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Mario Vargas Llosa

Nobelpreisträger im Unruhestand: Mario Vargas Llosa wird 85

Aufhören kommt für Mario Vargas Llosa nicht in Frage. Dass er auch im hohen Alter noch gute Bücher schreiben kann, bewies der aus Peru stammende Nobelpreisträger erst voriges Jahr mit dem Roman «Harte Jahre», in dem er meisterhaft reale zentralamerikanische Geschichte mit fiktionalem Geschehen verwebt.

Nun steht beim Grandseigneur der lateinamerikanischen Literatur wieder ein runder Geburtstag an: Am Sonntag (28. März) wird Vargas Llosa 85 Jahre alt.

 Mario Vargas Llosa und Isabel Preysler 2018 in Madrid, wo das Paar seit Jahren zusammen lebt.

Der Autor Mario Vargas Llosa wird 85 Jahre alt

Mexiko-City - Es war ein ungleiches Zusammentreffen, damals auf dem größten Literaturfest Lateinamerikas. Zur Eröffnung der Internationalen Buchmesse im mexikanischen Guadalajara 2011 erzählten Herta Müller und Mario Vargas Llosa vor 1600 Zuschauern, was sie zur Literatur gebracht hat. Der Peruaner, damals schon 75 und ein Flaneur durch die Geschichte Lateinamerikas sowie der Weltliteratur, ein ergrauter und hoch dekorierter Kosmopolit. Trotz seines Alters wirkte er fast noch jugendlich, jovial und genoss die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

Carles Puigdemont

EU-Parlament: Immunität von Carles Puigdemont aufgehoben

Das Europaparlament hat die Aufhebung der Immunität des ehemaligen katalanischen Regierungschefs Carles Puigdemont beschlossen. Das Parlament gab mit klarer Mehrheit einem entsprechenden Antrag der spanischen Behörden gegen den Europaabgeordneten in Brüssel statt.

Damit machte es den Weg für die Fortsetzung des Strafverfahrens gegen die Separatisten frei. Eine baldige Auslieferung nach Spanien gilt aber als unwahrscheinlich. Der ehemalige Präsident der Autonomieregierung Kataloniens war 2019 ins Europaparlament gewählt worden.

Protestmarsch

Teneriffa: Migranten fordern Reisegenehmigung aufs Festland

Etwa 1200 Migranten und örtliche Unterstützer haben auf der zu Spanien gehörenden Kanareninsel Teneriffa für die Erlaubnis demonstriert, auf das spanische Festland zu reisen.

In Sprechchören forderten die Menschen aus Afrika, die in Lagern leben, in der Stadt San Cristobal de la Laguna im Norden der Insel «Freiheit», wie der Fernsehkanal Canarias7 am Samstag berichtete. Die Bedingungen in den Flüchtlingslagern seien unerträglich, zitierte der Sender Teilnehmer der Kundgebung.

Der spanische Altkönig Juan Carlos steht massiv in der Kritik. Besonders nachdem er dieser Tage dem Finanzamt erneut eine hohe N

Juan Carlos und die königliche Schande

Das Verhalten von Juan Carlos I. sei eine Schande, empört sich Spaniens einflussreichste Tageszeitung „El País“ in einem Leitartikel. Der Ex-Monarch, der von 1975 bis 2014 königliches Staatsoberhaupt war, schulde der Nation eine öffentliche Erklärung über seine illegalen Finanzgeschäfte. In dem ungewöhnlich harten Kommentar des Blattes spiegelt sich die Welle der Empörung, die derzeit durch das Land rollt. „Er hat uns alle enttäuscht“, sagt der prominente sozialistische Politiker Ramón Jáuregui.

Juan Carlos

Juan Carlos zahlt dem Fiskus vier Millionen Euro nach

Der ehemalige spanische König Juan Carlos hat zur Abwendung eines Strafverfahrens wegen Steuerhinterziehung mehr als vier Millionen Euro an den Fiskus gezahlt.

Juan Carlos habe die Nachzahlung freiwillig getätigt und knapp 4,4 Millionen «einschließlich Verzugszinsen und Zuschlägen» überwiesen, ließ Anwalt Javier Sánchez-Junco in einem Kommuniqué an die Zeitung «El País» und andere spanische Medien wissen. Die konservative und gewöhnlich gut informierte Zeitung «El Mundo» schrieb, enge Freunde des Altkönigs hätten ihm das Geld ...

César Azpilicueta

Teamkollege Azpilicueta nimmt Werner und Havertz in Schutz

Die für viele Millionen Euro verpflichteten deutschen Neuzugänge Timo Werner und Kai Havertz haben bisher beim FC Chelsea weitgehend enttäuscht - doch Blues-Kapitän César Azpilicueta erwartet einen baldigen Durchbruch der Nationalspieler.

„Wenn man sich die Qualität und das Talent der beiden anschaut, weiß man: Sie werden sicher bald große Fortschritte machen“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi aus Spanien in einem Interview der Zeitung „El País“.

Gebäude bei Explosion zerstört

Heftige Gasexplosion erschüttert Madrid

Eine heftige Gasexplosion hat im Zentrum von Madrid unweit der Touristenattraktion Plaza Mayor mindestens drei Menschenleben gefordert - und Tausende Bewohner der spanischen Hauptstadt in Angst und Schrecken versetzt.

Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr und der Sicherheitsbehörden am Mittwochnachmittag. Die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und zweier zunächst nicht identifizierter Männer wurden geborgen, wie der spanische TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher des Innenministeriums und der ...

Verkehrschaos

Winterchaos in Spanien: Tote und eine wundersame Geburt

Spanien hat das schlimmste Winterchaos seit 50 Jahren erlebt. Sturmtief „Filomena“ forderte mindestens vier Menschenleben und legte vor allem Madrid mit historisch heftigem Schneefall lahm. Und nun folgt bittere Kälte.

Ab Montag kann das Thermometer in der Hauptstadt und anderen Regionen Zentralspaniens bis auf unter zehn Grad Null fallen. Die regionale Regierungschefin Isabel Ayuso rief die Menschen am Sonntag zum Schneeschippen auf, bevor sich die weiße Pracht in eine spiegelglatte Eispiste verwandelt.

Jesuskind-Lotterie «Loteria del Nino» in Spanien

Jesuskind-Lotterie bringt coronageplagten Spaniern Geldregen

Die Corona-Pandemie hat Spanien besonders hart getroffen, aber den Spaß an der Jesuskind-Lotterie hat das Virus den Menschen nicht nehmen können.

Und manchmal scheint die Glücksgöttin Mitleid zu haben mit gerade denen, die von der Corona-Krise finanziell besonders gebeutelt werden. So konnten sich die Eigentümer der Bar Feli in San Sebastián, die wie Zehntausende andere Gaststätten in Spanien von Zwangsschließungen betroffen ist, über ihren Anteil in Höhe von 200.