Suchergebnis

Konjunkturpaket im Bundestag

Bundestag: Familienbonus und weniger Mehrwertsteuer

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat einen großen „Wumms“ versprochen: Beim Einkauf zahlt man weniger Steuern, außerdem fließt bares Geld in die Familienkasse.

So will die Bundesregierung die Bürger in der Corona-Krise wieder in Kauflaune bringen. Bundestag und Bundesrat beschlossen am Montag wichtige Teile des 130 Milliarden schweren Konjunkturpakets, das den Konsum wieder ankurbeln soll.

„Wir haben ein Kraftpaket für Deutschland geschnürt“, betonte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Steinmeier

Steinmeier und Wirtschaft rufen Betriebe zur Ausbildung auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Spitzen von Wirtschaft und Gewerkschaften haben die Unternehmen in Deutschland aufgerufen, auch in der Corona-Krise weiter auszubilden.

„Setzen Sie wo immer möglich und trotz schwieriger Rahmenbedingungen Ihr Engagement für die Ausbildung fort“, heißt es in einem gemeinsamen Appell vom Dienstag. „Schaffen Sie Ausbildungsplätze, und nutzen Sie dafür auch die von Bund und Ländern in historischen Dimensionen bereitgestellten Hilfsprogramme.

Senkung

Weniger Steuern beim Einkaufen und ein Bonus für jedes Kind

Bares Geld aufs Familienkonto und sparen bei jedem Einkauf - das soll die Bürger in der Corona-Krise wieder in Kauflaune bringen. Die Bundesregierung brachte wichtige Teile ihres 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpakets auf den Weg.

Sie betreffen jeden Bundesbürger und sollen den Konsum kräftig ankurbeln. „Wir wollen aus der Krise raus mit voller Kraft“, betonte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD).

Besonders profitieren Familien mit wenig Geld, die in der Regel einen hohen Anteil ihres Einkommens direkt wieder für den ...

Prämie für Übernahme von Azubis

Corona-Prämie für Firmen bei Übernahme von Azubis

Bund, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften wollen einen Einbruch auf dem Lehrstellenmarkt in der Corona-Krise verhindern. Dazu haben sie in der sogenannten Allianz für Aus- und Weiterbildung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit verschiedene Maßnahmen vereinbart.

So sollen Betriebe, die Azubis von insolventen Firmen übernehmen, eine staatliche Prämie bekommen. Zudem soll die Beratung von Jugendlichen und Betrieben noch gezielter werden - auch mit mehr digitalen Formaten.

Deutsche Wirtschaft bricht ein

DIHK rechnet mit schwerem Wirtschaftseinbruch

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet mit einem noch schwereren Wirtschaftseinbruch in Deutschland als die Bundesregierung. Nach einer neuen Prognose sinkt das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um mindestens zehn Prozent, wie DIHK-Präsident Eric Schweitzer am Dienstag bei einer Videokonferenz in Berlin sagte.

Die Nachfrage nach Produkten „Made in Germany“ sei massiv eingebrochen, der deutsche Export geht laut Prognose um 15 Prozent zurück.

Eric Schweitzer

DIHK-Umfrage: Industrie legt Investitionen auf Eis

Die Corona-Krise hat massive Auswirkungen auf die Investitionspläne von Industrieunternehmen - außerdem planen viele Betriebe einen Personalabbau.

Einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zufolge legt fast jeder zweiter Betrieb beabsichtigte Investitionen auf Eis oder streicht Budgets zusammen. Bei Großunternehmen ab 1000 Mitarbeitern sind es zwei Drittel. DIHK-Präsident Eric Schweitzer sprach von „erschreckenden Zahlen“.

Einkaufsbummel

DGB fordert Sicherung der Kaufkraft in Corona-Krise

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Bundesregierung aufgefordert, in der Corona-Krise die Kaufkraft der Menschen zu sichern.

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Konsumnachfrage dürfe nicht weiter einbrechen, wenn die Wirtschaft am Laufen und die Arbeitslosigkeit gering gehalten werden solle. Wirtschaftsverbände forderten zusätzliche Hilfen und weniger Bürokratie. Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch verlangte, Leistungen des Staates und der Sozialsysteme dürften nicht eingeschränkt werden.

Tourismus in Niedersachsen

Sommer in Deutschland: Touristiker rechnen mit Ansturm

Die Signale für einen Sommerurlaub zwischen Rügen und Garmisch-Partenkirchen stehen auf grün: Die Wirtschaftsminister der Länder streben unter Auflagen vom 9. bis 22. Mai eine bundesweite Öffnung des Gastgewerbes an. Für Hotels und Pensionen wird eine Öffnung bis Ende Mai angepeilt.

Möglicherweise findet aber nicht jeder Urlaubshungrige sein Traumquartier. Denn wegen der Corona-Pandemie soll es nicht zu eng werden in Unterkünften oder Restaurants.

Angela Merkel

Koalition bespricht neue Krisenhilfen

So viel wie in den vergangenen Wochen haben die Spitzen der großen Koalition wohl selten miteinander gesprochen. Trotzdem sei es einfach etwas anderes, sich im Koalitionsausschuss persönlich gegenüberzustehen, hieß es vor dem heutigen Treffen in Teilnehmerkreisen.

Es wird wohl vor allem um die Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen, wenn sich CDU, CSU und SPD in Berlin mit Kanzlerin Angela Merkel zusammensetzen. Die Erwartung: Schnelle Einigungen - da über die meisten Punkte ja ohnehin gerade ständig gesprochen wird.

Pressekonferenz

Wirtschaftsverbände fordern Fahrplan für weitere Lockerungen

Spitzenverbände der Wirtschaft haben die Politik in der Corona-Krise vor einem Flickenteppich von Regelungen gewarnt und einen klaren Fahrplan für weitere Lockerungen gefordert.

Industriepräsident Dieter Kempf sagte nach Beratungen mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Freitag in Berlin, jede Woche Verlängerung der Einschränkungen sei eine enorme Herausforderung für die Wirtschaft. Ein wirksamer Arbeitsschutz und das Wiederhochfahren der Wirtschaft könnten unter einen Hut gebracht werden, auch wenn es Engpässe bei der ...