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Elia Viviani

Viviani schafft Cyclassics-Hattrick - Ackermann bricht ein

Mit schmerzverzerrtem Gesicht quälte sich Pascal Ackermann alleine den letzten Anstieg des 15 Prozent steilen Wasebergs hinauf.

Rund 15 Kilometer vor dem Ziel waren die Chancen der großen deutschen Sprint-Hoffnung auf den Sieg bei den 24. Hamburger Cyclassics am Sonntag dahin. Stattdessen sicherte sich der italienische Europameister Elia Viviani zum dritten Mal in Serie den Sieg beim WorldTour-Rennen in der Hansestadt.

Das erhoffte Duell zwischen Viviani und Ackermann fiel damit aus.

Elia Viviani

24. Cyclassics: Italiens Sprinter Viviani will den Hattrick

Hamburg steht an diesem Sonntag wieder ganz im Zeichen des Radsports. Italiens Top-Sprinter Elia Viviani will bei dem WorldTour-Rennen in der Hansestadt den dritten Sieg in Serie feiern. Doch vor den Profis sind erst einmal die Amateure dran.

Die wichtigsten Fakten zu den 24. Cyclassics:

STRECKE: Das Elite-Rennen der Profis führt am Sonntag (Start: 11.45 Uhr) über 216,7 Kilometer durch Hamburg und das südliche Schleswig-Holstein.

André Greipel

Sprinter Greipel will Viviani bei Cyclassics stoppen

André Greipel will den Hattrick seines Sprint-Konkurrenten Elia Viviani bei den Cyclassics in Hamburg verhindern.

„Die Form stimmt. Die Tour de France war das beste Trainingslager“, scherzte der 37 Jahre alte Radprofi am Donnerstag in Hamburg. Der gebürtige Rostocker war 2015 der letzte deutsche Fahrer, der in Hamburg triumphierte.

Der italienische Europameister Viviani hatte zuletzt 2017 und 2018 das Rennen in der Hansestadt für sich entschieden.

Pascal Ackermann

Ackermann holt Bronze - Nur acht Sekunden fehlen zu Gold

Zufrieden stand Pascal Ackermann auf dem Podest und winkte mit seinem Blumenstrauß in Richtung Publikum. Dass beim Straßenrennen der Europameisterschaften anschließend die italienische und nicht die deutsche Hymne erklang, hatte der Sprinter schnell verkraftet.

Die Bronzemedaille nach hart umkämpften 172,6 Kilometern in Alkmaar war für Ackermann mehr als nur ein Trost, obwohl er sich erst auf den letzten Kilometern in einer Dreiergruppe dem neuen Europameister Elia Viviani und dem Belgier Yves Lampaert geschlagen geben musste.

Caleb Ewan

Nächster Etappensieg für Ewan - Greipel wieder klar geschlag

Überglücklich feierte Roger Kluge mit Töchterchen Jenna auf dem Arm den nächsten Tour-de-France-Coup seines Teamkollegen Caleb Ewan. Dessen Vorgänger André Greipel war indes nach der 16. Etappe restlos bedient, schmiss in der Gluthitze von Nimes die Wasserflasche zu Boden und drehte zum Abreagieren eine kleine Extrarunde.

„Wir sind alle super reingestartet. Wir haben die eine Chance genutzt. Jetzt müssen wir ein paar Tage leiden, dann in Paris hoffentlich nochmal“, sagte Kluge nach Ewans zweitem Tagessieg, der beim gemeinsamen ...

Training statt Tour

Training statt Tour: Ackermann und Degenkolb schauen nur zu

Beim deutschen Radklassiker saßen sie Seite an Seite auf dem Siegerpodium, auch bei der Deutschland-Tour werden sie wieder um Sprinterfolge kämpfen: Jungstar Pascal Ackermann und Routinier John Degenkolb stehen mit großer Endgeschwindigkeit und Raffinesse für bedeutende deutsche Siege.

Genau die blieben bei der diesjährigen Tour de France bislang aus. Und was macht das Duo? Ackermann befindet sich im Training und regeneriert nach dem schweren Giro d'Italia, auch Degenkolb verfolgt das Prestigerennen in seinem Höhentrainingslager nur ...

Sieger

Tiefpunkt für Greipel - Kluge feiert mit Sieger Ewan

André Greipel verschwand enttäuscht direkt unter die Dusche im Teambus, die Freudenschreie seines alten Lotto-Rennstalls nebenan dürfte er aber kaum überhört haben. Sein Nachfolger Caleb Ewan feierte seinen ersten Tour-Etappensieg und verdrückte einige Freudentränen mit Roger Kluge.

„Ich bin superhappy, er ist superhappy, besser geht es nicht“, sagte der deutsche Helfer Kluge nach dem Sieg, der auf der Ziellinie nur hauchdünn vor dem Niederländer Dylan Groenewegen gelang.

André Greipel

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Bevor es ab Donnerstag bei der 106. Tour de France ernst wird, winkt den Sprintern noch einmal eine Chance.

Auf dem Weg von Albi nach Toulouse ist heute (13.45 Uhr/One und Eurosport) mit einer Massenankunft zu rechnen, zumal die Sprinter-Teams am Ruhetag neue Kräfte gesammelt haben dürften. Das Gelbe Trikot von Julian Alaphilippe sollte nicht in Gefahr sein.

ETAPPE: Die elfte Etappe führt über 167 Kilometer von Albi nach Toulouse.

Nils Politt

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Vor dem ersten Ruhetag der Tour de France winkt den Sprintern noch einmal die Chance auf einen Etappensieg. Von Saint-Flour geht es am Montag nach Albi. Das Gelbe Trikot von Julian Alaphilippe dürfte nicht in Gefahr sein. Deutsche Siegchancen gibt es am ehesten in Ausreißergruppen.

ETAPPE: Auf der zehnten Etappe von Saint-Flour nach Albi (12.25 Uhr/One und Eurosport) dürfte es noch einmal die Chance auf einen Tagessieg für die Sprinter geben.

7. Etappe

7. Etappe: Sprinter bei längster Tour-Etappe gefragt

Nach der ersten Extrem-Kletterei ist bei der 106. Tour de France gibt es auf der 7. Etappe die nächste Chance für die Sprinter um den dreimaligen Weltmeister Peter Sagan.

Die Strecke von Belfort nach Chalon-sur-Saône ist mit 230 Kilometern nicht nur die längste dieser Tour, sondern auch gut machbar für die endschellen Radprofis. Am Freitag (11.35 Uhr/One und Eurosport) sind nur drei leichtere Bergprüfungen zu bestehen, alle befinden sich bereits in der ersten Rennhälfte.