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Ukraine

US-Präsident Biden will Truppen nach Osteuropa verlegen

Der britische Premierminister Boris Johnson will angesichts der angespannten Lage zwischen Russland und der Ukraine Regierungskreisen zufolge in den kommenden Tagen in die Region reisen.

Johnson soll dabei von Außenministerin Liz Truss begleitet werden, hieß es am Freitagabend. Ein genaues Reiseziel wurde nicht genannt. Zudem wolle er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonieren. Die US-Regierung warnte derweil mit drastischen Worten vor den Folgen einer möglichen russischen Invasion.

Ukraine-Konflikt

Putin und Macron einig über notwendige Deeskalation

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und sein russischer Kollege Wladimir Putin haben sich über die Notwendigkeit einer Deeskalation des Ukraine-Konflikts verständigt. Dies verlautete aus Élyséekreisen im Anschluss an das gut einstündige Telefonat der beiden Präsidenten.

Um zu einem Abbau der Spannungen zu gelangen, sollten demnach sowohl bilaterale Gespräche zwischen den Staatschefs fortgeführt werden - wie auch die Verhandlungen zur Lösung der Ukraine-Krise im Normandie-Format, in dem Deutschland und Frankreich vermitteln.

Christine Lambrecht

Bericht: Ministerin Lambrecht reist nicht nach Peking

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht wird einem Medienbericht zufolge nicht zur Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele nach Peking reisen. Dies teilte die SPD-Politikerin auf Anfrage des Nachrichtenportals «t-online» mit.

«Weder Frau Bundesministerin der Verteidigung noch ein anderer Vertreter der Leitungsebene des Ministeriums beabsichtigt, zu den Olympischen Winterspielen 2022 zu reisen», sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Michel Houellebecq

Michael Houellebecqs neuer Roman „Vernichten“

Frankreich im Wahljahr 2027: Im Rennen um die Spitze des französischen Staates liegen die Kandidaten der gemäßigten Regierungspartei und der rechtsextremen Rassemblement National. Ein Anschlag auf ein Migrantenschiff mit 500 Toten ändert schlagartig die Situation - zuungunsten der rechtspopulistischen Sammlungsbewegung.

In seinem neuen Buch «Vernichten» seziert Michel Houellebecq wieder den Zeitgeist. Doch seine Vision von der Welt und den Menschen ist diesmal weniger zynisch und provokativ, weniger düster.

Joe Biden

Biden warnt vor „größter Invasion“ seit Zweitem Weltkrieg

Ein russischer Einmarsch in die Ukraine könnte angesichts der massiven Truppenpräsenz in der Nähe der Grenze nach Ansicht von US-Präsident Joe Biden die «größte Invasion seit dem Zweiten Weltkrieg» werden. Ein solcher Schritt würde «die Welt verändern», warnte Biden.

Nach US-Angaben soll Moskau entlang der ukrainischen Grenze rund 100.000 russische Soldaten in Stellung gebracht haben. Mit Blick auf Russlands Präsident Wladimir Putin sagte Biden, dieser «baut die Truppenpräsenz entlang der ukrainischen Grenze weiter aus».

USA und Europäer rufen Russland zur Deeskalation auf

Die Staats- und Regierungschefs der USA und ihrer europäischen Verbündeten haben Russland gemeinsam zu sichtbaren Schritten der Deeskalation im Ukraine-Konflikt aufgefordert.

Bei einer Videokonferenz äußerten die Teilnehmer - unter ihnen US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) - erneut den Wunsch nach einer diplomatischen Lösung und drohten Moskau im Fall weiterer Aggression gegenüber der Ukraine mit schwerwiegenden Konsequenzen, wie die Regierungen in Washington und Berlin mitteilten.

Die Deutschen mussten im vergangenen jahr unter anderem für Nahrungsmittel mehr zahlen. So verteuerten sich beispielsweise Kopfs

Kosten für Lebenshaltung steigen: Was alles teurer geworden ist

Vor allem die Energiepreise haben 2021 das Leben in der Bundesrepublik verteuert. Aber auch sonst mussten die Deutschen deutlich mehr ausgeben. Der Staat kann gegensteuern – die Wirksamkeit ist fraglich. Am Mittwoch hat das Statistische Bundesamt die Inflationsrate für Dezember und das Gesamtjahr 2021 bekannt gegeben. Ein Überblick.

Wie hoch ist die Teuerungsrate in Deutschland? Und trifft sie alle gleichermaßen?

2021 sind die Verbraucherpreise in Deutschland um 3,1 Prozent gestiegen.

Emmanuel Macron

Macron pocht auf starkes und unabhängiges Europa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will während des französischen EU-Ratsvorsitzes die Weichen für ein zukunftsfähiges, starkes und unabhängiges Europa stellen.

Es gelte, die drei großen Versprechen der Europäischen Union von Demokratie, Fortschritt und Frieden neu zu verankern, sagte Macron am Mittwoch im Europaparlament in Straßburg. Dazu müsse die Rechtsstaatlichkeit als Grundsatz in der EU verteidigt werden, ansonsten drohe die Rückkehr zu einer Willkür-Herrschaft.

BASF

Chemiekonzern BASF errichtet neue Anlage im Elsass

Der Chemiekonzern BASF will eine neue Anlage im Elsass errichten und seine Tätigkeiten im südbadischen Freiburg ausbauen. In der geplanten elsässischen Anlage in Chalampé soll das Kunststoffvorprodukt Hexamethylendiamin (HMD) hergestellt werden, wie der Dax-Konzern am Montag in Ludwigshafen mitteilte. Die Anlage soll demnach 2024 in Betrieb gehen. In Freiburg wolle man die Polyamid-6.6-Produktion ausbauen. HMD ist ein Vorprodukt für die Herstellung von Polyamid 6.

Ex-Justizministerin Taubira

Ex-Ministerin Taubira steigt in Präsidentschaftsrennen ein

Die frühere Justizministerin Christiane Taubira ist in das Rennen um den französischen Präsidentenpalast eingestiegen. Am Samstag erklärte die Linkenpolitikerin in Lyon ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen im Frühjahr.

Als große Themen nannte die 69-jährige Politikerin aus Französisch-Guyana Jugend, soziale Gerechtigkeit, Bildung, Ökologie sowie einen stärkeren sozialen Dialog. Taubira ist die sechste größere Kandidatin der zersplitterten französischen Linken in diesem Wahlkampf.