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Merkel besucht NSU-Gedenkort in Zwickau

Merkel gedenkt der NSU-Opfer

Es ist ein symbolischer Akt: Am zerstörten Gedenkbaum für das erste Todesopfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU legt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im sächsischen Zwickau eine weiße Rose nieder.

Vom Festakt für den Produktionsstart des E-Autos im VW-Werk ist die Regierungschefin herübergekommen - ganz bewusst, wie sie betont. Weil vor genau acht Jahren ein Haus explodiert ist, bei dem sich im Nachhinein dann herausgestellte, dass es aufs engste verbunden war mit schrecklichen Morden.

dpa-Nachrichtenüberblick POLITIK, Montag, 04.11.2019 - 18 Uhr

Einigung bei Grundrente wird zunehmend zur Koalitionsfrage

Berlin (dpa) - Der Streit über die Grundrente wird zunehmend zur Grundsatzfrage für die Zukunft der großen Koalition. Die SPD machte am Montag klar, dass ein Scheitern der Grundrente ein großes Fragezeichen hinter den Bestand des Regierungsbündnisses insgesamt setzen würde. Mehrere führende Koalitionspolitiker mahnten zu einer Einigung. Zahlreiche Abgeordnete aus der CDU/CSU-Fraktion stemmen sich aber gegen eine Lösung ohne umfassende Prüfung des Bedarfs der ...

Kanzlerin Merkel bei Gedenken an NSU-Opfer in Zwickau

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Zwickau der zehn Todesopfer der rechtsextremen Terrorgruppe NSU gedacht. Sie besuchte einen Gedenkort, der erweitert und gestern eröffnet worden war. An dem Ort stehen jetzt zehn neu gepflanzte Bäumen. Dabei legte Merkel an der Stelle, an der Anfang Oktober der Gedenkbaum für den ermordeten Enver Simsek abgesägt worden war, eine weiße Rose nieder. Zwischen 2000 und 2007 töteten die Terroristen acht türkischstämmige und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer sowie eine Polizistin.

Die Studenten zeigten, wie facettenreich ihre Ausbildung ist.

Studenten setzen Zeichen nach Anschlag in Halle

Ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz und ein friedliches Miteinander haben vor Kurzem die Studenten des Trossinger Hohner-Konservatoriums gesetzt. Geschäftsführer Bernhard van Almsick begrüßte die Besucher im voll besetzten Vortragssaal zu einer von den Studierenden initiierten Gedenkstunde aus Anlass der aktuellen Gewalttaten in Halle.

Den Auftakt der besinnlichen Stunde bildete feinsinnig Nils Aebersold mit den „Meditationen vor den Fresken des Dionissi“ von Wladislaw Solotarjow.

Bericht: Mahnmale für NSU-Opfer immer wieder beschädigt

Die Gedenkorte für die Opfer der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ werden immer wieder beschädigt. Nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ wurden in den vergangenen Jahren in fünf der acht Städte mit solchen Mahnmalen Angriffe registriert - zum Teil mehrfach. Erst Anfang Oktober war im sächsischen Zwickau eine Eiche abgesägt worden, die Enver Simsek erinnern sollte. Die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten den Blumenhändler im Jahr 2000 in Nürnberg erschossen.

Erneut Mahnmal für NSU-Mordopfer in Zwickau beschädigt

Im sächsischen Zwickau ist erneut ein Mahnmal für die Opfer der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ beschädigt worden.

Ein zum Gedenken an ein Mordopfer des NSU gepflanzter Baum wurde abgesägt. „Das Absägen des Baumes zeugt von Intoleranz, mangelndem Demokratieverständnis und von Verachtung gegenüber Terroropfern und deren Angehörigen“, erklärte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD). Nach Angaben der Zwickauer Polizeidirektion ermittelt der Staatsschutz.

Gedenkbaum für NSU-Mordopfer Simsek in Zwickau abgesägt

Ein in Gedenken an ein Mordopfer der Terrorzelle NSU gepflanzter Baum ist in Zwickau abgesägt worden. „Das Absägen des Baumes zeugt von Intoleranz, mangelndem Demokratieverständnis und von Verachtung gegenüber Terroropfern und deren Angehörigen“, wurde Oberbürgermeisterin Pia Findeiß in einer Mitteilung zitiert. Die Eiche sollte an Enver Simsek erinnern. Am 9. September 2000 feuerten die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Nürnberg neunmal auf den Blumenhändler.

Haus der Geschichte

25 Jahre Haus der Geschichte - ein Museum am falschen Ort?

Der Sprechzettel von SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski aus seiner Pressekonferenz am 9. November 1989 zur Maueröffnung. Die Gebetskette des türkischstämmigen Blumenhändlers Enver Simsek, des ersten Mordopfers der NSU. Der Studioschreibtisch aus der „Harald Schmidt Show“.

All das und noch eine Million Objekte mehr werden bewahrt vom Bonner Haus der Geschichte. Seit nunmehr 25 Jahren dokumentiert das Museum die deutsche Zeitgeschichte seit 1945.

Proteste nach dem Urteil im NSU-Prozess

„Haben hier ein System“: NSU-Opfer hoffen auf weitere Klage

Die Rechtsterroristin Beate Zschäpe und vier NSU-Helfer sind verurteilt, manche zu milde aus Sicht von Angehörigen der Mordopfer - nun hoffen mehrere Familien, dass der Staat juristisch zur Rechenschaft gezogen wird. „Wir möchten, dass ein Gericht in Deutschland feststellt, dass der Staat versagt hat“, sagte die Anwältin der Familie des ersten NSU-Opfers Enver Simsek, Seda Basay, am Donnerstag in Berlin. „Was noch sehr wichtig ist: Bei dieser Klage geht es mir eigentlich gar nicht um das Finanzielle, nicht um das Geld“, sagte der Sohn des ...

Haus der Geschichte zeigt Gebetskette von NSU-Opfer

Das Haus der Geschichte in Bonn hat zur Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ eine Vielzahl von Objekten zusammengetragen. Darunter seien Fahndungsplakate, Flyer von Opferinitiativen, vor allem aber persönliche Dinge, sagte Museumssprecher Peter Hoffmann in Bonn. Ein besonders bewegendes Stück ist die Gebetskette des türkischstämmigen Blumenhändlers Enver Simsek, des ersten Mordopfers des NSU.

Simsek war am 9. September 2000 an seinem mobilen Blumenstand in Nürnberg von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt niedergeschossen ...