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Nachts spinnen die Radler bei Disco-Stimmung

Aus und vorbei. Der 6. Indoor-Cycling-Marathon ist am Sonntag um 11 Uhr zu Ende gegangen. Innerhalb von 24 Stunden traten mehr als 400 Teilnehmer für den guten Zweck in die Pedale. Mit dabei auch Sportgrößen wie Tour-de-France-Fahrer Emanuel Buchmann, die beien Radprofis Marco Mathis und Liane Lippert sowie der Mountainbiker Markus Kaufmann. Der gesamte Erlös der Aktion von Radius, „Schwäbischer Zeitung“, Sport Reischmann und der Sportklinik Ravensburg geht auch in diesem Jahr wieder an die SZ-Nothilfe.

Julian Alaphilippe

Bergfahrer oder Klassikerspezialist: Wer gewinnt die Rad-WM?

Auf einem der schwersten WM-Kurse der letzten Jahrzehnte gibt es in Innsbruck zum Abschluss der Rad-Titelkämpfe einige Favoriten. Der 258,50 Kilometer lange Kurs hat fast 5000 Höhenmeter und kann es daher mühelos mit einer schweren Bergetappe der Tour de France aufnehmen.

DIE STRECKE: Acht Steigungen auf den letzten 170 Kilometern - darunter die bis zu 28 Prozent steile „Höttinger Höll“ im Finale, insgesamt 4670 Höhenmeter: Das sind die imposanten Daten des 258,5 Kilometer langen WM-Kurses am Sonntag von Kufstein nach Innsbruck.

Maximilian Schachmann

Angst vor der „Höttinger Höll“ - BDR setzt auf Schachmann

Zweieinhalb Kilometer Anstieg, bis zu 28 Prozent steil, dann sechs Kilometer Abfahrt ins Ziel vor die Hofburg: Die „Höttinger Höll“ ist der Star der Rad-WM in Innsbruck.

Der gefürchtete Anstieg soll zum Abschluss der Titelkämpfe die Elite im Straßenrennen in Angst und Schrecken versetzen. „So wie ich ihn in den Bergen der Vuelta gesehen habe, ist Simon Yates der Favorit“, sagte Routinier Marcus Burghardt, über die 258,5 Kilometer am Sonntag der verlängerte Arm der deutschen Teamführung.

Maximilian Schachmann

Schachmann jubelt und freut sich über belgische Hymne

Der neue Weltmeister Maximilian Schachmann schnupperte etwas verlegen am Sieger-Blumenstrauß und freute sich über die belgische Nationalhymne.

Zum letzten Mal wurde im Rahmen der Rad-Weltmeisterschaften ein Titel für Profi-Mannschaften ausgefahren - die belgische Quick-Step-Mannschaft mit dem tempoharten Berliner raste mit annähernd 110 Stundenkilometern bergab zum Gold.

Auf dem Siegerpodest blickte Schachmann schon einmal auf die geschlagenen Tom Dumoulin (Sunweb) und Rohan Dennis (BMC) herab.

Hoffnungsträger

Rad-WM: Zum Titel durch die „Höll“ - Schachmann mit Chancen

Der Weg zum Titel bei der Rad-WM in Innsbruck führt durch die „Höll“. Der so benannte steile Final-Anstieg bildet beim Straßenrennen am 30. September mit bis zu 28 Prozent Steigung das I-Tüpfelchen auf dem wahrscheinlich schwersten WM-Kurs seit 1980 in Sallanches.

„Die Strecke ist brutal“, sagte der vielleicht chancenreichste deutsche WM-Starter Maximilian Schachmann, der in Tirol drei Auftritte plant. Die WM-Bilanz des Bundes Deutscher Radfahrer von 2017 ist mit einmal Silber leicht zu toppen.

Maximilian Schachmann

Schachmann wechselt von Quick-Step zu Bora-hansgrohe

Der Profi-Rennstall Bora-hansgrohe hat sich die Dienste des größten deutschen Rundfahrt-Talents Maximilian Schachmann gesichert.

Der 24 Jahre alte Berliner Radprofi, der in diesem Jahr den Durchbruch schaffte, wechselt vom belgischen Quick-Step-Team in die Talentschmiede nach Raubling. „Ich will mich auf die Ardennen-Klassiker konzentrieren und versuchen, mich in Richtung Klassementfahrer weiter zu entwickeln“, sagte Schachmann der Deutschen Presse-Agentur.

Vuelta-Podium

Simon Yates holt Vuelta-Sieg - Buchmann 12.

Simon Yates hat sich mit 1:46 Minuten Vorsprung vor dem Spanier Enric Mas souverän den Sieg bei der 73. Vuelta gesichert und sich für die Pleite beim Giro d'Italia rehabilitiert.

Damit ging nach der Italien-Rundfahrt (Chris Froome) und der Tour de France (Geraint Thomas) auch die dritte große Länder-Rundfahrt in dieser Saison an einen britischen Radprofi.

Die 21. und letzte Vuelta-Etappe in Madrid gewann nach 100,9 Kilometern Elia Viviani im Massensprint vor dem dreimaligen Weltmeister Peter Sagan.

Spitzenreiter

Yates unmittelbar vor Vuelta-Gesamtsieg

Der Brite Simon Yates hat die letzten Hindernisse auf dem Weg zu seinem ersten Gesamtsieg bei der Spanien-Rundfahrt bewältigt.

Der 26-Jährige verteidigte auf der 20. und vorletzten Etappe als Tagesdritter seine Spitzenposition in der Gesamtwertung erfolgreich. Den Sieg auf der nur 97,3 Kilometer langen letzten Bergetappe in Andorra auf den Coll de la Gallina hinauf sicherte sich der junge Spanier Enric Mas vor dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez.

Etappensieger

Wallays gewinnt 18. Vuelta-Etappe - Geschke gibt auf

Der belgische Radprofi Jelle Wallays hat seinen Ausreißversuch bei der Spanien-Rundfahrt gekrönt und den Sieg auf der 18. Etappe gefeiert.

Nach 186,1 Kilometern von Ejea de los Caballeros nach Lleida setzte sich der 29-Jährige vom Team Lotto Soudal vor Sven Erik Bystrøm durch. Der Norweger war ebenfalls in der Fluchtgruppe, ein Trio hatte sich kurz nach dem Start vom Hauptfeld abgesetzt.

Weltmeister Peter Sagan vom deutschen Team Bora-hansgrohe fehlten nur wenige Meter, um die beiden Ausreißer noch auf der Ziellinie ...

Emanuel Buchmann

Buchmann, Schachmann und Martin starten bei Rad-WM

Der Bund Deutscher Radfahrer setzt im WM-Straßenrennen auf die Jugend.

Zehn Tage vor dem Beginn der Straßen-Rad-Weltmeisterschaften in Innsbruck hat der BDR seine Mannschaft für die Titelkämpfe benannt und vertraut in erster Linie auf jüngere Fahrer. Für die arrivierten Sprintstars Marcel Kittel, André Greipel oder John Degenkolb ist der bergige Kurs in Tirol zu schwer.

Angeführt wird das Elite-Team im Straßenrennen von dem 25 Jahre alten Emanuel Buchmann (Ravensburg/Bora-hansgrohe) und dem ein Jahr jüngeren Maximilian ...