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 Das Zirkusensemble verabschiedet sich vom Publikum bei der letzten Vorstellung. Die nächste Winterspielzeit ist bereits in Plan

Weihnachtscircus mit Besucherrekord

Der Ravensburger Weihnachtscircus hat am Sonntag, 5. Januar, seine zwölfte Winterspielzeit beendet. Während der 14 Tage mit 28 Shows hat das Zirkusensemble im rund 1800 Personen fassenden Zirkuszelt mehr als 45 000 Zuschauer begeistert, geht aus einer Pressemitteilung hervor. Dies sei ein neuer Rekord.

Mit dem Ende der erfolgreichen Saison kehre der Zirkus nun mit dem gesamten Material und dem umfangreichen Wagenpark in das Allgäuer Quartier zurück, die Künstler in ihre Heimatländer.

 Wohnzimmer auf Rädern: Im Wohnlastwagen der Familie Gruss hat sogar ein Weihnachtsbaum patz. Kevin feiert mit seiner Frau Julia

Für den Erfolg beißt er die Zähne zusammen

Bei diesem Namen spitzen Zirkusfans die Ohren: Kevin Gruss stammt aus einer der bekanntesten Zirkusdynastien Europas. Im Weihnachtscircus in Ravensburg zeigt der 31-jährige Franzose die erfolgreichste Nummer seines Jahresprogramms: eine gefährliche Luftakrobatik an festen Bändern.

Die jungen Eltern hängen meterweit in der Höhe. Wirbeln herum und schwingen im Kreis – an nur einem Handgelenk. „Tut schon ein bisschen weh, aber man gewöhnt sich dran“, sagt Akrobat Kevin Gruss und lächelt charmant.

 Konzentrierter König der Lichter: Regisseur Patrick Rosseel.

„Konzentration!“

Prominenz im Weihnachtscircus: Star-Regisseur Patrick Rosseel übernimmt dieses Jahr die Leitung der gesamten Show in Ravensburg. Im Netz wird der Franzose, der für die größten Produktionen der Welt arbeitet, als „roi des lumières“ (König der Lichter) oder schlicht als „le boss“ (der Chef) gefeiert.

Bei den Proben in der Manege im Zirkuszelt vor der Oberschwabenhalle sitzt der große Mann mit den langen Beinen konzentriert in einem Bürostuhl an einem Campingtisch.

 Kelly Saabel zeigt ihr Können der sogenannten Equilibristik.

Magische Momente in der Manege des Ravensburger Weihnachtscircus

Spektakulär und zauberhaft startet der Ravensburger Weihnachtscircus in seine diesjährige Saison. Zum zwölften Mal schafft es Zirkusdirektor Elmar Kretz mit seinen Artisten die Zuschauer in den Bann zu ziehen.

Wenn sich der Vorhang am Ende der Show ein letztes Mal hebt und sich alle Artisten verneigen, ist man überrascht. Kann es sein, dass die mehr als zwei Stunden Zirkus so schnell vorbei gegangen sind? Es ist ein gutes Zeichen, beweist es doch, dass dem Zirkusdirektor wieder einmal gelungen ist, etwas ganz Besonderes auf die ...

 Elmar Kretz zeigt die Zeitung „Sarrasanis Illustrierte“.

Erinnerungen im Sägemehl

Elmar Kretz hütet einen echten Schatz: „Sarrasanis Illustrierte“. Die Zeitung zum Besuch des Zirkus Sarrasani in Ravensburg ist schon leicht vergilbt und fast 100 Jahre alt. 1930 war das imposante Unternehmen in der Stadt zu Gast. Ein heute kaum vorstellbares Spektakel: „Ravensburg wurde überschwemmt mit fremden Menschen und Tieren“, erzählt der Direktor des Ravensburger Weihnachtscircus, der sich sehr für Zirkusgeschichte interessiert, in einem Pressetext.

David Paschke ist „Sprechstallmeister“ im Ravensburger Weihnachtscircus.

Weihnachtscircus: Komik in Reitstiefeln

Sein Beruf ist eigentlich ausgestorben: David Paschke ist „Sprechstallmeister“ im Ravensburger Weihnachtscircus. „Das kennt man nur noch aus Bilderbüchern“, sagt der eloquente Komiker aus Berlin, der im Palastzelt in Ravensburg für die Ansagen in Reitstiefel und einen leuchtend roten Frack schlüpfen wird.

Genau so, wie das vor über 100 Jahren im Zirkus noch üblich war: „Der Sprechstallmeister führte immer durchs Programm. Kannte alle Künstler, alle Tiere.

Mann steht neben einem Pferd im Stall

13 Araber, Lusitanos und Ponys - so kümmert sich ein 24-Jähriger aus der Region um Showpferde

Niclas Kolb hat einen höchst seltenen Beruf: Er ist Pferdewirt und Assistent des Pferdetrainers Elmar Kretz im Ravensburger Weihnachtscircus.

Der 24-Jährige aus Christazhofen kümmert sich das ganze Jahr über um die 13 Araber, Lusitanos und Ponys im Showpferdestall im bayerischen Oberreute. Und um noch viel mehr.

Sehr seltener Job „Ich kenne niemanden, der so einen Job macht wie ich“, sagt der junge Mann in der dunkelblauen Reithose.

 Er weiß genau, was Showpferd Egypt braucht: Niclas Kolb sorgt hinter dem Samtvorhang im Ravensburger Weihnachtscircus für Ordnu

Der Gedankenleser

Niclas Kolb hat einen höchst seltenen Beruf: Er ist Pferdewirt und Assistent des Pferdetrainers Elmar Kretz im Ravensburger Weihnachtscircus. Der 24-Jährige kümmert sich das ganze Jahr über um die 13 Araber, Lusitanos und Ponys im Showpferdestall im bayerischen Oberreute. Und um noch viel mehr.

„Ich kenne niemand, der so einen Job macht wie ich“, sagt der junge Mann in der dunkelblauen Reithose. Die meisten ausgebildeten Pferdewirte arbeiten in Sportpferde- und Turnierställen oder in einem Reit- und Ausbildungsbetrieb.

 Zirkusdirektor Elmar Kretz präsentiert Hengste in der Freiheitsdressur und der Andalusier „Ventisquero“ in der Hohen Schule.

Mystisch, magisch, zauberhaft

Rekordverkauf: Das Büro des Ravensburger Weihnachtscircus hat jetzt den höchsten Kartenverkauf um diese Jahreszeit seit Beginn der Shows in Ravensburg vermeldet. Seit dieser Woche sind die Karten für den 12. Ravensburger Weihnachtscircus auch telefonisch verfügbar, teilt der Veranstalter mit.

28 Shows in RavensburgMehr als 14 000 Karten seien bereits verkauft. „Und eigentlich geht der Vorverkauf jetzt erst richtig los“, wird Zirkusdirektor Elmar Kretz in dem Schreiben zitiert.

 Viel geboten ist für die Reitjugend des RFV Isny-Rohrdorf während der Sommerschulferien.

Reitjugend schaut sich bei Zirkuspferden um

Die Jugend des Reit- und Fahrvereins Isny-Rohrdorf hat exklusiv den Showpferdestall von Elmar Kretz besucht. 25 Kinder durften beim Pferdetrainer und Direktor des Ravensburger Weihnachtscircus in die Boxen schauen und echte Hengste auf den Koppeln beobachten. Tochter Milena zeigte ihre neusten Tricks mit Pony Findus.

Auf der Anlage in Oberreute schauten die jungen Mitglieder des Reitvereins beim Training der Freiheitsdressur der Showpferde, die jedes Jahr vor 45 000 Zuschauern in der Manege auftreten, zu.