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Eine Ampel warnt Autofahrer vor kreuzenden Fußgängern auf dem Weg zur Agentur für Arbeit. 2020 standen dem deutschen Arbeitsmark

Angebot an Arbeitskräften drastisch gesunken

2020 zählte das Statistische Bundesamt 44,8 Millionen Arbeitnehmer und Selbstständige, das waren knapp eine halbe Million weniger als noch im Vorjahr. Damit sind 14 Jahre Aufschwung am Arbeitsmarkt zu Ende gegangen, ein Aufschwung, der noch nicht einmal durch die Finanzkrise 2007/2008 gestoppt wurde. „2020 war ein schlechtes Jahr nach sehr vielen, sehr schönen Jahren“, meint Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft der Dekabank. Nun aber wurden zwar wegen der Corona-Krise viele Arbeitsplätze gestrichen, noch mehr aber konnten durch Kurzarbeit ...

Arbeitsmarkt

Corona, Brexit und der britische Arbeitsmarkt

Die Abwärtsspirale begann mit dem Sinkflug von British Airways. Schon im Frühjahr strich die Airline 12.000 Stellen. Es folgten 4500 bei Easyjet, 5500 bei Cineworld, selbst die Supermarktkette Marks & Spencer baute 7000 Stellen ab.

Die Briten mussten sich über das Jahr hinweg an die Hiobsbotschaften gewöhnen: Bis Ende November verloren seit Beginn der Pandemie in Großbritannien rund 819.000 Menschen ihre Arbeit - Tendenz steigend. „Die ökonomische Notlage hat gerade erst begonnen“, sagte Finanzminister Rishi Sunak im November ...

Agentur für Arbeit

Weniger Arbeitslose im November - aber mehr Kurzarbeit

Die verschärften Corona-Regeln machen sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar, führen zurzeit aber nicht zu mehr Entlassungen. Im November waren mit 2,699 Millionen Menschen sogar 61.000 weniger arbeitslos als noch im Oktober.

Die Arbeitslosenquote sank nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im Vergleich zum Oktober um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. Allerdings stellen die Unternehmen zurzeit nur zögerlich neues Personal ein, und die Anzeigen auf Kurzarbeit stiegen im November erstmals seit Mai wieder.

Agentur für Arbeit

Bevorstehender Lockdown trübt gute Stimmung am Arbeitsmarkt

Es hätte eine Erfolgsstory werden können: Deutschlands Arbeitsmarkt hat sich im Oktober auffallend gut erholt. 2,760 Millionen Menschen sind arbeitslos, 87.000 weniger als im September.

Das ist im Corona-Jahr im Vergleich zu früheren Jahren eine ausgesprochen deutliche Herbsterholung, im Durchschnitt sinkt die Zahl der Arbeitslosen von September auf Oktober nur um 48.000, wie der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, in Nürnberg erläuterte.

Arbeitsmarkt

IAB: Arbeitsmarkt zeigt sich erst einmal robust

Ungeachtet immer neuer Hiobsbotschaften hinsichtlich des Corona-Infektionsgeschehens zeigt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland weitgehend robust.

Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt für den Oktober sogar noch leicht nach oben, wie das Nürnberger Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit mitteilte.

Das Barometer stieg im Oktober um 0,1 Punkte auf 100,2 Punkte - der Wert 100 markiert eine neutrale Situation, 110 wäre eine sehr günstige Situation auf dem ...

Kurzarbeit

Minister Heil preist die Kurzarbeit - Missbrauch gering

Über sechs Millionen Kurzarbeiter, 2100 Verdachtsfälle auf Missbrauch: Das deutsche Erfolgsmodell im Kampf gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie hat sich nach Ansicht von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bewährt.

„Deutschland ist bisher durch diese tiefste Wirtschaftskrise unserer Generation besser gekommen, als andere Volkswirtschaften auf der Welt“, sagte Heil am Freitag bei einem Besuch der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

Euro-Banknoten

IAB: Konjunktur-Erholung im nächsten Jahr

Arbeitsmarkt und Konjunktur in Deutschland werden sich laut einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im kommenden Jahr vom Corona-Schock erholen - allerdings nur, wenn eine Insolvenzwelle ausbleibt und es nicht zu einem zweiten Shutdown kommt. Das an die Bundesagentur für Arbeit angegliederte Institut ermittelte in seiner Herbstprognose für das laufende Jahr einen coronabedingten Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5,2 Prozent.

Auto-Produktion

Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Dienstag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 3.290 (43.861 Gesamt - ca. 38.700 Genesene - 1.867 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg:  1.867 Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 16.470 (252.298 Gesamt - ca. 226.500 Genesene - 9.329 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 9.

Arbeitsstunden fallen auf historisches Tief

Zahl der Arbeitsstunden fällt auf historisches Tief

In Deutschland wurden seit der Wiedervereinigung in einem Quartal noch nie so wenige Arbeitsstunden geleistet wie im zweiten Vierteljahr 2020.

Das ermittelte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. „Die Arbeitszeit ist vor allem durch Kurzarbeit, Abbau der Zeitguthaben auf den Arbeitszeitkonten, Freistellungen und weniger Überstunden gesunken“, sagte der Leiter des Forschungsbereiches Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen beim IAB, Enzo Weber.

Stellenangebote

Arbeitsmarkt-Experten trotz Corona-Krise zuversichtlich

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt deutet sich eine Verbesserung der Lage an. „Die deutschen Unternehmen fahren ihre Entlassungspläne zurück“, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung des Ifo-Instituts.

Das auf Basis von Umfrageergebnissen ermittelte Beschäftigungsbarometer des Münchener Instituts sei im August auf 95,4 Punkte gestiegen, nach 93,2 Punkten im Juli.

Der Indexwert liege damit nur noch knapp unter dem Wert vor der Corona-Krise, so die Ökonomen.