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Das Münster im Herzen Ulms.Foto: Alexander Kaya/dpa

Ravensburger Klima-Aktivisten bei Kletter-Plänen am Ulmer Münster von Polizei „geerdet“

Die Ulmer Polizei hat den Plan von Aktivsten des Ravensburger Klimacamps durchkreuzt, die am Mittwochmorgen außen am Ulmer Münster hochklettern und ein Banner entrollen wollten.

Schon früh am Morgen fanden sich die Aktivisten am Fuße des höchsten Kirchturms der Welt ein, doch die Polizei war ebenfalls schon da. Diese habe „leider“ verhindert, so ein Aktivist zur „Schwäbischen Zeitung“, dass das Münster „beklettert“ werden konnte. Konkret sprach die Polizei ein Aufenthaltsverbot für die Protestler aus.

Eine Szene in dem YouTube-Video: Ein sogenannter Roofer steht an der Spitze des Münsterturms in Ulm.

Münsterdekan fordert Bestrafung für Roofing: „Eine Kirche ist keine Kletterwand“

Am Sonntagmorgen hat sich in Ulm nahezu Historisches ereignet: Wohl das erste Mal sind Münster-Kletterer, sogenannte „Roofer“, die den höchsten Kirchturm über die Außenmauer und ohne Sicherung „bestiegen“ haben, auf frischer Tat ertappt worden.

Ein Zeuge, der die beiden jungen Männer (20 und 22 Jahre) bei deren lebensgefährlicher Tour erspähte, alarmierte die Polizei. Münster-Dekan Ernst-Wilhelm Gohl hofft jetzt, dass die Kletterer angemessen bestraft werden.

Heilige Drei Könige aus Krippe des Ulmer Münsters

Nach Verbannung aus Ulmer Münster: Krippenfiguren kommen ins Museum Ulm

Der Umgang mit diesen drei Figuren hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt: Nun sollen die Heiligen Drei Könige aus der Weihnachtskrippe des Ulmer Münsters eine eigene Ausstellung erhalten. Diese soll zur Adventszeit im Museum Ulm beginnen und neben den vieldiskutierten Krippenfiguren auch weitere Werke des Künstlers Martin Scheible umfassen, wie ein Sprecher des Museums sagte.

Die Initiative zur Ausstellung der Krippenfiguren sei vom Museum Ulm gekommen und werde von der evangelischen Münstergemeinde wie auch der ...

 Die Figur des Melchior (Mitte) mit den anderen Figuren der Heiligen Drei Könige im Ulmer Münster. Die Darstellung war als rassi

Umstrittene Krippe aus dem Ulmer Münster kommt ins Museum

Heftig schlugen im vergangenen Jahr bundesweit die Wogen hoch um den Entschluss der Ulmer Münstergemeinde, die drei Könige nicht im Ensemble der Scheible-Krippe aufzustellen. Die Figur des dunkelhäutigen Königs, in dieser Krippendarstellung „Melchior“ genannt, war als rassistisch empfunden worden.

Zumindest für den kommenden Winter wird es nun eine positive Lösung geben: Die Scheible-Krippe wird im Museum Ulm im Rahmen einer eigenen Ausstellung zu sehen sein, in der Museumschefin Stefanie Dathe verschiedene Aspekte der ...

Ulmer Münster

Münsterturm bleibt dieses Jahr wegen Vandalismus zu

Abgerissene Fenstergitter, eingetretene Brüstungsstellen, beschädigte Metallteile, gestohlene Kreuzblumen (blumenähnliche Steinornamente): Einige Besucherinnen und Besucher haben am Turm des Ulmer Münsters heftige Schäden verursacht. Und sie haben die Leute auf der Baustelle in Gefahr gebracht. Das alles hat die Münsterbauhütte zum Anlass für Arbeiten genommen, um Münster und Menschen besser zu schützen. Dabei sind weitere Mängel aufgefallen. Sie werden repariert, später könnten weitere und deutlich weitreichendere Erneuerungen kommen.

Münsterhauptturm bleibt gesperrt

Münsterhauptturm bleibt gesperrt

Der Hauptturm des Ulmer Münsters wird in den kommenden Wochen nicht zugänglich sein. Das hat Dekan Ernst-Wilhelm Gohl auf Anfrage von Regio TV bestätigt. Der Grund: Die Stufen sind abgenutzt, Gitter durch Vandalismus beschädigt. Deshalb soll eine externe Fachfirma den Münsterturm nun genauer untersuchen. Damit auch versicherungstechnisch abgesichert werden kann, dass sich keiner verletzt. Erst danach könne man sagen, wann der Turm wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

 Das Ulmer Münster mitsamt Stadthaus (re.).

Münsterturm bleibt bis auf Weiteres geschlossen – das sind die Gründe

Durch die Gassen der Altstadt schlendern, shoppen und ein Eis schlotzen: In Ulm ist wieder vieles möglich. Die obligatorische Besteigung des Münsterturms – der höchste Kirchturm der Welt – ist für Touristen und andere Interessierte aber noch ein Weilchen nicht drin.

Grandiose Fernsicht nach 768 Stufen768 Stufen sind zu nehmen, bis man auf der 143 Meter hohen obersten Aussichtsplattform des Turms (162 Meter) steht und die grandiose Fernsicht genießen kann.

 Vor der Synagoge in Ulm liegen am Holocaustdenkmal Blumen.

Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge zeigt sich die Stadt solidarisch

Vermummt ist der Mann, seine weiße Sneaker und sein Mundschutz fallen auf. Ganz lässig läuft er an der Synagoge entlang, packt dann plötzlich eine Flasche aus seiner Jacke und verschüttet Flüssigkeit. Was als nächstes zu sehen ist, sind lodernde Flammen. Diese Szenen sind auf einem Video zu sehen, das seit Samstag auf dem Nachrichtendienst Twitter kursiert. Es zeigt wohl den Mann, der für den Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm verantwortlich ist.

Mahnwache mit 250 Menschen nach Brandanschlag auf Synagoge

Ein bisher noch unbekannter Täter hat am Samstagmorgen einen Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm ausgeübt. Seit den frühen Morgenstunden fahndet die Polizei nach ihm, ein Zeuge hatte die Tat mitverfolgt und konnte deshalb eine genaue Beschreibung des Täters abgeben.

Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand, es entstand nur ein geringer finanzieller Sachschaden. Trotzdem ist die Lage angespannt, denn kaum einer in der jüdischen Gemeinde geht davon aus, dass es sich um einen dummen Streich handelt.

 Plakat vor der Ulmer Synagoge.

Anti-Israel-Plakate vor Synagoge laut Polizei keine Straftat

Anti-Israel-Aktion vor der Ulmer Synagoge: Eine 32-Jährige hat vor dem jüdischen Gotteshaus am Weinhof zwei Aufsteller mit eindeutigen Botschaften angebracht. Fotos der Aktion kursieren im Netz.

Auf einem Plakat wird Israel ermahnt (in englischer Sprache), seine eigene Geschichte „nicht zu vergessen“. Auch die Botschaft des zweiten Plakats ist eindeutig – und klar auf der Seite der Palästinenser zu verorten (wobei es die Terrororganisation Hamas ist, die derzeit Raketen auf Israel schießt).