1881-1942), in dem es „um die moralische Entgiftung Europas“ nach dem Ersten Weltkrieg gegangen ...

 Anzeige aus dem „Allgäuer Volksfreund“ von 1927.

„Lustig in Ehren, kann niemand verwehren“

Das diesjährige Motto der Narrenzunft Nibelgau – Die goldenen 20er – hat Stadtarchivarin Nicola Siegloch zum Anlass genommen, um über die Fasnet in Leutkirch in den 1920er-Jahren zu recherchieren.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden, „im Hinblick auf den Ernst der Zeit und die Schwierigkeiten der wirtschaftlichen Lage“, öffentliche Tanzveranstaltungen während der Fasnetszeit im Oberamt Leutkirch ganz verboten beziehungsweise stark eingeschränkt.

Die jüngste Ausgabe der Serie „Literatur zum Feierabend“ behandelte drei autobiographische Romane.

Drei Autoren und drei Leben

LAICHINGEN - Etwa 20 buchbegeisterte Laichinger haben sich zu einer Lesestunde zum Feierabend in der Laichinger Buchhandlung Aegis eingefunden. Ernst Joachim Bauer stellte drei Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt vor, alles autobiographische Romane. Die Bandbreite reichte von einer Kindheit und Jugend im Irak, blumenreich erzählt von Abbas Khider, über eine Familiengeschichte in einem entlegenen Dorf Österreichs von der Verfasserin Monika Helfer bis hin zu einer Geschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus von Ulla Lenze.

Chauvis allerorten

Sprachplauderei: Chauvis allerorten

In der letzten Glosse haben wir uns mit dem Fremdwort Quarantäne beschäftigt, das aus Frankreich zu uns kam. Um einen ähnlichen Fall geht es auch heute – allerdings mit einem kleinen Umweg über die USA.

Seit gestern Abend laufen die Berliner Filmfestspiele, aber noch immer diskutiert man in der Branche die Oscar-Verleihung von voriger Woche, die – wie gewohnt – geprägt war von fast absoluter Männerdominanz. So war auch sofort wieder vom anscheinend unausrottbaren male chauvinism (männlicher Chauvinismus) die Rede, wie der ...