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Bund: Mögliche Konsequenzen wegen Bleis in Autoteilen offen

Nach dem Bekanntwerden von Elektrikteilen mit zu hohen Bleimengen in Autos sind mögliche rechtliche Konsequenzen für die betroffenen Fahrzeuge vorerst offen. Es handele sich um einen Verstoß gegen das Umweltrecht, erklärten das Bundesverkehrsministerium und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag auf Anfrage. Darin seien Materialverwendungsverbote vorgesehen, um zu erreichen, dass ein Fahrzeug bei der Verschrottung umweltgerecht entsorgt werden könne.

Continental-Hauptverwaltung in Hannover

Autozulieferer hielten Blei-Werte in Kleinteilen nicht ein

In zahlreiche Autos sind in den vergangenen Jahren Elektrikteile mit Bleimengen eingebaut worden, die über den EU-Grenzwerten lagen. Die deutschen Zulieferer Continental und Bosch räumten am Wochenende ein, die Vorschriften nicht eingehalten zu haben.

Nach übereinstimmenden Aussagen der beiden Unternehmen und des niedersächsischen Umweltministeriums besteht keine Gefahr für Mensch und Umwelt. „Die betroffenen Komponenten sind fest in den Fahrzeugen verbaut und keinem Verschleiß ausgesetzt“, stellte das Ministerium fest.