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 Schiffsbauer in Mecklenburg-Vorpommern.

Warum die Arbeitslosigkeit trotz schwacher Konjunktur nicht steigt

Was auf dem deutschen Arbeitsmarkt derzeit passiert, klingt wie ein Wunder: Die Wirtschaft wächst kaum noch. In manchen Industriebranchen herrscht schon Rezession, weil sie seit mindestens zwei Quartalen schrumpfen. Trotzdem eilt die Beschäftigung von einem Rekord zum nächsten, und die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie nie seit der Einheit. Im Juni – aktuellere Daten liegen nicht vor – hatten 33,4 Millionen Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Job, saisonbereinigt mehr als im Monat zuvor.

Produktion

Jobgarant Mittelstand: Kleinere Firmen stützen den Arbeitsmarkt

. Kurzarbeit und Abbau von Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto statt Stellenstreichungen: Der mittelständische Maschinenbauer Alfred H. Schütte will seine Fachkräfte auch im Konjunkturabschwung halten, wie Firmenchef Carl Martin Welcker berichtet. Welcker ist auch Präsident des Maschinenbauverbandes VDMA. Während Großkonzerne wie ThyssenKrupp, BASF, Siemens oder die Deutsche Bank mit dem geplanten Abbau Tausender Jobs für Schlagzeilen sorgen, halten kleinere und mittlere Unternehmen bislang Kurs.

Weihbischof Gerhard Schneider spendet in der Kirche St. Gallus das Firmsakrament

Firmlinge werden mit Chrisam gesalbt

37 Katholiken haben am Samstag ihre Taufe mit dem Erhalt der heiligen Firmung vollendet. Jugendliche aus Arnach, Eggmannsried, Unterschwarzach, Eintürnen, Haidgau, Ziegelbach und Bad Wurzach versammelten sich dazu in der Kirche St. Gallus in Unterschwarzach.

Pfarrer Paul Notz begrüßte die Jugendlichen und die Gemeinde zu diesem Gottesdienst. Er dankte Pastoralreferent Raimund Miller für die intensive Vorbereitung der Firmlinge und freute sich auf ein fröhliches Glaubensfest, das sich auf die Bedeutung des Heiligen Geistes stützte.

 Wartebereich der Bundesagentur für Arbeit in Stuttgart: Manche orakeln angesichts der aktuellen Zahlen bereits über das Ende de

Deutschlands Arbeitsmarkt boomt seit Jahren – die spannende Frage: Wie viel geht da noch?

Es schien ein Boom ohne Ende – und selbst versierte Arbeitsmarktexperten wagten zuletzt kaum noch eine Prognose über die Dauer des deutschen Jobwunders. Zu oft haben sie mit ihren skeptischen Ausblicken danebengelegen. Die überraschenden Mai-Zahlen sorgen nun aber doch für eine gewisse Ernüchterung. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten präsentiert die Bundesagentur für Arbeit im Mai steigende Arbeitslosenzahlen: Mit 2,236 Millionen lagen sie um 7000 über dem Aprilwert – allerdings vor allem ausgelöst durch eine Korrektur in der Statistik.

Stechuhr

Was das Urteil zur Arbeitszeiterfassung bedeuten könnte

Dieses Urteil könnte auch in Deutschland die Arbeitswelt umkrempeln: Alle Unternehmen sollen verpflichtet werden, die tägliche Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. So hat es der Europäische Gerichtshof am Dienstag entschieden.

Das bedeutet nicht unbedingt die Stechuhr für alle, denn möglich ist zum Beispiel auch eine flexible Erfassung per App. Aber das Telefonat mit dem Chef nach Feierabend, die dienstliche Email im Pyjama beim Frühstückskaffee - all das soll künftig als Arbeitszeit abgerechnet werden.

Überstunden EuGH

Arbeitgeber in Deutschland müssen Arbeitszeiten von Angestellten systematisch erfassen

Arbeitgeber sollen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs verpflichtet werden, die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen.

Alle EU-Staaten müssten dies durchsetzen, entschieden die obersten EU-Richter am Dienstag in Luxemburg. Nur so lasse sich überprüfen, ob zulässige Arbeitszeiten überschritten würden. Und nur das garantiere die in EU-Richtlinien und in der EU-Grundrechtecharta zugesicherten Arbeitnehmerrechte.

Bundesagentur für Arbeit

Neue Arbeitsmarkt-Rekorde für 2019 erwartet

Trotz einer Konjunkturschwäche rechnen Arbeitsmarktforscher für 2019 mit einem etwas stärkeren Rückgang der Arbeitslosigkeit als zunächst angenommen.

Mit 2,2 Millionen werde die Zahl der Menschen ohne Job im Jahresschnitt 2019 um rund 140.000 niedriger ausfallen als im Vorjahr, wie aus der Frühjahrsprognose des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hervorgeht.

Das wäre der niedrigste Stand seit 1990. Noch im vergangenen Herbst hatte das IAB für 2019 einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen um 120.

Bahn - Baustelle

Arbeitnehmer leisten 61 Milliarden Arbeitsstunden

Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr so viel gearbeitet wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

Das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen sei im Vergleich zu 2017 um 1,4 Prozent auf 61,1 Milliarden Stunden gestiegen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit. Erstmals seit Beginn der Zeitreihe 1991 sei damit die Schwelle von 61 Milliarden Stunden überschritten worden.

Auch die Zahl der Erwerbstätigen erreichte mit 44,8 Millionen im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand.

Arbeitsmarkt

Historisch niedrige Februar-Arbeitslosigkeit

Trotz schwächelnder Konjunktur ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar stärker gesunken als in den Vorjahren. Mit 2,373 Millionen Menschen ohne Job rutschte die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Das sind 33.000 Jobsucher weniger als im Januar und 173 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Die Arbeitslosenquote hielt sich bei 5,3 Prozent.

Blickt man auf die vergangenen drei Jahre, ist die Februar-Arbeitslosenzahl im Schnitt um 16.

Zeitungsausträger

Immer mehr Menschen mit Nebenjobs in Deutschland

Immer mehr Menschen in Deutschland haben einen Nebenjob. So stieg die Zahl der Mehrfachbeschäftigten innerhalb von 15 Jahren kontinuierlich von 1,4 auf 3,4 Millionen Mitte vergangenen Jahres.

Das geht aus der Antwort der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag.

Mitte 2017 waren es noch rund 150.000 weniger. Der Anstieg von 1,4 auf 3,4 Millionen vollzog sich von Ende Juni 2003 bis Ende Juni 2018.