Suchergebnis

 Sportlerin des Jahres: Silvia Bäuerle (Mitte) bei der Auszeichnung mit Martin Traub von der Raiffeisenbank und SZ-Verlagsleiter

Lohn für herausragende Leistungen

Seit 2005 wählen die Leser der Schwäbischen Zeitung die Sportler des Jahres und seither werden die besten Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften an einem Ehrungsabend ausgezeichnet. Auch für die Sportlerwahl 2019 war dies vorgesehen, doch im Corona-Jahr 2020 ist aus Gründen des Infektionsschutzes an einen Ehrungsabend mit mehr als 100 Teilnehmern nicht zu denken. So fand diesmal in der Hauptstelle der Raiffeisenbank Ehingen Hochsträß, die von Anfang an Partner der SZ bei der Sportlerwahl ist, in kleinem Rahmen und mit zeitlicher Staffelung ...

Die Stadtgeburtstagsparty lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher an den Erbacher Badesee. Dieses Jahr fällt das Fest Corona zum Op

Stadtfest fällt aus – Bangen um Badesaison

In der ersten öffentlichen Gemeinderatssitzung seit zwei Monaten hat Bürgermeister Achim Gaus am Montag ausführlich über die aktuelle Corona-Lage in Erbach informiert. Wie erwartet gab er die Absage des Anfang August geplanten Stadtfests und der Stadtgeburtstagsparty am Badesee bekannt. Wann und in welcher Form dort der Badebetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist nach wie vor unklar. Ein Überblick:

Rathaus: Eine allgemeine Öffnung für den Publikumsverkehr ist nach wie vor nicht möglich.

Bank, Senioren und Sozialstation sollen unter ein Dach

Der Vorstand der Donau-Iller Bank hat am Montag die Pläne für den Neubau der Erbacher Filiale vorgestellt. Am Nachmittag der Presse, am Abend dann dem Gemeinderat. Rund acht Millionen Euro will das Geldinstitut investieren, um an der Ecke Erlenbachstraße/Egginger Straße ein Gebäude zu bauen, das sich optisch an das benachbarte Rathaus anpasst. Und mehr noch: Finden die laufenden Gespräche mit der Kirche einen positiven Abschluss, soll im ersten Obergeschoss die Sozialstation ihre neue Heimat finden und darüber Wohnraum für Senioren und ...

Justitia-Figur

Brandanschlag auf Roma-Familie: Haftbefehle aufgehoben

Im Verfahren um den Brandanschlag auf den Wohnwagen einer Roma-Familie hat das Landgericht Ulm die Haftbefehle gegen alle fünf Angeklagten aufgehoben. Der Sachverhalt könne aufgrund des bisherigen Ergebnisses der Beweisaufnahme möglicherweise nur als gemeinschaftlich begangene Nötigung gewertet werden, teilte das Gericht am Montagabend mit. Das sei die vorläufige Auffassung der Kammer. Wenn das Erwachsenenstrafrecht zur Anwendung kommt, sieht das Gesetz dafür eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

 Justizwachtmeister stehen im Kornhaus hinter einem Mann, dem Handschellen angelegt sind. Er und vier weitere Männer stehen vor

Fackelwurf-Prozess: Haftbefehle werden aufgehoben

Im Verfahren wegen des Fackelwurfes in Dellmensingen wurden die Haftbefehle gegen alle fünf Angeklagten jetzt aufgehoben. Darüber informierte das Landgericht Ulm am Montagabend.

Denn auf Grund des bisherigen Ergebnisses der Beweisaufnahme werde der Sachverhalt nach vorläufiger Auffassung der Kammer möglicherweise nur als gemeinschaftlich begangene Nötigung gewertet werden können. Das Gesetz sieht dafür (im Falle der Anwendung von Erwachsenenstrafrecht) einen Regelstrafrahmen von Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe ...

Joggerin

Vom Hallensport zum Freiluftsport: Vereine wollen wieder loslegen

Profisportler können an Olympiastützpunkten bereits seit einigen Wochen wieder trainieren. Freizeitsportler mussten bis zum 11. Mai warten, bis die kleineren Vereine auch wieder ihre Sportstätten öffnen durften. Fußball, Leichtathletik oder Tennis kann an der frischen Luft ausgeübt werden, allerdings nicht wie gewohnt. Höchstens fünf Personen dürfen in einer Gruppe trainieren, mit Sicherheitsabstand. Aber auch die Sportler, die ihre Sportarten normalerweise in Sporthallen ausüben, wollen nach zwei Monaten Zwangspause jetzt wieder loslegen.

 Auf der Wiese hinter dem Schafstall hat vor einem Jahr der Angriff auf die Roma-Familie stattgefunden.

Fackelwurf auf Roma-Familie: Angeklagte zahlen je 5000 Euro

Beim Verhandlungstag am Montag haben zwei Verteidiger mitgeteilt, dass ihre Mandanten den Roma jeweils 5000 Euro als Wiedergutmachung bezahlt hätten.

Dies sei juristisch nicht etwa als „Bestechung“ einzustufen, erklärte Dr. Ingo Hoffmann, einer der beiden Verteidiger, gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“. Vielmehr handle es sich um einen „Täter-Opfer-Ausgleich“, der als Mittel zur möglichen Strafmilderung auch im Strafgesetzbuch erlaubt sei.

Daniel Strauß, Vorsitzender des Landesverbands Baden-Württemberg Deutscher Sinti und Roma, bei einer Kundgebung vor dem Prozessa

Brandanschlag auf Familie: Roma-Vertreter vermisst „großen Aufschrei“

Zum Verhalten von Dellmensinger Bürgern und deren gewählten Vertretern während und nach dem Aufenthalt einer von fünf jungen Männern mit einer Fackel angegriffenen Roma-Familie vor einem Jahr hat sich jetzt auch der Landesverband Deutscher Sinti und Roma geäußert. Dessen Vorsitzender Daniel Strauß kritisiert in einem offenen Brief an Erbachs Bürgermeister Achim Gaus eine angeblich breite Ablehnung aus der Bevölkerung gegenüber den auf einer Privatwiese campierenden Gästen und bietet an, den Ort für ein Gespräch mit dem Bürgermeister zu ...

Dekan Ernst-Wilhelm Gohl hat Hakenkreuze und AfD-Parolen auf Kirchenbänken im Ulmer Münster entdeckt.

Das sind die Rechten Umtriebe der Region

Eine deutliche Zunahme von Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund hat jüngst wie berichtet das Ulmer Polizeipräsidium vermeldet. Jetzt hat das „Recherchekollektiv Rechte Umtriebe Ulm“ in diesem Zusammenhang eine Broschüre über Aktivitäten rechter und extrem rechter Akteure in Ulm und Umgebung veröffentlicht.

Eine Motivation der Autoren ist der Fakt, dass in polizeilichen Statistiken Aktivitäten, die nicht unter das Strafgesetz fallen, oftmals nicht erwähnt werden.

August Weber (v. l.), Bürgermeister Achim Gaus, Helmut Braun, Ortsvorsteher Reinhard Härle und Maria Magdalena Ochs vor dem Bann

Dellmensingen – ein rechtes Dorf? „Diese Aussage ist fast eine Frechheit“

„Mein Dorf ist ziemlich rechtsorientiert“: Mit dieser von einigen Medien veröffentlichten Aussage hat der jüngste der fünf Angeklagten im Dellmensinger Fackelwurf-Prozess vor dem Ulmer Landgericht den gesamten Erbacher Teilort in Verruf gebracht.

Bürgermeister Achim Gaus, Ortsvorsteher Reinhard Härle und die Ortschafts- bzw. Stadträte Helmut Braun, Rudolf Scherer (jeweils Dellmensingen), August Weber und Maria Magdalena Ochs (beide Erbach) haben sich nun in einem Pressegespräch gegen den Vorwurf gewehrt.