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 Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz besticht unter der Leitung von Michael Francis durch Klangvielfalt und Facetten

Aus Frankreichs musikalischer Schatzkiste

Verspielt, neckisch, tänzelnd: Mit einer leisen Melodie eröffnet die Oboe mit einem Solo Maurice Ravels Orchestersuite. Die Klarinette antwortet, während die Streicher leise zupfend untermalen. „Le tombeau de Couperin“ (Das Grabmal Couperins), ursprünglich von Ravel als sechs-sätziges Klavierstück geschrieben, wurde erst später vom Komponisten zur viersätzigen Orchestersuite umgearbeitet. Dynamisch schön differenziert, im Klang auch in den feinsten Nuancen klar, zeigt Dirigent Michael Francis schon gleich zu Beginn des Konzertes mit rein ...

Der Arlberg ist extrem abwechslungsreich und schneesicher. So können die Wintersportler immer bis ins Tal hinabfahren, wie hier

Das Wintersportgebiet Lech-Zürs rüstet auf

Abwechslungsreiche Pisten und zwei neue Seilbahnen: Wintersportler kommen am Arlberg auf ihre Kosten. Auch für kulinarischen Genuss ist gesorgt – etwa mit dem vegetarischen Pop-up-Gourmet-Restaurant Tian.

Eine Rampe mit Flachdach aus Beton, Glas und Stahl ist der neue Blickfang des Skigebiets am Arlberg. Das schlichte Gebäude liegt auf 2105 Metern Höhe und ist komplett unterirdisch angelegt. Eine Meisterleistung der österreichischen Ingenieurskunst, kühn hineingebaut in den Fels in nur einem Sommer.

 Das Ausmaß der Kriegskatastrophen ist erfahrbar: Heimatforscher Armin Franke (links) und Ortsvorsteher Wolfgang Eberhart zeigen

Ennetacher gedenken auf besondere Art

Zum 100. Mal hat im vergangenen Jahr der Kriegerjahrtag auf dem Friedhof in Ennetach stattgefunden. Nicht am Volkstrauertag wie in vielen Gemeinden, sondern Anfang Dezember, wie es in Ennetach Brauch ist. Vor 100 Jahren, am 19. Dezember 1921, hatte nämlich der Gemeinderat beschlossen, für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges einen Jahrtag, der immer Ende November, Anfang Dezember stattfinden sollte, zu stiften: Die Gemeinde bezahlte damals 1000 Reichsmark an die Kirchenpflege, also zehn Reichsmark pro Jahrtag.

Die Familie Hudelmaier mit ihren drei Kindern. Das Ölgemälde hat Anfang der 1940er-Jahre ein Mitarbeiter gemalt.

Die bewegte Geschichte der Metzgerfamilie Hudelmaier

Vor 62 Jahren schloss die Großschlächterei Hudelmaier in Auingen ihre Pforten. Ein Vierteljahrhundert lang hatte sie in erster Linie Soldaten in ganz Süddeutschland mit Wurst und Fleisch versorgt. Danach siedelte sich dort rund 20 Jahre lang Magirus-Deutz an. Heute sind die Hallen und Kühlräume vermietet.

Aber alles der Reihe nach: Metzgermeister Albert Hudelmaier senior und seine Frau Christine, die Tochter des Böttinger Metzgers Friedrich Schuster, eröffneten 1936 in Auingen im Gewann Langenwag ein Schlachthaus mit Kühlräumen.

 Luftbildauswertungen förderten Hinweise auf einen Blindgänger auf dem Neubaugebiet am Tannenwäldle zutage.

Der mutmaßliche Fund einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg zwingt die Stadt zum Handeln

Bei Erschließungsarbeiten des Baugebiets „Wohnen am Tannenwäldle“ wurden Hinweise dafür gefunden, dass auf dem Gelände möglicherweise ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg verborgen liegt. In Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelräumdienst bereitet die Stadtverwaltung die Bergung und gegebenenfalls die Entschärfung vor.

Um eine sichere Durchführung zu gewährleisten, sollen Anwohner währenddessen evakuiert werden. Eine konkrete Gefahr bestehe aber nicht, versichert Oberbürgermeister Frederick Brütting.

Zwei Lindauer Arbeiter wurden 1942 verhaftet, weil sie Radio gehört haben

Es ist eine Nachricht, die heute unvorstellbar klingt. 1942 werden zwei Lindauer verhaftet, weil sie Radio gehört haben. Im Nationalsozialismus war es aber streng verboten, ausländischen Rundfunk zu hören. Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar soll an Menschen wie die beiden Lindauer erinnern.

Auf Initiative von Bundespräsident Roman Herzog wurde 1996 der 27. Januar zum deutschen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

Eine Petition zum Wiederaufbau des Escherstegs ist gescheitert.

Petition gegen Wiederaufbau des Escherstegs in Ravensburg scheitert

Seit drei Monaten steht fest: Der Eschersteg muss wieder aufgebaut werden. Daran konnte auch eine Petition der „Mündigen Bürger Ravensburg“ nichts mehr ändern, die jetzt vom Petitionsausschuss des baden-württembergischen Landtags abgelehnt wurde.

Wie mehrfach berichtet, wehrte sich die Stadt Ravensburg jahrelang gegen den Wiederaufbau des ungeliebten Industriedenkmals, das von 1907 bis 2005 als Fußgängerüberweg über die Bahngleise diente.

Saturnino de la Fuente

Ältester Mann der Welt in Spanien mit 112 Jahren gestorben

Der älteste Mann der Welt, Saturnino de la Fuente aus Spanien, ist im Alter von 112 Jahren und 344 Tagen gestorben.

Er habe sein Leben am Dienstag nach dem Frühstück im Haus seiner Tochter in León rund 300 Kilometer nordwestlich von Madrid ausgehaucht, sagte sein Schwiegersohn Bernardo der Zeitung «Diario de León». Ein tiefer Seufzer, dann sei sein langes Leben «innerhalb weniger Sekunden wie eine Kerze erloschen».

Den Titel des ältesten lebenden Mannes der Welt hatte ihm das Guinnessbuch der Rekorde am 10.

 Die Burg in Kaunas.

Die Kulturhauptstadt Kaunas verabschiedet sich von seiner Nostalgie

Kennen Sie Kaunas? Die zweitgrößte Stadt Litauens steht häufig im Schatten der Hauptstadt Vilnius. Das soll sich nun ändern. Das Programm steht und das Warmlaufen hat bereits begonnen: Kaunas wartet sehnsüchtig auf seinen Start als Europäische Kulturhauptstadt 2022 – um sich neu zu erfinden, einen neuen Mythos zu schmieden und sein Profil zu schärfen. Modern und europäisch will die Stadt präsentieren mit viel Kultur, Geschichte und Selbstbewusstsein.

Theaterstück über Gustav Mesmer muss erst mal warten

„Kannst du einmal fliegen“ – mit diesem Stück aus der Feder von Theaterleiter Peter Schmid wollte die Gruppe „Theater ohne Namen“ aus Biberach im Januar auf die Bühne. Es ist eine Hommage an Gustav Mesmer (1903-1994), der als „Ikarus vom Lautertal“ und Flugfahrradbauer bekannt wurde. Corona hat die hochfliegenden Träumen der Theatergruppe aber vorerst auf den Erdboden zurückgeholt.

Der Dramatische Verein hat sein Silvesterstück über den Jahreswechsel auf die Bühne gebracht, wieso also nicht auch den „Ikarus vom Lautertal“ von den ...