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 Ein außergewöhnlicher Anblick im Jubiläumsjahr der Martinskirche: Dekan Ekkehard Schmid feiert mit 14 Konzelebranten die Heilig

„Die Martinskirche ist eine Kirche von Leuten für Leute im Heute“

Es ist ein großes, rundes Jubiläum: Vor 500 Jahren wurde die Pfarrkirche St. Martin geweiht. Am Dienstag hat die Katholische Kirchengemeinde Leutkirch dies feierlich begangen.

„Die Martinskirche ist eine Kirche von Leuten für Leute im Heute.“ Mit diesem Satz hat Ekkehard Schmid in seiner Predigt beim Festgottesdienst am Abend „nicht nur ein nettes Wortspiel gemeint, sondern ein Gebäude beschrieben, das zu dieser Gemeinde mit Allen passt, die sie lebendig und glaubwürdig machen“.

 Dekan und Blutreiter Ekkehard Schmid kann sich schon länger eine Öffnung des Blutfreitages vorstellen.

Blutritt als Welterbe: Positive Signale und Nachbesserungen

Der weite Weg des Blutritts in Weingarten zur Ernennung zum immateriellen Unesco-Welterbe wird immer konkreter. So gibt es positive Signale, dass der Blutfreitag gute Chancen hat, nach der landesweiten Auswahl den nächsten wichtigen Schritt – die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes – zu schaffen. Gleichsam hat die Deutsche Unesco-Kommission Nachbesserungen im Antrag gefordert. Und die betreffen ziemlich heikle Themen.

 Weihbischof Melchiors Siegel, das einen König vor Maria darstellt. Links „Constanciensis“, rechts „Melchior epi(scopus) ascalo(

Leutkircher St.-Martin-Kirche feiert ihr 500-Jahr-Jubiläum

Die Leutkircher Kirchengemeinde St. Martin feiert an diesem Dienstag, 10. September, das Jubiläum der Weihe des Kirchenneubaus vor 500 Jahren. Höhepunkt ist ein Gottesdienst um 18.30 Uhr. Eigentlich müsste dieses Fest mindestens vier Tage dauern – so viel Zeit hat sich damals, vom 10. September 1519 an, der Konstanzer Weihbischof Melchior, Titularbischof von Askalon, für die Weihe der Kirche, der neun Altäre und des ebenfalls erweiterten Friedhofs genommen.

Neu-Priester Michael Schönball sitzt mit der Reliquie im Heilig-Blutwagen.

Bad Wurzacher feiern trotz Regens ein großes Glaubensfest

Trotz Regens sind wieder Tausende Wallfahrer zum Heilig-Blutfest nach Bad Wurzach gekommen. 66 Reitergruppen aus Oberschwaben zogen singend und betend durch die Stadt und die Flure. Vor dem Schloss und auf dem Gottesberg wurden sie mit der Reliquie des heiligen Bluts von Erzabt Tutilo Burger vom Kloster Beuron gesegnet. Der Geistliche kritisierte in seiner Festpredigt Forderungen nach einer Kirchenreform scharf. Die Bergpredigt fand wegen des Wetters erstmals seit vielen Jahren wieder in der Pfarrkirche statt.

 Der Sigmaringer Pfarrer Ekkehard Baumgartner greift nicht nach dem Posten des Dekans.

Dekan? Sigmaringer Pfarrer winkt ab

Wer wird Nachfolger des katholischen Dekans Christoph Neubrand, der zum 1. Oktober als Dompfarrer und Dekan nach Freiburg wechselt. Die Diskussionen um die Nachfolge haben begonnen. Als erster Name wird häufig der von Pfarrer Ekkehard Baumgartner genannt, der die Seelsorgeeinheit Sigmaringen leitet. Doch der winkt mit deutlichen Worten ab: „Ich kann mir nicht vorstellen, so einen Dienst zu übernehmen, weil ich dann wieder weniger Zeit für die Seelsorge hätte.

Pfarrer Häring umringt von Kollegen am Altar

Peter Häring wird feierlich in sein Amt eingesetzt

Die Seelsorgeeinheit Westliches Schussental hat einen neuen Pfarrer: In der Pfarrkirche Pfarrkirche Mariä Geburt in Mochenwangen ist Pfarrer Peter Häring feierlich in sein neues Amt eingesetzt worden.

Fahnenabordnungen der Musikvereine und Blutreitergruppen aus Wolpertswende, Mochenwangen, Berg und Blitzenreute hatten Häring zum „Schussendom“ begleitet, in dem unzählige Besucher ihren neuen Pfarrer neugierig erwarteten. Dekan Ekkehard Schmid aus Weingarten nahm das Investiturversprechen Härings ab und stellte den neuen Pfarrer vor.

 Mehr als 1600 Reiter werden am 12. Juli wieder durch die Wurzacher Flur wallfahren.

Erzabt von Beuron kommt zum Bad Wurzacher Heilig-Blutfest

In gut vier Wochen, am Freitag, 12. Juli, feiert Bad Wurzach das Heilig-Blutfest. Es steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ (Johannes-Evangelium 19,37).

Das feierliche Pontifikalamt am Vormittag auf dem Gottesberg wird Tutilo Burger, Erzabt der Benediktinerabtei St. Martin in Beuron (Landkreis Sigmaringen), zelebrieren. Burger wuchs in Löffingen im Hochschwarzwald auf. Sein Bruder Stephan ist Erzbischof von Freiburg.

Prozession beim Blutritt

Blutritt in Weingarten: Kleine Veränderung wegen schwerer Krankheit

Während die Öffnung des Blutrittes in Weingarten für Frauen von außen immer stärker thematisiert wird, hat es am jüngsten Blutfreitag bereits etwas Bewegung im Kleinen gegeben. So durften erstmals zwei Ministrantinnen die großen Prozessionslaternen an der Seite von Dekan und Blutreiter Ekkehard Schmid und damit auch der Heilig-Blut-Reliquie tragen.

Doch nicht nur das. Erst zum zweiten Mal in der jüngeren Geschichte durfte ein Mädchen in der Blutreitergruppe Weingarten bei größten Reiterprozession Europas mitreiten.

Notre Dame in Flammen: Diese Bilder

Lehren aus Notre-Dame: So will man sich im Südwesten vor ähnlichem Inferno schützen

Ein Inferno wie in der Pariser Kathedrale Notre Dame im Ulmer Münster oder der Basilika in Weingarten? Dagegen will Innenminister Thomas Strobl (CDU) Baden-Württemberg wappnen.

Mit 30 Vertretern der Landeskirchen, Feuerwehr, Bauexperten und Behörden hat er nun Schritte erarbeitet, wie Sakralbauten im Südwesten besser vor einem Brand geschützt werden können – und wie ein Feuer optimal bekämpft wird, falls eines ausbricht.

Drei Ergebnisse habe ein Treffen im Innenministerium am Mittwochabend erbracht, erklärt ein ...

 Gruppenführer Stefan Jocham (rechts) ehrt Klaus Bilgeri für die 25-malige Teilnahme am Blutritt in Weingarten.

Auch Wangener wollen Frauen beim Weingartener Blutritt

Der Druck wächst, künftig Frauen zum Weingartener Blutritt zuzulassen: Auch die Blutreitergruppe Wangen-Niederwangen-Deuchelried fordert dies, wie es einer Mitteilung zur jüngsten Mitgliederversammlung hervorgeht. Sie will einen entsprechenden Antrag stellen.

„Es ist bekannt, dass die Blutfreitagsgemeinschaft auch weiterhin den Blutritt in Weingarten als reine Männerwallfahrt sehen will“, schreibt die Gruppe. „Für viele ist das in der heutigen Zeit schwer nachzuvollziehen und der Blutritt wird zu Recht als archaische Veranstaltung ...