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Germanwings-Prozess

Hinterbliebene enttäuscht nach Germanwings-Prozess

Auf die Gerichtsentscheidung im Berufungsverfahren um zusätzlichen Schadenersatz nach dem Germanwings-Absturz im Jahr 2015 haben die klagenden Hinterbliebenden mit Enttäuschung reagiert.

Am Dienstagabend hatte das Oberlandesgericht die Berufung von mehreren Klägern gegen die Lufthansa zurückgewiesen. Die Hinterbliebenen der Germanwings-Katastrophe mit 150 Toten hatten auf zusätzliche Entschädigung von jeweils 30.000 Euro geklagt, waren aber auch in zweiter Instanz gescheitert.

Elmar Giemulla

Germanwings-Absturz: Gericht weist Schmerzensgeldklage ab

In einem Berufungsverfahren um zusätzliches Schmerzensgeld sind die Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes vor mehr als sechs Jahren abermals leer ausgegangen.

Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm wies am Dienstag die Berufungsklage von drei Klägern zurück, die von der Konzern-Mutter Lufthansa für sich und weitere Angehörige zusätzliches Schmerzensgeld in Höhe von je 30.000 Euro gefordert hatten. Das OLG bestätigte damit das Urteil des Landgerichts Essen, das die Schadenersatzansprüche der Angehörigen im Sommer 2020 abgewiesen hatte.

Schmerzensgeldprozess um Germanwings-Absturz

Schmerzensgeldprozess um Germanwings-Absturz

Der Schmerz ist immer noch unfassbar groß. Als am Mittwoch am Essener Landgericht erstmals über die Schmerzensgeld-Forderungen von Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes von März 2015 verhandelt wird, sind viele der Angehörigen schon Stunden vor der Verhandlung erschienen.

Darunter auch eine Frau aus Haltern am See, die bei dem Absturz ihre einzige Tochter verloren hat. „Nach außen lebt man weiter, innen ist alles kaputt“, sagt sie.

Es ist eine Mischung aus Ohnmacht, Wut und Traurigkeit, die bei den Angehörigen zu ...

Germanwings-Absturz

Germanwings-Absturz: Angehörige wollen mehr Schmerzensgeld

Hinterbliebene des Germanwings-Absturzes mit 150 Toten nehmen bei ihrer Klage auf höheres Schmerzensgeld jetzt auch den Lufthansa-Konzern direkt ins Visier. Seit 2017 klagen fast 200 Angehörige von 42 Todesopfern am Landgericht Essen.

Die Klage richtete sich bislang gegen eine Flugschule der Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa in den USA, an der der Copilot der Unglücksmaschine ausgebildet wurde.

Ende 2018 sei die Klage nun erweitert worden, wie Hinterbliebenen-Anwalt Elmar Giemulla sagte.

Gedenktafel

Angehörige der Germanwings-Opfer empört über Verzichtangebot

Knapp zwei Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den Alpen sorgt ein Verzichtangebot der Muttergesellschaft Lufthansa für Aufregung bei Angehörigen. Es geht um die Kostenübernahme für weitere Psychotherapien.

Rechtsanwalt Elmar Giemulla bestätiggte einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Im Gegenzug für die weitere Kostenübernahme müssten die Angehörigen eine Erklärung unterschreiben, in der sie auf alle Klagen gegen Unternehmen der Lufthansa verzichten und eingereichte Klagen zurückziehen würden.

Germanwings-Absturz: Angehörige klagen in Essen

Der Rechtsstreit von fast 200 Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes gegen die Lufthansa soll am Landgericht in Essen ausgetragen werden. Er habe die Zivilklagen in der vergangenen Woche dort eingereicht, sagte Rechtsanwalt Elmar Giemulla der dpa in Berlin. Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Die Angehörigen verlangen Schmerzensgeld für den Tod ihrer Familienmitglieder. Copilot Andreas Lubitz hatte den Airbus den Ermittlern zufolge am 24.

Gedenkstätte

Ermittlungen nach Germanwings-Absturz eingestellt

Für den Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich mit 150 Todesopfern ist nach Ansicht der deutschen Ermittler ausschließlich Copilot Andreas Lubitz verantwortlich. Zu diesem Schluss kommt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft fast zwei Jahre nach dem Absturz.

„Die Ermittlungen haben keinen Anlass gegeben, strafrechtlich gegen eine lebende Person zu ermitteln“, sagte Staatsanwalt Christoph Kumpa der Deutschen Presse-Agentur. Die Behörde habe das Todesermittlungsverfahren eingestellt.


Am Londoner Flughafen ist am Sonntag ein Passagierflugzeug mit einer Drohne kollidiert.

Ärger in der Luft

Was Kritiker schon seit längerer Zeit befürchtet hatten, ist nun also passiert: Beim Landeanflug auf den englischen Flughafen London-Heathrow wurde eine Passagiermaschine von einem noch nicht eindeutig identifizierten Flugobjekt getroffen. Nach Aussage des Piloten handelte es sich dabei aber um eine Drohne, der Zwischenfall vom Sonntag wird untersucht. Schon jetzt scheint unvermeidlich: Verkauf und Verwendung privater Drohnen müssen strenger reguliert werden.