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Die Kathedrale Notre-Dame im April 2019

Lehren aus dem Feuer von Notre-Dame

Lodernde Feuersbrunst, schwarze Rauchsäulen: Die Zerstörung der Kathedrale Notre-Dame in Paris im April 2019 ist unvergessen. Um solch ein Inferno in Baden-Württemberg zu verhindern, hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor gut einem Jahr einen besseren Brandschutz der Sakralbauten im Land initiiert.

Was ist seitdem passiert? Die Antworten darauf sind sehr unterschiedlich – und durch den Brand in der Kathedrale im französischen Nantes am vergangenen Wochenende hat das Thema wieder an Brisanz gewonnen.

Der neue Martinsberg, die 17. Lese, ist nun auf die Flasche gezogen worden.

Der neue Weingartener Martinsberg ist ein richtiger Bio-Wein

Misst man die Qualität eines Weines an der Bekanntheit der Persönlichkeiten, die ihn vorstellen, dann müsste der neue „Martinsberg Weingarten“ wahrlich ein ganz besonderer Jahrgang sein.

Denn solch eine illustre Runde war bislang noch nie zur ersten Verkostung zusammengekommen. Oberbürgermeister Markus Ewald, Dekan Ekkehard Schmid und Mark-Oliver Heck vom Amt für Bau und Vermögen gesellten sich zu den „Weinbergfreunden“ um den ehemaligen Verwaltungsdirektor Günter Staud und den amtierenden Polizeipräsidenten Uwe Stürmer.

 Dieses Jahr wurde Mundschutz getragen: Nur eine überschaubare Gruppe Frühaufsteher hatte sich auf dem Kirchvorplatz versammelt,

Beim Jubiläums-Blutritt ist alles ein bisschen anders

Bei schönem Sommerwetter feierte die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul mit dem Rottenburger Bischof Gebhard Fürst 875 Jahre Klostergründung in Weißenau. Wegen der Corona-Pandemie war das zwar nicht wie ursprünglich geplant in großem Rahmen möglich. Beim Jubiläumsblutritt begleiteten den Bischof mit der Heilig-Blut-Reliquie in seiner vierspännig gezogenen blumengeschmückten Kutsche nur die Ministranten zu Fuß mit Standarten und 27 Weißenauer Blutreiter hoch zu Ross in feierlichem Schwarz, einige in der schneeweißen Ordenstracht der ...

Verkleinerter Blutritt und Festgottesdienst

Eine Delegation der Weißenauer Blutreitergruppe begleitet am Sonntag, 21. Juni, die Kutsche mit dem Rottenburger Bischof Gebhard Fürst. Dieser segnet während der Prozession mit der Heilig-Blut-Reliquie die Menschen und die Fluren des Ortes im Ravensburger Süden. Nach einer Andacht auf dem Vorplatz feiert der Bischof um 10 Uhr in der Klosterkirche mit Ortspfarrer Gunnar Sohl, Dekan Ekkehard Schmid und den Gläubigen die Eucharistie. Der Link zur Live-Übertragung des Gottesdienstes – mitgestaltet von einem Instrumentenquartett, einer ...

Markus Göttner, Gruppenführer der Weingartener Blutreitergruppe am Blutfreitag im vergangenen Jahr.

Gruppenführer der Weingartener Blutreiter schließt Öffnung des Blutritts für Frauen nicht aus

Dieses Jahr ist Markus Göttner zum 30. Mal beim Blutritt dabei gewesen. Seit acht Jahren ist er Gruppenführer der Weingartener Blutreitergruppe, zweiter Vorsitzender der Blutfreitagsgemeinschaft und Mitglied des Kirchengemeinderats.

Im Interview mit SZ-Redakteur Markus Reppner spricht er darüber, wie er den außergewöhnlichen Blutfreitag in diesem Jahr erlebt hat, was er sich für die Zukunft für Europas größter Reiterprozession wünscht und wie er zur Öffnung des Blutritts für Frauen steht.

Fronleichnamsprozession durch die Basilika

Viele Katholiken feiern Fronleichnam ohne Prozessionen

Aufgrund der Coronakrise haben im Südwesten viele Katholiken in diesem Jahr ein etwas anderes Fronleichnams-Fest gefeiert. Durch die Pandemie waren zahlreiche traditionelle Prozessionen abgesagt worden - auch in Weingarten durften die Gläubigen nicht durch die Straßen ziehen. Die Auflagen hätten dabei nur schwer eingehalten werden können, sagte Pfarrer Ekkehard Schmid von der katholischen Kirchengemeinde St. Martin. „Man müsste Abstand zueinander einhalten und dürfte auch nicht singen.

Fronleichnam in Mühlenbach

Katholiken feiern Fronleichnam: Kaum Prozessionen

Tausende Katholiken feiern heute in Baden-Württemberg Fronleichnam - wegen der Coronakrise aber anders als gewohnt. In Weingarten (Kreis Ravensburg) wie in vielen anderen Städten muss die traditionelle Prozession ausfallen. Die Auflagen etwa zum Abstand zwischen den Teilnehmern könnten kaum eingehalten werden, sagte der Pfarrer Ekkehard Schmid. Stattdessen gebe es während des Gottesdienstes eine Art Mini-Prozession in der Basilika. Etwa zehn Mitwirkende ziehen dabei durch das Kirchenschiff, während die Besucher auf ihren Plätzen bleiben.

Der Gottesdienst ist für die Blutreitergruppe aus Kressbronn vorrübergehend ein würdiger Ersatz für den Heilig-Blut-Ritt.

Blutfreitag ohne Pferd – aber mit Maske

Wie andere Großveranstaltungen auch ist der Blutritt in Weingarten aufgrund der weltweiten Pandemie abgesagt worden. Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass der Blutritt in seiner bekannten Form ausgefallen ist. Das berichtet die Blutreitergruppe Gattnau/Kressbronn in einer Pressemeldung.

Alternativ fand in Weingarten ein Blutfreitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Übergabe der Heilig-Blut-Reliquie erfolgte morgens um 7 Uhr vor der Basilika.

 Festprediger Weihbischof Matthäus Karrer

Weihbischof appelliert: Traditionen in Frage stellen und Blutritt für alle öffnen

Corona, die christliche Botschaft, der Blutritt als Wallfahrt: In seiner Festpredigt zum Auftakt der Feierlichkeiten zum Blutfreitag spannte Festprediger Weihbischof Matthäus Karrer einen weiten Bogen. Ein einfaches so weitermachen wie bisher könne es nach der Corona-Pandemie nicht geben. Das gilt auch für den Blutritt. Karrer forderte die Verantwortlichen auf, die Prozession für alle zu öffnen.

Christi Himmelfahrt, Donnerstag, um 20.30 Uhr.

Die Gruppe um Dekan Schmid auf dem Weg zum Ösch in Köpfingen.

„Blutrittle“ in Weingarten weckt große Emotionen

Auf gänzlich unbekannte Art und Weise ist am Freitag der traditionelle Blutfreitag in Weingarten begangen worden. Wegen der Corona-Pandemie fand zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg kein richtiger Blutritt statt.

Mehr als 2000 Reiter und ebenso viele Musikanten mussten zuhause bleiben und die geistlichen Feierlichkeiten im Livestream im Internet mitverfolgen, der am Freitagnachmittag schon mehr als 13.000 Abrufe hatte. Derweil war der „Blutrittle“, wie Dekan und Blutreiter Ekkehard Schmid die im kleinen Rahmen stattfindende ...