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Éric Zemmour will Präsident werden: Mit rassistischen Ansichten will er Frankreich retten.

In Frankreich will ein Rechtsextremist in den Elysée

Im Halbdunkel sitzt Éric Zemmour am Schreibtisch, hinter sich eine prallvolle Bücherwand. Wie ein Lehrer liest der Rechtsextremist zur Musik von Beethovens siebter Sinfonie zehn Minuten lang einen Text ab, der von Frankreichs Größe und seinem Niedergang erzählt. Er beschwört Helden wie Jeanne d’Arc, Napoleon und Charles de Gaulle. Er zeigt Bilder von verschleierten Frauen, gegen Rassismus demonstrierenden Fußballern und brennenden Autowracks. „Frankreich ist nicht mehr Frankreich und jeder hat es gemerkt“, lautet seine Botschaft, die für ihn ...

Ehrung

Josephine Baker im Pariser Panthéon geehrt

Bis zu 2000 Gäste haben an dem feierlichen Einzug des Sargs der amerikanisch-französischen Tänzerin, Sängerin und Widerstandskämpferin Josephine Baker (1906-1975) in das Pariser Panthéon teilgenommen.

Die eineinhalbstündige Zeremonie wurde von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geleitet, der Baker als mutige und immer fröhliche Kämpferin würdigte. Sie habe als freie Bürgerin würdig und entschlossen gekämpft. Ihr sei es dabei vor allem um die Gleichheit aller gegangen, sagte der Staatschef in seiner Rede.

Frankreich und Italien

„Sind uns näher“ - Macron und Draghi unterzeichnen Vertrag

Italien und Frankreich wollen zukünftig ihre Beziehungen weiter verstärken und haben dazu einen Freundschaftspakt geschlossen. Der französische Präsident Emmanuel Macron und Italiens Ministerpräsident Mario Draghi unterzeichneten am Freitag in Rom den umfangreichen bilateralen Vertrag.

Dieser markiere einen «historischen Moment» in der Geschichte der Beziehungen beider Länder, sagte Draghi im Anschluss. Frankreich und Italien festigten ihre diplomatischen, kommerziellen, politischen und kulturellen Beziehungen weiter.

Boris Johnson

Johnson ärgert Paris mit Brief zu Migrationskrise

Nach dem Bootsunglück im Ärmelkanal mit 27 Toten droht der Streit zwischen London und Paris über Maßnahmen zu Eindämmung der illegalen Migration an der Meeresenge zu eskalieren.

Frankreich sagte ein Treffen mit Großbritannien zur Migration über den Ärmelkanal ab - kurz nachdem der britische Premierminister Boris Johnson per Twitter ein Abkommen mit Frankreich zur Rücknahme von Migranten gefordert hatte.

Das geplante Treffen von Innenminister Gérald Darmanin mit seiner britischen Amtskollegin Priti Patel am Sonntag finde ...

Migration

31 Tote bei Untergang von Migrantenboot im Ärmelkanal

Beim Untergang eines Bootes mit Migranten auf dem Weg nach Großbritannien sind 31 Menschen gestorben. Darunter befanden sich fünf Frauen und ein kleines Mädchen, teilte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Mittwochabend in Calais mit.

Zwei weitere Menschen, die sich auf dem Boot befanden, wurden demnach gerettet. Vier Schleuser, die möglicherweise an der gescheiterten Überfahrt von Frankreich aus beteiligt waren, seien festgenommen worden.

Vorstellung Koalitionsvertrag

Startschuss für die Ampel-Regierung: Das sind die Kernpunkte des Koalitionsvertrags

Der Klimaschutz ist eines der Hauptthemen der künftigen Ampelregierung. „Wir werden national, in Europa und international unsere Klima-, Energie- und Wirtschaftspolitik auf den 1,5-Grad-Pfad ausrichten“, heißt es im Koalitionsvertrag.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien soll beschleunigt werden. Dafür, für elektrische Bahntrassen oder ähnliche Projekte sollen Planungen beschleunigt und „Ausnahmevoraussetzungen des Bundesnaturschutzgesetzes“ zugrunde gelegt werden.

Manche Stadtteile in Marseille sind total heruntergekommen. Hier gedeihen Kriminalität und Gewalt.

Der wirre Krieg in Marseille um die Drogen

Das Blut von Rayanne hat einen dunklen Fleck zurückgelassen. Auch mehrere Wochen nach seinem Tod ist er noch auf der Einfahrt zu sehen, die in die Tiefgarage unter dem schmutzig-grauen Wohnblock führt. Der 14-Jährige war an einem lauen Sommerabend rausgegangen, um zusammen mit einem Freund ein Sandwich zu essen, als ein Motorrad angefahren kam. Der Beifahrer zielte mit einem Sturmgewehr auf die Jungen und traf Rayanne tödlich – das jüngste Opfer des Drogenkriegs, den sich die Banden in den Problemvierteln von Marseille seit Jahrzehnten liefern.

Die Wasserdampffahne aus dem Kühlsystem kennzeichnet seit rund 45 Jahren schon von weitem den Standort des Atomkraftwerks Neckar

Das Atomkraftwerk Neckarwestheim steht vor seinem Ende

Unten fließt der Neckar üblicherweise friedlich durch sein Tal, droben auf Muschelkalkfels thront das ummauerte alt-württembergische Städtchen Marbach. Es hat seinen Friedrich Schiller, den Nationaldichter, der zufälligerweise hier geboren wurde. Auf Steillagen wächst ein brauchbarer Trollinger, der am liebsten vor Ort getrunken wird.

So beschaulich kann eine Geschichte über Atomkraft, deren Ende oder mögliche Zukunft beginnen. Denn Marbach ist tangiert.

Migranten in Belarus

Migration über Belarus: EU mit neuem Sanktionsinstrument

Die Außenminister der EU-Staaten haben ein neues Sanktionsinstrument gegen Beteiligte an der Schleusung von Migranten nach Belarus beschlossen.

Die Europäische Union werde nun Personen und Einrichtungen ins Visier nehmen können, die einen Beitrag dazu leisteten, dass das belarussische Regime Menschen für politische Zwecke instrumentalisieren könne, teilte der Rat der Mitgliedstaaten am Montag mit. Am Abend telefonierte Kanzlerin Angela Merkel mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko.

Entwurf für die von Rolls-Royce geplanten Mini-Atomkraftwerke, die in England binnen zehn Jahre für Strom sorgen sollen: Idee „f

Großbritannien will mit Mini-Atomkraftwerken seine Energieversorgung sichern

Kleine Atomkraftwerke gegen die Klimakrise: Mit dem Vorschlag hat der Turbinenbauer Rolls-Royce (RR) Privatinvestoren sowie die britische Regierung von Premier Boris Johnson für ein Investitionsprogramm gewonnen.

Mit zunächst 405 Millionen Pfund (474 Millionen Euro) soll ein ausgereiftes Design entstehen, das die Genehmigungshürden überwindet. Der RR-Idee zufolge würden Mitte des kommenden Jahrzehnts 16 Mini-Reaktoren auf bereits bestehenden Standorten in Großbritannien Strom für je eine Million Haushalte erzeugen.